2,19 €
- Produktnummer SW15500
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer HD01W-7-6
- Gewicht 0.012 kg
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Mikado PH Tungsten Stinger
Ein Stinger ist der Zusatzhaken, der beim Angeln mit Gummiködern die kurzen, zaghaften Attacken verwertet. Zander packen den Köder oft nur am Schwanzende, Hechte drehen im letzten Moment ab und fassen quer, und genau dort greift das kleine System, das hinter dem Jigkopf mitläuft. Diese Familie ist als gebundene Einheit ausgelegt, sodass sie ohne Bindearbeit am Wasser eingehängt und bei Bedarf gewechselt werden kann. Im Ergebnis steigt die Zahl verwerteter Kontakte spürbar, gerade in der kalten Jahreshälfte, wenn Raubfische verhalten fassen.
Zwei Achsen bestimmen die Auswahl: die Länge der Einheit mit 5 cm, 7 cm und 9 cm sowie die Hakengröße 4, 6 und 8. Die Länge regelt, wie weit der Haken nach hinten reicht und welchen Ködergrößen die Einheit folgen kann, die Hakengröße bestimmt das Kaliber des Drahts und damit die Größe der Fische, die damit sicher gehalten werden. Insgesamt sind acht Ausführungen im Umlauf, sodass sich von der leichten Barschmontage bis zum ausgewachsenen Hechtköder eine passende Kombination finden lässt.
- 5 cm: für Gummifische und Twister im Bereich um eine Handlänge, bei Barsch, kleinem Zander und beim Angeln in flachen Kanälen.
- 7 cm: die Universallänge für mittlere Shads am Jigkopf, gut passend zum klassischen Zanderangeln am Fluss.
- 9 cm: für große Gummiköder und Hechtmontagen, wenn der Haken bis in die hintere Ködersektion reichen soll.
- Größe 8: feiner Draht, unauffällig am kleinen Köder, erste Wahl bei vorsichtigen Barschen in klarem Wasser.
- Größe 6: mittleres Kaliber für den Alltag am Zanderwasser, robust genug für beherzte Anhiebe auf Distanz.
- Größe 4: das kräftigste Maß dieser Auswahl, gedacht für große Köder, Hechtbisse und Angeln entlang von Hindernissen.
Eingehängt wird der Stinger am Öhr des Jigkopfes oder am Sprengring der Montage, anschließend wird der Haken seitlich in die hintere Körperhälfte des Gummiköders gestochen. Sitzt er zu weit vorn, behindert er das Schwanzspiel, sitzt er zu weit hinten, reißt er beim Werfen aus dem Material. Beim Vertikalangeln vom Boot bleibt der Haken locker hängen und fasst bei der Aufwärtsbewegung, beim Faulenzen am Fluss greift er meist in der Absinkphase. In Krautfeldern wird die Spitze flach am Köder angelegt, damit die Montage möglichst frei bleibt; über sauberem Kies darf sie frei stehen und fasst dann schneller.
Im Herbst und Winter, wenn Zander lange folgen und nur antippen, lohnt es sich, die Einheit konsequent zu montieren und die Länge am Köder auszurichten. Beim Hechtangeln im Frühjahr, wenn die Fische breit zufassen, reicht oft der kürzere Vertreter, dafür in kräftiger Hakengröße. Beim Angeln mit toten Köderfischen am System dient die Einheit als zweiter Haltepunkt im Rückenbereich, sodass die Montage beim Anhieb nicht über den Kopf des Köderfisches abrutscht.
Beim Gerät fügt sich die Einheit in die vorhandene Montage ein, ohne sie zu verändern. Eine geflochtene Hauptschnur überträgt den Anhieb bis in die Spitze, ein Stück Fluorocarbon vor dem Bleikopf bleibt beim Zanderangeln unauffällig, und beim Hechtangeln gehört ein hechtsicheres Band zwischen Schnur und Kopf. Der Anhieb darf beherzt ausfallen, sobald Kontakt zu spüren ist, denn ein nachlaufender Haken sitzt selten so tief wie ein geschluckter Köder. Nach jedem gelandeten Fisch lohnt der Blick auf den Sitz der Einheit, weil sich die Spitze beim Lösen aus dem Maul gern im Gummikörper verankert.
Die Gewässerwahl bestimmt das Kaliber mit. Im Hafenbecken und am schmalen Kanal genügen feine Größen, weil der Boden sauber bleibt und die Fische überschaubar ausfallen. Am großen Strom mit Steinpackung, Muschelbank und ziehender Strömung greift eher das starke Maß, weil dort mehr Widerstand überwunden wird und eine verbogene Spitze schnell entsteht. Am krautigen Flachsee zahlt sich die lange Version aus, wenn der Fisch quer fasst und der Haken erst hinter dem Schwanzansatz Halt finden soll.
Passende Ergänzungen führt der Bereich Stinger, die gesamte Auswahl gebundener Muster liegt unter Raubfischhaken. Für Köderfischmontagen bieten sich zusätzlich Drillinge an, für fertige Kombinationen die Raubfisch-Rigs.
Nach dem Angeln werden die Einheiten abgespült, an der Luft getrocknet und erst dann verstaut, damit Draht und Verbindung trocken bleiben. Eine flache Box mit Schaumstoffeinlage hält die Spitzen frei und verhindert Verhakungen untereinander. Vor jedem Einsatz prüft ein Strich über den Daumennagel, ob die Spitze noch greift; nach Kontakt mit Steinpackungen oder Muschelbänken ist ein Austausch sinnvoller als Nachschärfen.
Mikado stellt die Serie in acht Kombinationen aus Länge und Hakengröße bereit. Zwei Längen in je einer mittleren und einer kräftigen Hakengröße bilden bereits eine tragfähige Grundausstattung für Barsch, Zander und Hecht; die übrigen Ausführungen ergänzen gezielt nach Ködergröße und Gewässertyp.
- Produktnummer SW15500
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer HD01W-7-6
- Gewicht 0.012 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/