51,99 €
- Produktnummer SW19266
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA179-3008
- Gewicht 0.313 kg
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Mikado LX NG FD
Die LX NG FD ist eine Stationärrolle aus dem Programm von Mikado. Die Familie läuft unter der Stammnummer KDA179 und umfasst vier Modelle, die von 1008 über 2008 und 3008 bis 4008 reichen. Die Modellnummer ist die einzige Variantenachse und staffelt die Baugröße innerhalb der Reihe: Die kleine Nummer steht für die leichteste Ausführung, die große für die kräftigste.
Damit lässt sich die Reihe über ein breites Feld verteilen. Das Modell 1008 passt an leichte Ruten und an das feine Fischen, etwa auf Forelle, Barsch oder Rotauge mit dünner Schnur und kleinen Ködern. Die mittleren Modelle 2008 und 3008 sind die Allrounder: Spinnfischen auf Barsch und Zander, Posenangeln, leichtes Grundangeln. Das Modell 4008 bildet die größte Stufe der Familie und arbeitet dort, wo mehr Schnur auf die Spule soll und der Drill kräftiger ausfällt, also beim Hechtangeln, am Futterkorb und beim Angeln auf größere Distanz.
Vor dem ersten Wurf wird die Rolle auf die Montage abgestimmt. Die Bremse wird so eingestellt, dass sie unter Zug nachgibt, bevor die Schnur an ihre Grenze kommt; eine zu fest angezogene Bremse ist eine der häufigsten Ursachen für Aussteiger und Schnurbrüche. Die Spule wird bis knapp unter den Spulenrand gefüllt, damit die Schnur beim Wurf sauber abläuft, aber nicht in Schlaufen vom Rand springt.
Die Schnurwahl richtet sich nach der Angelart und nicht nach der Rolle. Monofile Schnur federt Fluchten ab und ist beim Posen- und Grundangeln gut aufgehoben. Geflochtene Schnur überträgt jeden Kontakt und ist beim Spinnfischen die übliche Wahl; sie braucht dann allerdings ein sauber angelegtes Unterband, damit sie sich auf der Spule nicht verschiebt. Beide Varianten lassen sich auf allen vier Modellgrößen fischen.
Im Alltag zeigt sich die Reihe als Werkzeug für mehrere Angelarten. Beim Spinnfischen zählt ein ruhiger Schnurlauf über viele Würfe hinweg. Beim Grundangeln mit Futterkorb liegt die Rolle längere Zeit still und muss beim Anschlag sofort Schnur aufnehmen. Beim Posenfischen am Fluss kommt es dagegen auf das gleichmäßige Einholen über größere Strecken an. Die vier Modellgrößen verteilen diese Aufgaben so, dass für jede Rutenklasse eine passende Stufe bereitsteht.
Beim Wurf entscheidet die Füllhöhe der Spule über die Weite. Eine zu knapp gefüllte Spule bremst die Schnur am Rand, eine überfüllte gibt in Schlaufen nach. Deshalb wird bis knapp unter die Kante aufgespult und bei Geflecht ein Unterband aus monofiler Schnur gelegt. Der Bügel wird vor dem Wurf von Hand geöffnet, damit die Schnur nicht über den Rotor schlägt.
Für die kleinen Stufen passen leichte Köder und dünne Schnüre, etwa beim Angeln auf Forelle am Bach oder auf Barsch an der Mole. Die mittleren Stufen tragen Spinnköder in gängigen Größen, Posenmontagen und leichte Grundmontagen. Die große Stufe nimmt mehr Schnur auf und hält den Zug aus, der beim Hechtangeln mit großen Ködern oder am Futterkorb auf weite Distanz entsteht.
Im Drill arbeitet die Rolle am besten, wenn die Kurbel ruht, solange der Fisch zieht. Pumpen mit der Rute und Einkurbeln in der Abwärtsbewegung bringen den Fisch näher, ohne die Schnur zu verdrallen. Beim Angeln mit dünnen Vorfächern übernimmt die Bremse die Feinarbeit, bei kräftiger Montage wird sie fester gestellt und der Ausfall über die Rutenspitze abgefedert.
- Modell 1008 – kleinste Stufe der Reihe, für feines Gerät und leichte Köder
- Modell 2008 – Allroundgröße für Spinnfischen und Posenangeln
- Modell 3008 – eine Stufe kräftiger, für vielseitiges Spinn- und Grundangeln
- Modell 4008 – größte Stufe, für mehr Schnurvorrat und kräftige Montagen
Bei der Auswahl innerhalb der Familie zählt die Rute. Eine leichte Spinnrute verliert ihre Aktion, wenn vorne eine zu große Rolle hängt, und eine kräftige Feederrute wirkt kopflastig, wenn die Rolle zu klein gewählt ist. Wer die Rolle an mehreren Ruten einsetzen möchte, greift zu einer mittleren Stufe und legt sich für den Wechsel der Angelart eine zweite Spule bereit.
Praktisch ist ein zweiter Spulenkörper. Damit wechselt die Rolle zwischen zwei Schnurarten, ohne dass neu aufgespult werden muss, und eine Rolle deckt zwei Angelarten ab. Wer regelmäßig zwischen Geflecht und monofiler Schnur wechselt, notiert sich die Füllmenge beim ersten Aufspulen und trifft sie beim nächsten Mal ohne Umwege.
Zur Haltbarkeit trägt der Umgang bei. Sand und Schmutz werden nach dem Angeltag von Rollenfuß und Spulenrand entfernt, die Rolle anschließend offen und trocken gelagert. Die Bremse wird für die Lagerung gelöst, damit sie nicht unter Dauerdruck steht. Schnur, die nach längerer Saison spröde wirkt oder Kräusel zeigt, wird ausgetauscht, weil davon mehr abhängt als von jedem anderen Teil der Montage.
Die gesamte Auswahl an Modellen dieser Bauart steht in der Kategorie Stationärrollen. Rollen mit Schwerpunkt auf dem Wurf von Kunstködern liegen bei den Spinnrollen, Modelle für den Futterkorb bei den Feederrollen. Zusätzliche Spulenkörper für den schnellen Wechsel der Schnurart führt die Rubrik Ersatzspulen.
- Produktnummer SW19266
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer KDA179-3008
- Gewicht 0.313 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/