41,99 €
- Produktnummer SW18781
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer WAA1021-360
- Gewicht 0.308 kg
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Mikado Sasori Tele Method Feeder WG bis 80g
Am Stillwasser folgt das Angeln mit dem Method Feeder einem klaren Ablauf. Der Korb wird mit Futter umpresst, der Köder sitzt kurz darüber, und beide landen auf demselben Fleck. Nach einigen Würfen in schneller Folge liegt ein kleiner Futterteppich am Boden, auf dem der Köder jedes Mal neu zu liegen kommt. Der Fisch findet eine überschaubare Menge Nahrung und unmittelbar daneben den Haken. Für diesen Ablauf ist die Sasori Tele Method Feeder von Mikado gebaut, und das Wurfgewicht von bis 80g deckt die Korbgrößen ab, die am See und am Teich zum Einsatz kommen.
Die Besonderheit liegt in der Teleskopbauweise. Die Teile schieben sich ineinander, sodass die Rute ohne Zerlegen aus dem Futteral kommt und nach dem Angeln ebenso schnell wieder verschwindet. Am Wasser bedeutet das: ausziehen, Rolle anbringen, Schnur durchführen, fertig. Wer nach der Arbeit noch zwei Stunden ans Wasser fährt, ist nach wenigen Augenblicken bereit. Auch das Umsetzen auf eine andere Stelle geht zügig, weil die Rute mit eingeschobenen Teilen getragen werden kann, ohne dass eine Steckverbindung gelöst werden muss.
Für den Transport ist dieser Aufbau ein deutlicher Unterschied zur geteilten Rute. Im Kofferraum liegt sie quer, auf dem Fahrrad lässt sie sich neben dem Eimer unterbringen, und wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, trägt sie zusammengeschoben neben dem Sitzkoffer. Für Reisen und für kurze Ansitze in wechselnden Gewässern ist das ein handfester Vorteil.
Drei Längen stehen zur Verfügung:
- 3,00m für kleine Gewässer, zugewachsene Ufer und Plätze, an denen hinter dem Rücken wenig Raum bleibt
- 3,30m als Mittelweg mit ausgewogener Mischung aus Wurfweite und Handlichkeit
- 3,60m für größere Seen, höhere Uferkanten und Würfe über eine weite Fläche
Die längere Ausführung bringt mehr Weg in den Wurf und hält beim Hereinholen die Schnur höher über dem Wasser, was an flachen Uferzonen hilft. Die kürzere lässt sich in engen Lücken zwischen Bäumen führen und ist beim Keschern am Steg angenehmer. Wer unsicher ist, greift die mittlere Länge, mit der sich die meisten Plätze an einem Vereinssee abdecken lassen.
Das Wurfgewicht von bis 80g bezieht sich auf die gesamte Last am Schnurende, also auf den Korb samt Futter. Ein kleiner Korb mit lockerem Futter bleibt deutlich darunter, ein voll gepackter kommt dem oberen Wert näher. Beim Füllen ist deshalb ein Blick auf die Menge angebracht: Futter nimmt Wasser auf und wird im Eimer schwerer, als es trocken wirkt. Innerhalb dieses Bereichs lädt sich die Rute im Wurf auf und bringt den Korb mit einer ruhigen, langen Bewegung auf Weite.
Der Platz am Stillwasser wird vor dem ersten Wurf festgelegt. Eine Baumgruppe am gegenüberliegenden Ufer dient als Richtmarke, und die Schnur wird nach dem ersten Wurf an der Rolle fixiert, damit jeder weitere Korb dieselbe Stelle trifft. Danach zählt der Rhythmus: in der Anfangsphase mehrere Würfe kurz hintereinander, später längere Pausen, sobald die ersten Fische anstehen. Die Rute liegt dabei auf einer Auflage, die Spitze zeigt mit leichter Vorspannung zum Wasser, und ein Biss meldet sich als zügiges Durchziehen.
Am stehenden Wasser fällt der Biss selten zaghaft aus. Nach dem Selbsthaken am Korb zieht der Fisch die Spitze in einem Bogen durch, und häufig kippt die Rute bereits in der Auflage. Wer die Spitze mit leichter Vorspannung stellt, erkennt auch die kleineren Zeichen: ein Zittern, wenn Fische über dem Futter stehen, oder ein kurzes Nachgeben, wenn einer den Korb anstößt. Zwischen diesen Vorzeichen und dem eigentlichen Durchzug liegt oft nur eine knappe Spanne, weshalb die Rute in Reichweite bleibt.
Weil Auszug und Einschieben so wenige Handgriffe verlangen, ist diese Bauart auch für Begleitung am Wasser eine gute Wahl. Eine zweite Rute wird ausgezogen in die Hand gegeben und nach dem Ansitz wieder eingeschoben, womit sie sich leicht an Kinder oder Gäste weiterreichen lässt. Auf Reisen kommt sie ohne langes Futteral im Gepäck unter, und an einem unbekannten Gewässer ist sie die unkomplizierte Wahl für den ersten Erkundungsansitz.
Beim Umgang mit der Teleskopbauweise haben sich einige Gewohnheiten bewährt:
- Die Teile beim Ausziehen bis zum Anschlag herausführen und anschließend in eine Linie bringen
- Vor dem Einschieben die Außenflächen von Sand befreien, damit nichts zwischen den Teilen scheuert
- Nicht mit Gewalt schieben, sondern mit leichtem Drehen lösen, wenn ein Teil klemmt
- Die Rute nach dem Angeln ausgezogen abtrocknen und erst dann zusammenschieben
Feuchtigkeit zwischen den eingeschobenen Teilen ist der häufigste Grund dafür, dass eine Teleskoprute mit der Zeit schwerer läuft. Wer sie offen trocknen lässt und trocken verwahrt, hat über Jahre das gleiche Verhalten beim Ausziehen. Im Futteral liegt sie am besten ohne Druck von oben.
Im Sortiment steht die Rute bei den Feederruten. In der Abteilung Angelruten stehen weitere Bauarten, und unter Combos finden sich fertig zusammengestellte Sets aus Rute und Rolle für den schnellen Einstieg.
- Produktnummer SW18781
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer WAA1021-360
- Gewicht 0.308 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/