549,00 €
- Produktnummer SW27239
- Hersteller Swedteam
- Herstellernummer 22-1-115-D100
- Gewicht 1.95 kg
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Swedteam Herren Keilerschutzhose Protection XTRM D-size Swedteam Green
Eine Keilerschutzhose wird für Situationen angeschafft, in denen der Hund vorn arbeitet und der Mensch nachrückt: bewegte Jagd auf Sauen, Arbeit in dichter Verjüngung, Zugriff am gestellten Stück. Swedteam ordnet dieses Modell der Linie Protection XTRM zu, die Farbstellung heißt Swedteam Green, und die Hose wird in der Herrenlinie mit sieben D-Größen geführt. Angesprochen ist damit ein fest umgrenzter Zweck, nicht die beliebige Allroundhose für den Reviergang.
Der Zuschnitt einer Hose dieser Bauart unterscheidet sich merklich von einer leichten Sommerhose. Sie trägt mehr Volumen, fällt schwerer und schließt am Bein bewusst weiter, weil darunter eine wärmende Lage Platz finden muss und weil die Beinpartie beim Gehen nicht spannen darf. Das gesamte Kleidungsstück bringt rund 1,95 Kilogramm auf die Waage, was seine Bauweise gut beschreibt: Es handelt sich um ein Arbeitsstück für begrenzte Einsatzzeiten und nicht um ein Leichtgewicht für den ganzen Tag.
Im Gelände zeigt sich der Unterschied vor allem dort, wo es eng wird. Beim Durchqueren von Brombeerfluren, beim Kriechen unter Fichtenästen und beim Queren von Gräben mit steilen Kanten bleibt die Beinpartie unbeeindruckt von Dornen und splitterndem Holz. Auf offenen Wegen und im Abstellraum des Ansitzes fällt der höhere Materialaufwand dagegen auf, weshalb viele Träger die Hose erst am Treffpunkt anlegen und nach dem Ende des Triebs wieder wechseln.
Die Farbstellung Swedteam Green ordnet sich dem Nadelholz und dem Bodenbewuchs unter und bleibt auch im abgetrockneten Buchenlaub ruhig. Signalfarben werden bei bewegter Jagd üblicherweise nicht über die Hose, sondern über Kopfbedeckung und Weste gesetzt, sodass die Beinpartie in gedecktem Ton bleiben kann. Damit passt das Modell in eine Ausstattung, die unten auf Widerstandsfähigkeit und oben auf Erkennbarkeit im Stand setzt.
Das D-Raster unterscheidet sich von der gewohnten Buchstabengröße und wird deshalb gern verwechselt. Es handelt sich um eine Konfektionsreihe mit eigener Nummerierung, in der sich die Stufen von D96 bis D120 in gleichmäßigen Schritten steigern. Wer bisher nur Größen wie L oder XL gekauft hat, kommt mit einem Blick auf die eigene Bundweite schneller zum Ziel als mit dem Vergleich zu anderen Marken.
Die Achse Größe arbeitet mit dem D-Raster des Herstellers und deckt sieben Stufen ab:
- D96 und D100 für schlanke bis mittlere Statur ohne dicke Lage darunter
- D104 und D108 als die mittleren Stufen, die bei Bundweite und Beinlänge die meisten Träger erreichen
- D112 und D116 für kräftigere Figur oder wenn im Winter eine Thermohose untergezogen wird
- D120 als größte Stufe der Familie mit dem meisten Raum in Bund und Oberschenkel
Für die Wahl gilt eine einfache Reihenfolge: zuerst die Bundweite am tatsächlich getragenen Gürtelsitz messen, dann prüfen, welche Lage im kalten Halbjahr darunter kommt, und im Zweifel die nächsthöhere Stufe nehmen. Eine Schutzhose, die am Oberschenkel klemmt, wird beim Steigen über Wildzäune zur Bremse, während eine Stufe mehr Weite kaum auffällt, sobald der Gürtel sitzt.
Beim Anlegen lohnt sich Sorgfalt an den Beinabschlüssen. Die Hosenbeine gehören über den Schaft des Stiefels, damit nichts hängen bleibt und kein Reisig in den Schuh rutscht. Die Beinpartie sollte beim Knien und beim Steigen frei laufen, ohne sich am Knie zu stauchen, und Ausrüstung am Gürtel wird so verteilt, dass sie beim Hinsetzen im Ansitz nicht drückt.
Der Ablauf an einem Tag mit bewegter Jagd unterstützt diese Arbeitsweise. Beim Treffpunkt wird die Hose über die ohnehin getragene Kleidung gezogen oder gegen die leichte Hose getauscht, je nachdem wie viel Zeit bleibt. Im Trieb bleibt sie am Körper, bis der Hund gebunden und der Bereich abgearbeitet ist. Am Fahrzeug folgt der Wechsel, damit die schwere Hose nicht während der Streckenlegung und der anschließenden Fahrt getragen werden muss. Wer mehrere Triebe an einem Tag geht, verstaut sie dazwischen im Kofferraum griffbereit und nicht unter der übrigen Ausrüstung.
Beim Gehen macht sich das höhere Gewicht vor allem in den Oberschenkeln bemerkbar, weshalb ein ruhiger Schritt und kürzere Pausen sinnvoller sind als ein schnelles Tempo. In steilem Gelände hilft es, den Fuß bewusst höher zu setzen, weil die weitere Beinpartie über Totholz sonst streift. Wer zusätzlich eine Unterlage für die Sitzpause mitführt, packt diese getrennt ein, denn zusammengerollt mit der Hose bleibt Feuchtigkeit länger im Gepäck.
Nach dem Einsatz steht die Trocknung an erster Stelle. Groben Schmutz vor dem Waschen abbürsten oder lose abspülen, die Hose anschließend hängend und mit Luft an allen Seiten trocknen lassen, bevor sie im Schrank verschwindet. Dauerhaft feucht eingerollt verliert jedes Gewebe an Substanz, und Erdreich in den Nähten arbeitet mit der Zeit gegen das Material. Vor der nächsten Saison empfiehlt sich ein Blick auf Nähte, Bund und Beinabschlüsse, damit Verschleiß früh auffällt.
- getrennt von scharfkantiger Ausrüstung im Fahrzeug verstauen
- hängend lagern statt gefaltet in der Kiste
- vor dem Trieb anlegen, nach dem Trieb wechseln
Zur Ausstattung rund um die Hose führen wir weitere Teile: einen Überblick gibt die Angelbekleidung, Oberteile stehen in der Angelbekleidung für Herren, und zum Abschluss nach oben hin sind Kopfbedeckungen im Sortiment. Die Beschreibung ist am Elternartikel hinterlegt und gilt für alle sieben D-Größen.
- Produktnummer SW27239
- Hersteller Swedteam
- Herstellernummer 22-1-115-D100
- Gewicht 1.95 kg