Mikado Dino Dynamic II 30 m Großpackung 10 Spulen
Mikado
6,99 €
Versandfertig in 4 Tagen, Lieferzeit 1-3 Tage
Fragen zum Produkt?
Wir beraten Sie gern persönlich.
Beschreibung
Mikado Dino Dynamic II 30 m Großpackung 10 Spulen
Die Mikado Dino Dynamic II kommt in einer Großpackung mit zehn Spulen zu je 30 m und damit auf 300 m monofiles Material in einer Einheit. Dieser Zuschnitt ist bewusst gewählt: 30 m sind zu kurz für eine komplett bespulte Rolle, aber ideal für alles, was in kurzen Abschnitten verbraucht wird. Vorfächer, Seitenarme, Hegenen, Hakenbindungen, Stipp-Montagen und Ersatzspulen kleiner Rollen zehren an genau solchen Längen, und wer sie einzeln nachkauft, ist schneller am Ende als gedacht.
Der Vorrat in zehn getrennten Spulen hat einen praktischen Nebeneffekt. Eine Spule wandert in die Sitzkiepe, eine in den Rucksack, eine bleibt im Auto, eine liegt zu Hause auf dem Bindetisch. So steht das Material dort bereit, wo gebunden wird, ohne dass eine einzige große Spule ständig hin und her wandert. Angebrochene Spulen lassen sich zudem verbrauchen, ohne dass Reste auf einer großen Rolle verwaltet werden müssen.
Die Variantenachse dieser Familie ist der Schnurdurchmesser. Sieben Stärken stehen bereit und decken die Spanne von der ganz feinen Fischerei bis zum kräftigeren Endstück ab.
- 0,080mm und 0,100mm für die feinste Fischerei auf kleine Weißfische, für Wettkampfmontagen und für sehr zurückhaltende Endstücke im klaren Wasser
- 0,120mm als breit nutzbare Stärke für Stipp- und Kopfrutenmontagen und für Hegenen am Forellensee
- 0,140mm für Brassen, Güstern und größere Rotaugen sowie für Feedervorfächer am Fluss
- 0,160mm als Mitte des Sortiments und als Ansatz, wenn der Zielfisch unklar bleibt
- 0,180mm für Schleien, kleinere Karpfen und Barsche an kräftigeren Montagen
- 0,200mm als stärkste Stufe für robuste Endstücke, für Seitenarme an Grundmontagen und als Hauptschnur auf kleinen Rollen
Die Stärke wird sinnvoll nicht nach dem größten denkbaren Fisch gewählt, sondern nach dem Zusammenspiel von Köder, Montage und Gewässer. Ein Endstück darf etwas dünner ausfallen als die Hauptschnur, damit bei einem Hänger das kurze Stück nachgibt und der Rest der Montage erhalten bleibt. Im klaren Stillwasser und bei vorsichtigen Fischen bringt eine Stufe dünner häufig mehr Bisse als eine Stufe stärker, während im Kraut, über Muschelbänken und an steinigem Grund die kräftigere Stufe die bessere Wahl ist.
Auch die Gewässersituation spricht mit. Am Vereinsteich mit ruhigem Wasser und dichtem Bestand kleiner Weißfische reichen die dünnen Stufen, während am Kanal mit Schiffsverkehr und aufgewirbeltem Grund eine mittlere Stufe mehr Reserve gibt. Im Fluss kommt die Strömung hinzu, die dauerhaft am Endstück zieht, und am Forellensee entscheidet häufig die Kombination aus feinem Material und kleinem Haken über den Erfolg. Wer mehrere Gewässer im Wechsel befischt, nimmt sinnvoll drei Stufen mit: eine dünne, eine mittlere und eine kräftige. Damit bleibt am Platz Raum zum Reagieren, wenn sich die Verhältnisse anders zeigen als erwartet.
Beim Verarbeiten gilt das Übliche für monofiles Material: Knoten anfeuchten, langsam zuziehen und nicht mit den Zähnen nachhelfen. Schnur, die beim Zuziehen trocken über sich selbst reibt, verliert an der Stelle ihre Belastbarkeit, ohne dass es äußerlich auffällt. Nach jedem Angeltag lohnt es sich, die letzten Meter zwischen den Fingern durchzuziehen und bei rauen Stellen zügig zu kürzen. Da genügend Vorrat vorhanden ist, fällt dieser Schritt leicht.
Im Zusammenspiel mit dem übrigen Gerät gilt die Regel vom schwächsten Glied. Das Endstück soll bewusst die Stelle sein, die zuerst nachgibt, damit im Hänger nur ein kurzes Teil im Gewässer bleibt und Blei, Korb oder Pose erhalten werden. Ebenso wichtig ist der Übergang selbst: Eine saubere Verbindung zwischen Hauptschnur und Endstück hält länger als ein hastig gelegter Knoten, und ein zwischengeschaltetes Verbindungsteil nimmt dem Übergang zusätzlich Belastung ab. Wer Hegenen mit mehreren Seitenarmen baut, legt die Arme etwas dünner aus als den Mittelstrang, sodass ein Arm einzeln verloren gehen kann, ohne das ganze System mitzunehmen.
Zur Aufbewahrung gehört ein dunkler, trockener Platz. Monofile Schnur mag weder dauerhafte Sonne noch einen aufgeheizten Kofferraum, und Schnurenden sollten so gesichert werden, dass sich die Wickelung nicht löst. Ein Gummiring oder ein kurzer Streifen Klebeband über dem Ende reicht dafür aus. Die zehn Spulen lassen sich aufrecht in einem Fach der Sitzkiepe stapeln und bleiben so sortiert.
In der Abteilung Monofile Angelschnur stehen weitere Stärken und Aufmachungen, und die Übersicht der gesamten Rubrik Angelschnur hilft bei der Einordnung. Wer sein Endstück aus anderem Material binden möchte, findet Alternativen unter Vorfachschnur, und als Hauptschnur mit geringer Dehnung kommt geflochtene Angelschnur in Betracht.
Insgesamt ist diese Großpackung ein Arbeitsvorrat für alle, die viel selbst binden. Sie nimmt den Druck aus der Materialplanung, erlaubt großzügiges Kürzen bei der kleinsten Auffälligkeit und macht es möglich, mehrere Stärken parallel im Zugriff zu haben. Gerade beim Feedern, Stippen und beim Aufbau von Hegenen zeigt sich dieser Vorteil an jedem Angeltag.
Produktdetails
- Produktnummer SW11599
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer ZLC2-020-P
- Gewicht 0,136 kg