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Mikado Rundfutterkorb 32x37 mm
Mikado Rundfutterkorb 32x37 mm

Mikado Rundfutterkorb 32x37 mm

Die runde Bauform unterscheidet diesen Korb von den eckigen Modellen im Regal. Bei 32 x 37 mm ergibt der Zylinder ein merklich größeres Innenvolumen als ein schlanker Mini, und das Geflecht liegt gleichmäßig rundum an. Daraus folgen zwei praktische Eigenschaften: Pro Wurf gelangt mehr Futter an den Platz, und der Korb rutscht beim Einholen leichter über Kies, Muschelbänke und kurzen Bewuchs, weil keine Kante hängen bleibt.

Zur Geltung kommt das am Baggersee und am größeren Vereinsgewässer. Dort liegt der Platz häufig dreißig bis fünfzig Meter draußen auf einer Plateaukante, und ein Futterteppich entsteht nur, wenn in der ersten halben Stunde eine ordentliche Menge hinausgeht. Mit dem runden Korb lässt sich diese Anfütterphase in wenigen Würfen erledigen, bevor das Vorfach mit Köder zum Einsatz kommt. Danach genügt ein Wurf alle zehn Minuten, um den Teppich frisch zu halten. Gleiches Vorgehen trägt am See auf Schleie im Juni und auf Großbrassen in der Dämmerung.

Diese Gewichte sind wählbar:

  • 10,0g
  • 15,0g
  • 20,0g
  • 30,0g
  • 40,0g

Die Staffel reicht vom ruhigen Nahbereich bis auf gute Weite im Stillwasser. 10 und 15 Gramm arbeiten an der leichten Rute und über weichem Schlammgrund, wo ein schwerer Korb einsinkt und das Futter zudeckt. 20 Gramm ist die Stufe für den Alltag am See. 30 und 40 Gramm bringen den gefüllten Zylinder auch bei Seitenwind über die lange Strecke und dienen gleichzeitig als Marker, weil die Montage beim Absetzen gut fühlbar aufkommt. Weil der Korb viel aufnimmt, steigt das Gesamtgewicht beim Wurf deutlich über die aufgedruckte Stufe, was bei der Wahl der Rute mitgedacht werden sollte.

Beim Füllen gilt die runde Form als dankbar: Eine Handvoll Grundfutter lässt sich locker hineindrücken, ohne dass Ecken leer bleiben. Je locker die Füllung, desto rascher öffnet sich die Portion nach dem Aufkommen; fester gedrückt arbeitet derselbe Korb über mehrere Minuten. Damit regelt allein die Hand die Abgabe, ohne dass das Modell gewechselt werden muss. Grobe Partikel, Pellets und gequollene Körner passen durch das Geflecht, Maden bleiben bei feuchter Bindung zuverlässig im Inneren.

Der Rhythmus des Fütterns entscheidet über den Tag. Ein bewährter Ablauf beginnt mit sechs bis acht gefüllten Körben auf denselben Punkt, gefolgt von einer Pause von zwanzig Minuten, in der sich die ersten Fische einfinden. Danach bleibt der Korb am Platz und wird bei jedem Einholen neu gefüllt, sodass Köder und Futter stets zusammen ankommen. Lässt die Beißfrequenz nach, bringt eine lockerer gepackte Ladung oft wieder Bewegung, weil sich die Wolke höher im Wasser öffnet. Bei kühlem Wasser im Herbst wird der Abstand zwischen den Würfen länger, damit der Teppich nicht übersättigt.

Als Zielfische stehen am Stillwasser Brasse, Schleie, Güster und Karpfen im Vordergrund, dazu Rotaugen in großen Schwärmen über dem Futterfeld. Für Schleien im Frühsommer bewährt sich eine Füllung mit Partikelanteil und kurzem Vorfach, für Brassen in der Dämmerung eine feinere Mischung mit vielen Maden. Weil der Zylinder ordentlich Volumen mitbringt, bleibt auch ein sehr aktiver Schwarm am Platz, ohne dass im Minutentakt nachgelegt werden muss.

Nach dem Einsatz hilft kurzes Durchspülen, damit keine Futterreste zwischen den Drähten trocknen und das Geflecht verkleben. Mehrere Körbe getrennt nach Gewicht in einer kleinen Box aufzubewahren, verkürzt am Wasser das Suchen. Die runde Bauform braucht dabei wenig Raum, weil sich Zylinder ineinanderschieben lassen. Ein Blick auf die Anbindung vor dem ersten Wurf gehört ebenfalls zur Routine, denn dort greift die gesamte Last beim Wurf an.

In der Montage lässt sich der Zylinder sowohl durchlaufend als auch an einem festen Seitenarm führen. Läuft die Schnur frei durch den Wirbel, meldet die Spitze auch zurückhaltende Zupfer, was an klaren Baggerseen mit vorsichtigen Brassen hilft. Fest angebunden überträgt der Korb sein Gewicht beim Biss direkt auf den Fisch, der sich dadurch häufig selbst hakt, und dieses Verhalten passt zu Karpfen und Schleien am kurzen Vorfach. Beide Wege arbeiten mit derselben Gewichtsstufe, sodass ein Wechsel am Wasser keine neue Garnitur verlangt.

Weitere Modelle mit offenem Geflecht stehen in der Kategorie Drahtfutterkörbe, die vollständige Auswahl inklusive Sonderformen in der Kategorie Futterkörbe. Ruten, Rollen und Kleinteile für den Rest der Montage finden sich im Bereich Angeln.

Für Grundangler, die am See und am Baggerloch mit Volumen arbeiten, ist dieser Zylinder deshalb die naheliegende Wahl: viel Futter pro Wurf, regelbare Abgabe und eine Form, die beim Einholen wenig Widerstand bietet.

  • Produktnummer SW14501
  • Hersteller Mikado
  • Herstellernummer AMKZ-22-40
  • Gewicht 0.045 kg

Herstellerangaben

Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen

Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/

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