131,99 €
- Produktnummer SW18587
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA173-4011
- Gewicht 0.553 kg
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Mikado Sky Dream FD
Zwei Größen, eine Baureihe: Die Sky Dream FD von Mikado steht im Shop als Variantenartikel mit der Achse Modell und führt die Werte 3011 und 4011. Beide gehören zur selben Serie und unterscheiden sich in der Baugröße. FD im Namen weist auf die Frontbremse hin, bei der die Verstellung vorn am Spulenkopf liegt.
Eine Staffel aus zwei Größen folgt einer einfachen Logik. Die niedrigere Nummer bezeichnet den kleineren Körper, die höhere den größeren. Daraus leitet sich nicht ab, welche Größe besser ist, sondern nur, zu welcher Rute und zu welcher Art zu fischen sie gehört. Das Modell 3011 begleitet feineres Gerät, das Modell 4011 das kräftigere. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sieht nicht auf die Rolle, sondern auf die Rute, die unter ihr liegt.
Diese Zuordnung lässt sich an wenigen Merkmalen der Rute ablesen:
- Ruten bis etwa zweieinhalb Meter mit leichtem Wurfgewicht tragen das Modell 3011 am ausgewogensten
- Längere Ruten mit kräftigerem Rückgrat verlangen die Baugröße 4011
- Kurze Einhandruten für enge Ufer und Bootsfischen passen zum kleineren Körper
- Ruten für weite Würfe am offenen Wasser kommen mit der größeren Variante besser zurecht
- Werden mehrere Ruten fertig montiert mitgenommen, erhält jede Rute ihre eigene Rollengröße
Das Zusammenspiel von Rute und Rolle entscheidet über das Gefühl in der Hand. Sitzt die Rolle im Rollenhalter, bildet der Griff vor und hinter dem Rollenfuß den Drehpunkt der Kombination. Liegt die Rute in Ruhe waagerecht in der Hand, ohne nach vorn oder nach hinten zu kippen, ist die Größe richtig gewählt. Diese Prüfung gelingt in wenigen Sekunden und sagt mehr als jede Tabelle. Ebenso wichtig ist der feste Sitz: Der Schraubring muss den Rollenfuß über die ganze Länge fassen, und nach den ersten Würfen wird noch einmal nachgezogen, weil sich der Ring unter Last gern löst.
Die Schnur wird so aufgespult, dass sie gleichmäßig über die Breite der Spule läuft und am Ende eine glatte Walze bildet. Beim Aufspulen hält der Angler die Schnur zwischen zwei Fingern unter leichter Spannung und führt die Vorratsspule so, dass die Schnur in derselben Drehrichtung abläuft, in der sie auf die Rolle geht. Dadurch nimmt die Schnur keinen Drall an und löst sich beim Wurf ohne Schlaufen. Steht die Wicklung nach dem ersten Angeltag ungleichmäßig, hilft es, die Schnur über eine Strecke abzulassen und neu einzuholen.
Die Frontbremse ist im Drill das Werkzeug, mit dem der Angler Druck gibt und Druck zurücknimmt. Weit geöffnet gibt sie Schnur frei, bevor die Spitze der Rute an ihre Grenze kommt; fester gestellt hält sie den Fisch von Hindernissen fern. Beim Fischen mit feinen Vorfächern wird die Bremse bewusst weich eingestellt und erst im Verlauf des Drills nachgezogen. Vor dem Verstauen am Ende des Tages dreht man die Verstellung wieder auf, damit die Scheiben im Inneren entlastet liegen.
Bei der Pflege hilft Regelmäßigkeit. Die Spule lässt sich abziehen, sodass der Bereich darunter zugänglich wird; dort setzt sich Staub mit Feuchtigkeit ab. Nach Tagen im Regen bleibt die Rolle offen liegen, bis sie durchgetrocknet ist, und wird erst danach in die Tasche gelegt. Salzwasser wird mit klarem Wasser abgenommen, ohne Druck und ohne Bürste. Für die Lagerung über den Winter nimmt man die Hauptschnur ab oder lässt sie entspannt auf der Spule, damit sie sich nicht in den Wickel presst.
Die Wahl der Schnur geht denselben Weg wie die Wahl der Größe: Sie richtet sich nach dem Fisch und nach der Montage, nicht nach der Rolle. Am kleineren Körper läuft in der Regel die feinere Hauptschnur, weil die Ruten dieser Klasse ohnehin mit leichten Ködern und kleinen Haken gefischt werden. Am größeren Körper liegt die stärkere Schnur, mit der sich schwerere Bleie und Köder bewegen lassen. Monofile Schnur federt den Anhieb ab und verzeiht eine hart gestellte Bremse; geflochtene Schnur überträgt jede Berührung am Grund in die Hand und verlangt dafür eine weicher eingestellte Bremse und ein nachgiebigeres Vorfach.
Für den Transport gilt: Die Rolle bleibt nicht dauerhaft an der Rute, wenn beides zusammen in eine enge Tasche kommt. Der Rollenfuß drückt sich dann in den Griff, und der Schraubring steht unter Spannung. Praktischer ist, die Rolle abzunehmen, in einen Beutel zu legen und die Rute getrennt zu verstauen. Im Auto liegt sie nicht in der Sonne hinter der Scheibe, denn Wärme über Stunden tut der Schnur auf der Spule nicht gut. Vor dem nächsten Angeltag genügt ein Blick auf die Wicklung und ein kurzer Lauf der Kurbel, um festzustellen, ob alles frei dreht.
Als Einsatzbereich kommt alles in Frage, was mit einer Stationärrolle dieser Bauform zu bewältigen ist: das Fischen mit Pose und Grundblei an Teich und Fluss, das Werfen von Kunstködern am leichten bis mittleren Gerät sowie der ruhige Ansitz, bei dem die Rute auf der Auflage liegt und die Schnur über den Bügel kontrolliert abläuft. In allen drei Fällen sind es Rutenlänge und Montage, die über die Größe entscheiden.
Einen Überblick über alle Bauformen gibt die Seite Angelrollen. Für das Fischen mit Futterkorb halten wir eigene Feederrollen bereit, für schwere Montagen auf weite Distanz die Karpfenrollen. Das Modell 3011 oder 4011 wählt der Kunde oben auf dieser Seite im Feld Modell.
- Produktnummer SW18587
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA173-4011
- Gewicht 0.553 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/