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Swedteam Herren Jagdjacke Ultra 2 Orange Neon
Swedteam Herren Jagdjacke Ultra 2 Orange Neon

Swedteam Herren Jagdjacke Ultra 2 Orange Neon

Der Morgen einer Bewegungsjagd beginnt mit der Standzuweisung. Danach verteilen sich dreißig Schützen über eine Fläche, die niemand vollständig überblickt, und für die nächsten zwei Stunden hängt viel daran, dass jeder jeden erkennt. Die Ultra 2 von Swedteam ist eine Herren-Jagdjacke in der Farbe Orange Neon und für diesen Teil des Jagdtages gemacht. Die Familie umfasst die Größen 48, 50, 52, 54, 56, 58 und 60.

Signalfarben arbeiten über Kontrast. Im Wald herrschen Grün, Braun und Grau vor, dazu das Grau des entlaubten Holzes im Spätherbst. Ein kräftiges Orange kommt in dieser Umgebung nicht vor und wird dadurch früh als Fremdfarbe erkannt. Drei Punkte bestimmen die Wirkung:

  • Die zusammenhängende Fläche am Oberkörper wird aus der Entfernung schneller gefunden als verteilte kleine Farbflecken.
  • Jede Deckung verringert die Wirkung, deshalb bleibt die Jacke auf dem Stand sichtbar und wird nicht hinter Ästen abgelegt.
  • Mit abnehmendem Licht verliert jede Farbe an Leuchtkraft; gegen Ende der Jagd zählen Abstand und Absprache wieder mehr als die Jacke.

Im Ablauf einer Bewegungsjagd greift die Oberbekleidung an mehreren Stellen ein. Beim Besetzen der Stände hilft sie den Nachbarn, die Kette zu lesen. Beim Ansprechen und beim Festlegen des Schussfeldes markiert sie, wohin keine Kugel gehen darf. Treiberwehr und Hundeführer bewegen sich im Dickungsdurchgang und sind auf diese Erkennbarkeit angewiesen, und beim Einsammeln nach dem letzten Signal findet die Gruppe schneller zusammen.

Die Jacke ist Teil einer Absprache, nicht ihr Ersatz. Vor dem Treiben werden Nachbarstände, Schussrichtungen und das Zeichen zum Abbaumen geklärt; die Signalfläche hilft anschließend dabei, diese Abmachung einzuhalten. Beim Verlassen des Standes bleibt sie geschlossen am Körper, damit Treiberwehr und Hundeführer den Rückweg einschätzen können. Wird während der Jagd umgestellt, führt der Weg über den Rand der Fläche und nicht quer durch den Trieb.

Eine einzelne Fläche am Oberkörper wirkt besser, wenn Kopf und Beine die Linie fortsetzen. Übliche Praxis ist die Kombination aus auffälliger Oberschicht, einer Kopfbedeckung im gleichen Farbbereich und bei Bedarf einer weiteren Lage für die Treiberwehr. Dabei zählt die Gesamtfläche: zwei große Flächen werden früher gefunden als fünf schmale Streifen, die im Astwerk untergehen.

Die Größenwahl richtet sich bei dieser Familie nach dem, was darunter getragen wird. Ein Stand im Januar bedeutet Stillstehen in der Kälte, also Unterwäsche, Sweater und oft eine Weste unter der Oberschicht.

  • 48 und 50 passen bei schlanker Statur und dünner Unterziehlage.
  • 52 und 54 bilden den gängigen Bereich und nehmen einen Sweater auf.
  • 56 und 58 lassen Platz für Weste plus Sweater, ohne die Armfreiheit zu beschneiden.
  • 60 ist die weiteste Größe der Familie und für kräftige Statur oder dicken Lagenaufbau gedacht.

Ein Hinweis zur Anprobe auf dem Stand: Die Schulter muss den Anschlag freigeben, auch mit Handschuhen und im Stehen am Zielstock. Spannt die Jacke beim Anbacken der Wange, ist eine Nummer mehr die bessere Wahl.

Bei Herrenoberbekleidung entspricht die Konfektionsgröße etwa der Hälfte des in Zentimetern gemessenen Brustumfangs. Bei 104 Zentimetern liegt der Ausgangswert damit bei 52. Für eine Oberschicht, die über Zwischenlagen sitzt, kommt ein Schritt nach oben hinzu. Gemessen wird im Stehen, waagerecht, über dem Hemd und ohne das Maßband zu spannen.

Zwei Situationen zeigen die Spannweite. Riegeljagd an der Dickung, dreißig Meter Sicht, Nachbarstand nur über die Farbe auszumachen. Und die Nachsuche am Nachmittag danach, bei der Hundeführer und Begleiter im Bestand getrennt arbeiten und sich wiederfinden müssen.

Der Rest der Ausstattung kommt aus benachbarten Bereichen: wetterfeste Oberschichten für den Rest des Jahres stehen bei den Funktionsjacken, wärmende Lagen ohne Armvolumen bei den Jagdwesten. Passende Beinbekleidung versammeln die Jagdhosen, die Basislage darunter die T-Shirts.

Die Witterung verändert die Wirkung. Nasses Gewebe erscheint dunkler, Schnee im Hintergrund hebt den Kontrast, Nebel senkt ihn deutlich. An solchen Tagen wird der Abstand zwischen den Ständen größer gewählt und das Schussfeld enger gefasst. Die Oberschicht bleibt dabei die erste Information, die der Nachbar über sechzig oder achtzig Meter hinweg erhält.

Kräftige Farbtöne halten länger, wenn sie kühl und ohne Weichspüler gewaschen und auf links gedreht getrocknet werden. Nach einem Tag im Bestand werden Nadeln und Zweigreste vor der Wäsche entfernt, und Schmutz von der Bergung wird eingeweicht statt gebürstet.

Zum Abschluss die praktische Reihenfolge am Jagdtag: Lagen anlegen, Jacke darüber, Anschlag zweimal andeuten, erst dann zum Stand gehen. Eine Oberschicht, die diese Prüfung übersteht, stört auch in der zweiten Stunde nicht.

  • Produktnummer SW27194
  • Hersteller Swedteam
  • Herstellernummer 22-1-421-48
  • Gewicht 1.6 kg