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Swedteam Herren Hoodie Sweater Ultra Dark Orange
Swedteam Herren Hoodie Sweater Ultra Dark Orange

Swedteam Herren Hoodie Sweater Ultra Dark Orange

Der Drückjagdtag beginnt lange vor dem ersten Treiben. Am Sammelplatz steht man in der Dämmerung zwischen Hundeführern, Treiberwehr und Standschützen, und in dieser knappen Viertelstunde entscheidet sich, ob jeder jeden zuverlässig erkennt. Dark Orange ist für genau diese Lage gedacht. Die Warnfarbe hebt sich von Laub, Rinde und nassem Waldboden ab, auch wenn das Licht noch flach einfällt und der Nebel über der Wiese steht. Swedteam führt dieses Herrenoberteil in der Modellreihe Ultra, geschnitten als Hoodie, und damit als eine Lage, die am Morgen offen über dem Shirt hängt und mittags unter der Jacke verschwindet.

Signalfarben gehören auf Bewegungsjagden zum festen Teil der Ausrüstung. Jagdleiter geben sie vielerorts für Treiber und Schützen vor, weil ein kräftiger Farbfleck im Unterholz noch auffällt, wenn Zweige und Stämme den Umriss längst zerschnitten haben. Für das Schalenwild verschiebt sich dieses Bild: Rot- und Orangetöne wirken auf Rehwild oder Sauen weit unauffälliger als auf den Nachbarn am Stand, weil deren Farbsehen anders aufgebaut ist. Daraus ergibt sich die Arbeitsteilung in der Jagdbekleidung ganz von selbst. Ruhige Erdtöne bleiben dem einsamen Sitz vorbehalten, kräftiges Orange übernimmt den Tag, an dem viele Beteiligte gleichzeitig unterwegs sind und Schussfeldgrenzen häufig allein über Blickkontakt geklärt werden.

Im Verlauf eines solchen Tages übernimmt ein Hoodie mehrere Rollen. Beim Anstellen wird er offen getragen, damit die Wärme vom Marsch durch den Bestand entweichen kann. Auf dem Bock bleibt er die sichtbare Lage über der Basisschicht, sobald die schwere Jacke am Haken hängt. Nach dem letzten Treiben, beim Verlasten und beim Streckelegen, ist er das Stück, das man anbehält, weil es am Schaft nicht hakt und beim Schultern der Büchse nicht verrutscht. Die Kapuze liefert eine zusätzliche Lage am Nacken, sobald die Äste beim Durchgehen durch die Dickung ihr Wasser abgeben.

Für die Treiberwehr gilt dieselbe Überlegung mit anderem Vorzeichen. Wer mit dem Hund durch die Dickung drückt, bewegt sich dauerhaft, kommt ins Schwitzen und braucht eine Lage, die am Dorn nicht gleich aufgibt und trotzdem über weite Entfernung erkennbar bleibt. Auch der Rückweg vom Stand zum Sammelplatz zählt dazu: Solange nicht überall abgeblasen ist, bleibt die orange Lage am Körper und nicht im Rucksack. Ebenso betrifft das die Fahrt auf der offenen Pritsche und das Nachsuchengespann, das in der Dämmerung an einer Straße arbeitet und dort von zwei Seiten gesehen werden muss.

Die Variantenachse dieser Familie ist die Größe. Sieben Werte stehen zur Verfügung, und weil ein Hoodie über einer Unterlage sitzen und unter einer Jacke Platz finden muss, hängt die Wahl an zwei Punkten: der gewohnten Konfektionsgröße und der Dicke dessen, was darunter landet.

  • XS: schmale Statur, dünnes Funktionsshirt darunter, Hoodie als oberste sichtbare Lage
  • S: ebenfalls schmal geschnitten, mit etwas mehr Luft im Rumpf für einen kalten Vormittag
  • M: mittlere Statur, Platz für ein Langarmshirt, der am häufigsten gegriffene Bereich
  • L: mittlere bis kräftige Statur oder bewusst locker, damit die Jacke ohne Zug darüber geht
  • XL: kräftige Statur sowie alle, die im November zwei Lagen unter dem Hoodie behalten
  • 2XL: zusätzliche Weite in Brust und Bauch, ohne dass die Ärmel dabei knapp ausfallen
  • 3XL: die größte Variante der Reihe, auch für Träger, die Hemd und Weste darunter lassen

Im Revieroutfit sitzt das Teil zwischen Shirt und Jacke, und der Drückjagdtag wird am besten als Ganzes geplant. Vor dem Aufbrechen gehört der Blick darauf, ob die Funktionsjacken darüber noch genug Bewegungsraum lassen; am Stand übernehmen Jagdwesten die Taschen für Patronen und Signalband, und nach oben schließen Kopfbedeckungen in derselben Farbfamilie den Auftritt ab. Unten bleibt die Farbwahl frei, weil die Signalwirkung am Oberkörper und am Kopf gebraucht wird.

Bei Oberteilen dieser Warengruppe trägt einfache Reviervernunft am weitesten. Nach einem nassen Tag wird aufgehängt statt zusammengelegt in den Rucksack gestopft, Laub und Brombeerreste werden trocken ausgeschüttelt, und vor dem ersten Waschgang ist ein Blick auf das eingenähte Pflegeetikett angebracht. Kräftige Farbtöne behalten ihre Leuchtkraft länger, wenn sie nicht dauerhaft heiß gewaschen und nicht im Trockner nachbehandelt werden. Wer mehrere Jagdtage hintereinander im Revier verbringt, legt die Signallage griffbereit nach oben in den Rucksack, damit sie beim Umsteigen zwischen Treiben und Stand ohne Suchen zur Hand ist. Ein zweites Oberteil in der gleichen Warnfarbe im Fahrzeug nimmt dem Durchnässen am ersten Tag die Schärfe für den zweiten.

Damit ist der Rahmen klar umschrieben: Hersteller Swedteam, Modellreihe Ultra, Herrenschnitt als Hoodie, Farbe Dark Orange, Größenachse von XS bis 3XL. Das Teil gehört in die Ausrüstung für gemeinschaftliche Jagdtage im Herbst und Winter, also dorthin, wo viele Augen gleichzeitig auf demselben Stück Wald liegen und die eigene Erkennbarkeit zur Grundregel des Tages zählt.

  • Produktnummer SW26784
  • Hersteller Swedteam
  • Herstellernummer 22-1-320-XS
  • Gewicht 1 kg