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Mikado Sensual Chinu Brassenhaken Gold
Mikado Sensual Chinu Brassenhaken Gold

Mikado Sensual Chinu Brassenhaken Gold

Goldfarbene Haken haben am Futterplatz eine lange Tradition. Der warme Metallton setzt im trüben Wasser und in der Dämmerung einen kleinen Lichtpunkt, der zwischen Mais, Pellets und aufgewirbeltem Sediment nicht fremd wirkt. Genau in diesem Umfeld bewegt sich das Muster Chinu aus der Serie Sensual. Mikado führt es einzeln, nicht fertig gebunden, womit das Vorfach vollständig in der Hand des Anglers entsteht.

Wer gern selbst bindet, schätzt daran mehrere Dinge. Die Schnurstärke lässt sich dem Gewässer anpassen, die Länge dem Futterbild, und ein Haar für Mais, Pellet oder ein Stück Boilie entsteht in derselben Arbeit mit. Nichts davon ist bei fertigen Vorfächern möglich, ohne Kompromisse einzugehen. Gerade beim Angeln auf große Friedfische, bei dem oft nur wenige Bisse pro Ansitz kommen, zahlt sich diese Freiheit aus.

Diese Familie umfasst sechs Nummern: 2, 4, 6, 8, 10 und 12. Verglichen mit sehr feinen Reihen beginnt die Staffelung damit bereits im kräftigeren Bereich, denn Nummer 2 steht hier für den stärksten Vertreter, während Nummer 12 das feine Ende markiert. Diese Verteilung passt zum Einsatzgebiet, in dem nicht nur Brassen, sondern regelmäßig auch Schleien, Karpfen, Döbel und Barben an den Futterplatz kommen.

Als Leitlinie bei der Zuordnung dient das, was am Haken hängt, ergänzt um die zu erwartende Fischgröße:

  • Nummer 12 und 10 für Maden, Caster und kleine Teigkugeln, wenn der Schwarm aus Brassen mittlerer Größe besteht.
  • Nummer 8 und 6 für ein bis zwei Maiskörner, kleine Pellets oder ein Stück Wurm am Method-Feeder.
  • Nummer 4 und 2 für Boiliestücke, größere Pellets und kräftige Köderbündel, wenn Karpfen und Barben mit am Platz stehen.

Beim Aufbau der Montage hat sich die Schlaufenverbindung bewährt: Das selbst gebundene Vorfach wird in die Schlaufe des Hauptschnurendes gelegt und lässt sich ohne Werkzeug tauschen. Vor dem Vorfach sitzt je nach Methode ein Futterkorb, ein Seitenarm oder ein Laufblei, das die Schnur beim Biss frei durchlaufen lässt. Bei den kräftigen Nummern dieser Reihe bietet sich zusätzlich das Haar an, bei dem der Köder hinter dem Hakenbogen hängt statt auf dem Schenkel zu stecken. Der Hakenspalt bleibt dadurch völlig frei.

Die Reviere reichen vom kleinen Vereinsteich über Baggerseen bis zu langsam ziehenden Flussabschnitten. Am stehenden Gewässer trifft man die Fische meist über einer flachen Mulde oder an der Kante zum Tiefen, am Fluss am Rand der Hauptströmung, wo sich das Futter sammelt. Mit der vollständigen Reihe in der Box deckt eine einzige Rute beide Situationen ab, denn nur das Vorfach wechselt, während Blei, Schnur und Rute am Platz bleiben. Welche Formen und Ausführungen es sonst noch für diesen Zweck gibt, sammelt die Kategorie Brassenhaken, einen weiter gefassten Blick erlaubt die Übersicht lose Angelhaken.

Eine Regel aus der Praxis verbindet Hakenwahl und Futter miteinander: Was im Futterkorb liegt, sollte sich am Haken wiederfinden. Werden grobe Partikel wie Hanf, Mais und Pellets eingesetzt, suchen die Fische nach Brocken dieser Größe, und eine kräftige Nummer trägt den passenden Happen. Besteht das Futter dagegen überwiegend aus feinem Mehl mit wenigen Maden, wirkt ein großer Köder am Platz fremd. Diese Abstimmung erklärt, warum erfahrene Angler ihre Hakenbox nicht nach Fischart, sondern nach Futterbild sortieren.

Auf der Geräteseite gehört zu den kräftigen Nummern eine Rute mit genügend Rückgrat, damit der Anhieb über die oft längere Distanz am Futterkorb überhaupt ankommt. Die weichere Spitze einer Feederrute federt die Kopfstöße ab, die ein schwerer Fisch im Nahbereich setzt, und schont so den Knoten am Öhr. Eine Rolle mit fein einstellbarer Bremse rundet das Bild ab, denn bei dünnem Vorfachmaterial entscheidet die Nachgiebigkeit im ersten Fluchtversuch darüber, ob der Fisch im Kescher landet.

Zum Umgang gehört Sorgfalt beim Anbinden. Das Öhr muss sauber durchgefädelt sein, der Knoten gleichmäßig angefeuchtet und langsam zugezogen werden, sonst verliert dünnes Material an Tragfähigkeit. Nach dem Ansitz lohnt sich eine Durchsicht der benutzten Vorfächer, denn ein Haken, der einen Stein oder eine Muschelbank berührt hat, arbeitet beim nächsten Mal nicht mehr zuverlässig. Wird ein beschädigtes Stück sofort aussortiert, fällt es später nicht im entscheidenden Moment auf.

Bei der Bevorratung gilt dasselbe wie bei allen Verbrauchsteilen: Eine einzelne Nummer reicht selten. Schon ein wechselnder Wasserstand oder ein anderer Fischbestand im Nachbargewässer kann dazu führen, dass die gewohnte Nummer unpassend wirkt. Zwei bis drei Abstufungen nebeneinander geben die nötige Spanne, und weil Mikado das Muster Chinu durchgehend in Gold führt, bleibt das Erscheinungsbild der Montage über alle Nummern hinweg einheitlich. Eine flache Box mit beschrifteten Fächern verhindert dabei das Durcheinander, das bei losen Haken sonst schnell entsteht.

  • Produktnummer SW22108
  • Hersteller Mikado
  • Herstellernummer HS10024-4G
  • Gewicht 0.004 kg

Herstellerangaben

Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen

Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/