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Mikado Dino Evolution 25m

Beschreibung

Mikado Dino Evolution 25m

Die Gebindegröße steht im Namen: 25 m je Spule. Das ist eine Menge, die nicht für die Vollfüllung einer großen Rolle gedacht ist, sondern für den Bau von Montagen und für kurze Strecken am Wasser. Innerhalb des Sortiments steht die Familie bei den monofilen Schnüren; das Umfeld findet sich unter Monofile Angelschnur.

Die Variantenachse ist der Durchmesser. Drei Werte stehen zur Wahl: 0,16 mm, 0,18 mm und 0,2 mm. Die Abstufung ist eng gezogen, und damit lässt sich innerhalb derselben Familie von einer feinen auf eine kräftigere Montage wechseln, ohne das Material zu wechseln. 0,16 mm steht am feinen Ende, 0,2 mm am kräftigeren, und 0,18 mm liegt dazwischen.

Im Friedfischangeln gehört eine solche Spule in die Montagetasche. Hakenlängen werden daraus gebunden, Posenmontagen aufgebaut und Verbindungsstücke zwischen Hauptschnur und Haken gefertigt. Beim Stippen und beim Fischen auf kurze Distanz reicht die Menge auch für eine komplette Montage, weil die gefischte Strecke dort überschaubar bleibt. Weiteres Material zum Aufbau steht unter Angelzubehör.

Der Durchmesser wird nach Köder, Zielfisch und Gewässer gewählt. Feine Köder an der Pose, ein klarer See und vorsichtig nehmende Fische sprechen für den kleineren Wert; Grundmontagen, kräftigere Köder und Gewässer mit Kraut oder Steinen für den größeren. Wichtig ist das Verhältnis innerhalb der Montage: Das vordere Stück sollte nicht stärker ausfallen als die Schnur, die von der Rolle kommt, sonst verlagert sich die schwächste Stelle an eine Stelle, die beim Hakenlösen stört.

  • 0,16 mm für feine Montagen und vorsichtige Bisse
  • 0,18 mm als mittlerer Wert für den Alltag am Wasser
  • 0,2 mm für kräftigere Aufbauten am Grund
  • 25 m je Spule für Montagebau und kurze Strecken
  • monofile Schnur innerhalb des Schnursortiments

Beim Abspulen wird die Schnur ohne Ruck abgenommen und nicht über den Spulenrand gezogen, damit sie gerade bleibt. Vor dem Binden geht die abgewickelte Länge einmal durch die Finger. Jeder Knoten wird angefeuchtet und gleichmäßig zugezogen; das überstehende Ende bleibt lang genug, damit es sich nicht durch den Knoten zurückarbeitet. Diese Handgriffe gelten für alle drei Durchmesser gleichermaßen.

Die Spule gehört in ein festes Fach der Montagetasche, mit dem Ende unter die Halterung geklemmt. Lose liegende Spulen verlieren das Ende, und am Wasser geht dann Zeit beim Suchen verloren. Nach dem Angeltag wird die Tasche offen zum Trocknen gestellt, bevor sie wieder verschlossen wird. So bleibt die Spule über mehrere Saisons im Zugriff.

Im Zusammenspiel mit dem übrigen Gerät sitzt das Material zwischen Rolle und Haken. Die Hauptschnur kommt von der Rolle, das Stück von der Spule verbindet sie mit dem Haken, und die Rutenspitze gibt beim Anschlag nach. Die passenden Rollen dafür stehen unter Angelrollen. Je feiner das vordere Stück, desto behutsamer wird die Bremse eingestellt.

Ein verbreiteter Fehler besteht darin, eine 25-m-Spule als Rollenfüllung einzusetzen und sich über die knappe Reserve beim Weitwurf zu ärgern. Die Menge passt zu Montagen, zu Hakenlängen und zu kurzen Distanzen. Ein zweiter Fehler ist der Griff zum größeren Durchmesser allein aus Gewohnheit, obwohl der Köder klein bleibt und das Wasser klar ist.

Drei Durchmesser in der Tasche reichen für den größeren Teil der Montagen, die im Jahr gebunden werden. Die Spulen werden in derselben Reihenfolge einsortiert, in der sie gebraucht werden, sodass der Griff im Halbdunkel sitzt. So bleibt der Aufbau am Wasser ruhig, und der Wechsel von einer Montage auf die nächste dauert nur wenige Minuten.

Monofile Schnur, geflochtene Schnur und Fluorocarbon haben jeweils ihren eigenen Platz in der Kiste, und die Wahl fällt nach Aufgabe. Zum Binden feiner Montagen greifen Angler zu Material, das sich gleichmäßig zuziehen lässt und beim Knoten keine Überraschung bereitet. Der Überblick über das gesamte Schnursortiment steht unter Angelschnur, wo sich die Gattungen nebeneinander vergleichen lassen.

Über das Jahr wandert der gewählte Wert mit dem Verhalten der Fische. Im kalten Wasser nehmen Rotaugen und Brassen vorsichtiger, der Köder wird kleiner, und das vordere Stück der Montage fällt feiner aus. Im Sommer, wenn Schleien und Karauschen im Kraut stehen, hilft der kräftigere Wert beim Herausführen aus der Deckung. Dieselbe Spule begleitet damit mehrere Abschnitte einer Saison, und der Wechsel bleibt innerhalb derselben Familie.

Produktdetails

  • Produktnummer SW22181
  • Hersteller Mikado
  • Herstellernummer ZAF-016
  • Gewicht 0,28 kg

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