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Mikado Sensual Super Pole Angelhaken
Mikado Sensual Super Pole Angelhaken

Mikado Sensual Super Pole Angelhaken

Stippfischen ist eine Angelei der kleinen Maße. Ohne Rolle, nur mit Kopfrute und einem kurzen Stück Schnur, zählt jedes Detail der Montage: das Gewicht der Pose, die Verteilung der Schrotbleie und am Ende der Haken, der den Köder trägt. Die Super Pole aus der Sensual-Reihe von Mikado deckt mit fünf kleinen Größen den Bereich ab, in dem Rotaugen, Ukelei, Gründlinge und kleinere Brassen gefangen werden. Eine Packung umfasst 10 Haken einer Größe.

Am Kanal, am Altarm oder im Hafenbecken läuft eine Stippmontage meist nach demselben Muster ab: Der Platz wird mit wenig Futter angelegt, die Pose trägt nur so viel Blei, wie für ein ruhiges Absinken des Köders nötig ist, und der Haken sinkt als letztes Glied langsam durch die Futterwolke. Weil der Fisch bei dieser Präsentation Zeit zum Prüfen hat, fällt der Haken klein aus und verschwindet im Köder.

Zur Stippfischerei passen vor allem weiche, kleine Köder. Maden, Caster, Pinkies, Hanfkörner, ein Stück Mistwurm oder ein Flöckchen Teig sitzen auf diesen Größen ohne den Bogen zu verschließen. Harte, große Köder gehören dagegen auf größere Hakenmuster, weil der Anhieb aus der Kopfrute kurz und direkt kommt.

Die Reihe gliedert sich über die Hakengröße. Je höher die Nummer, desto kleiner der Haken: 18 ist hier die feinste, 10 die größte Ausführung.

  • 18 – gedacht für ein Stück Caster, eine Pinkie oder ein einzelnes Hanfkorn. Diese Stufe kommt im klaren, kalten Wasser und bei Ukelei und kleinen Rotaugen zum Zug.
  • 16 – die Größe für eine einzelne Made an feinem Vorfach, etwa im Winter am tiefen Kanalabschnitt, wenn die Bisse nur als Zögern in der Pose erscheinen.
  • 14 – der Alltagswert im Sommerhalbjahr: eine oder zwei Maden, auch Caster, für Rotaugen und Gründlinge auf der angefütterten Stelle.
  • 12 – für Doppelmade, Hanf und kleine Teigkugeln, wenn mittlere Rotaugen, Lauben und erste Brassen am Platz stehen.
  • 10 – die kräftigste Stufe dieser Reihe, passend für ein Maiskorn, ein Wurmstück oder einen größeren Teigbrocken und für Barsch und Brassen am Rand des Krauts.

Die Wahl folgt zwei Überlegungen. Erstens der Köder: Er soll den Haken verdecken, nicht umhüllen. Zweitens der erwartete Fisch: Je kräftiger das Maul und je härter der erwartete Ruck, desto näher rückt die Wahl an die 10. Steigen die Bisse an einem Tag aus, hilft meist ein Schritt zur nächsthöheren Nummer, also zum kleineren Haken, bevor am Futter geändert wird.

Diese Größen verlangen ein abgestimmtes Vorfach. Ein zu starkes Monofilament steht beim Absinken ab und nimmt dem Köder die natürliche Bewegung, ein zu feines verliert im Drill gegen das Gewicht des Fisches. Üblich ist ein kurzes Vorfachstück, das etwas schwächer ausfällt als die Hauptschnur, damit bei einem Hänger im Kraut nur dieses Stück bleibt. Der Gummizug in der Rutenspitze übernimmt beim Stippen den Teil der Dämpfung, den sonst die Rollenbremse leistet.

Kleine Haken fordern beim Hantieren Ruhe. Die Verbindung wird am besten im Sitzen gebunden, mit Licht im Rücken und über einer helle Fläche, damit das Öhr klar zu erkennen ist. Für das Lösen des Hakens aus dem Fischmaul gehört eine feine Lösezange in die Sitzkiepe; bei zarten Fischen wie Lauben geht das deutlich schneller als mit den Fingern, und der Fisch bleibt kürzer außerhalb des Wassers.

Über das Jahr wandert diese Fischerei durch die Wasserschichten. Im kalten Wasser stehen die Schwärme tief und dicht beisammen, die Bisse fallen klein aus, und die feinsten Stufen kommen zum Zug. Mit steigender Temperatur rücken die Fische nach oben; Lauben nehmen den Köder dann oft bereits im Absinken, weshalb die Montage flacher gestellt und die Nummer eine Stufe kräftiger gewählt wird. Im Hochsommer bietet sich der frühe Morgen an, bevor Boote und Badebetrieb die Flachzone beleben.

Die Bisserkennung folgt an der Pose feinen Signalen: ein kurzes Zucken der Antenne, ein seitliches Wandern oder ein langsames Aufsteigen. Der Anhieb erfolgt kurz und seitlich, nicht nach oben über den Kopf, damit der Gummizug in der Spitze arbeiten kann und der kleine Haken nicht aus dem weichen Maul reißt. Nach jedem Fisch wird der Köder erneuert; eine ausgesaugte Made bringt am gut besuchten Platz keinen zweiten Biss, und auch das beste Futter ersetzt einen frischen Köder nicht.

Im Sortiment stehen diese Modelle bei den Allroundhaken. Wird dieselbe Stelle mit Rute und Rolle auf Distanz beangelt, führt der Weg zu den Feederhaken, und für den gezielten Ansitz auf große Brassen passen die Brassenhaken.

Zum Aufbewahren haben sich flache Hakenboxen mit beschrifteten Fächern bewährt, weil sich 14 und 16 im Tageslicht kaum unterscheiden lassen. Vorgebundene Vorfächer bleiben aufgewickelt, dann verdrehen sie sich nicht. Nach dem Angeltag werden die Haken trocken verstaut; feuchte Boxen sind der häufigste Grund dafür, dass eine ganze Packung im nächsten Frühjahr nicht mehr brauchbar ist.

  • Produktnummer SW11449
  • Hersteller Mikado
  • Herstellernummer HS10101-12BN
  • Gewicht 0.003 kg

Herstellerangaben

Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen

Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/