45,99 €
- Produktnummer SW19430
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA190-3007
- Gewicht 0.365 kg
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Mikado Trython Power FD
Die Trython Power FD ist eine Stationärrolle aus dem Programm von Mikado und wird unter der Stammnummer KDA190 geführt. Die Familie umfasst vier Modelle, die sich in der Größenklasse unterscheiden und damit verschiedene Ruten und Angelarten abdecken. Die Bezeichnung bleibt dabei über alle Varianten gleich, sodass sich eine vertraute Rolle in mehreren Größen am gleichen Gewässer einsetzen lässt.
Die Variantenachse ist das Modell. Die Reihe umfasst 2007, 3007, 4007 und 6007. Die Zahlen steigen mit der Größenklasse: 2007 ist die kleinste Rolle der Reihe, 6007 die größte. Mit der Größe wächst die Spule, womit auch die Wurfweite und die Menge an aufgenommener Schnur je Kurbelumdrehung zunehmen. Kleine Klassen bleiben leicht und balancieren kurze Ruten, große Klassen bringen Reserve für schwere Montagen.
Das Modell 2007 passt zu leichten Spinnruten und feinen Montagen. Es eignet sich für Barsch und Forelle, für kleine Kunstköder und für das Angeln mit dünner Schnur an kleinen Fließgewässern. Die geringe Größe hält das Gewicht an der Rute niedrig, was sich bei langen Würfen am Stück bemerkbar macht, weil die Hand später ermüdet und die Führung des Köders präziser bleibt.
Das Modell 3007 ist die Universalklasse der Reihe. Es trägt genug Schnur für mittlere Distanzen und bleibt gleichzeitig handlich. Damit lässt sich auf Zander und Hecht mit Gummiköder angeln, auf Schleie und Brassen mit leichter Grundmontage und am Forellensee mit Pose oder Sbirolino. Bei nur einer Rolle im Gepäck liegt diese Klasse an den meisten Binnengewässern richtig.
Das Modell 4007 deckt den Bereich ab, in dem Wurfgewicht und Distanz zunehmen. Es harmoniert mit kräftigen Spinnruten, mit Feederruten am See und mit leichten Karpfenruten. Das Modell 6007 schließlich steht für schwere Aufgaben: weite Würfe am großen See, Grundangeln mit viel Blei, Angeln im Strom und Montagen, die eine große Schnurreserve verlangen. Beim Angeln auf Distanz wirkt der größere Spulendurchmesser doppelt, weil die Schnur flacher abläuft und weniger Reibung erfährt.
- 2007 - leichte Spinnruten, Barsch und Forelle
- 3007 - Universalklasse für Binnengewässer
- 4007 - kräftiges Spinnfischen, Feeder und leichte Karpfenruten
- 6007 - weite Würfe, schwere Montagen, Angeln im Strom
Bei der Abstimmung zählt das Verhältnis zur Rute. Eine Rolle, die zur Rute passt, liegt im Griffbereich ruhig und kippt weder nach vorn noch nach hinten. Als Faustregel steigt die Größenklasse mit dem Wurfgewicht der Rute und mit ihrer Länge. Eine kurze Spinnrute arbeitet mit der kleinen Klasse am saubersten, eine lange Feeder- oder Karpfenrute verlangt eine der größeren Klassen, damit der Schnurabzug gleichmäßig bleibt.
Die Bremse wird vor dem ersten Wurf eingestellt und nicht erst im Drill gesucht. Sie soll Schnur freigeben, bevor die Rute in die Spitzenbelastung gerät, und beim Nachlassen des Zuges sofort wieder greifen. Bei geflochtener Schnur fällt die Einstellung weicher aus als bei monofiler, weil Geflecht keine Dehnung mitbringt und Schläge direkt weitergibt. Nach dem Angeln wird die Bremse gelöst, damit sie nicht unter Spannung steht.
Die Spule wird bis knapp unter die Kante gefüllt, damit die Schnur beim Wurf frei abläuft und sich nicht in Ringen vom Rand löst. Eine Unterfütterung bringt die gewünschte Füllhöhe, wenn die aufgespulte Menge kleiner ausfällt als der Platz auf der Spule. Geflochtene Schnur braucht dazu eine monofile Unterlage oder ein Band, damit sie nicht als Block auf der Spule durchrutscht. Nach dem Aufspulen läuft die Schnur unter leichter Spannung einmal aus und wieder auf, womit lose Lagen verschwinden.
Im Drill arbeitet die Rolle am besten, wenn der Zug über die Rute kommt und die Kurbel nur aufnimmt, was die Rute freigibt. Gegen die laufende Bremse zu kurbeln verdrillt die Schnur und belastet das Getriebe ohne Gewinn. Beim Absetzen der Rute bleibt der Bügel geöffnet, damit kein Zug an geschlossener Rolle entsteht. Diese Gewohnheiten gelten für alle vier Größen der Reihe und wirken sich über eine Saison deutlicher aus als jede Feineinstellung am Gerät.
Zur Pflege gehören wenige, aber regelmäßige Handgriffe. Nach dem Einsatz werden Spule und Rotor von Sand und Pflanzenresten befreit, Salzwasser wird mit klarem Wasser abgespült und die Rolle anschließend offen getrocknet. Die Schnur bleibt länger brauchbar, wenn sie nicht unter voller Spannung auf der Spule überwintert. So bleibt die Rolle über mehrere Saisons hinweg zuverlässig im Lauf.
Die übrigen Modelle dieser Bauart stehen in der Abteilung Stationärrollen. Für das gezielte Spinnfischen lohnt der Blick auf die Spinnrollen, für den Ansitz am Futterkorb auf die Feederrollen. Mittel für die Wartung fasst der Bereich Rollenpflege zusammen.
- Produktnummer SW19430
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA190-3007
- Gewicht 0.365 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/