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- Produktnummer SW21879
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer PMB-WAL-10-S
- Gewicht 0.016 kg
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Mikado Blinker Alga Silber
Ein silberner Blinker ist der Suchköder unter den Metallködern. Wer an einem fremden Baggersee ankommt und nicht weiß, wo die Fische stehen, wirft sich mit einem solchen Köder im Fächer durch die Uferbucht und hat nach zwanzig Minuten ein Bild vom Grund. Mikado führt den Alga in dieser Familie silberfarben und in vier Stufen: 10,0g, 12,0g, 20,0g und 27,0g.
Die Reihe liegt gesammelt bei den Blinkern, daneben stehen Spinner, Wobbler und Weichköder in der Rubrik Kunstköder.
Silber arbeitet mit Licht. In klarem Wasser, bei Sonne und über hellem Sand reflektiert ein blankes Blatt beim Taumeln kurze Blitze, die dem Flankieren eines kleinen Weißfisches nahekommen. Barsche folgen solchen Blitzen oft bis an die Rutenspitze, Zander nehmen sie in der Dämmerung über Hartgrund, und Hechte schießen aus dem Nichts hinterher, wenn der Köder an einer Kante vorbeizieht. Auch im kalten Wasser des Spätwinters, wenn das Gewässer klar und leer wirkt, bleibt ein silberner Löffel eine erste Wahl.
Der Fächerwurf ist dabei die wichtigste Übung: vom festen Standpunkt zuerst nach links, dann im Winkel weiter bis nach rechts, jeweils mit gleichem Ablauf. Dazu gehört die Zählmethode. Nach dem Auftreffen wird mitgezählt, bis die Schnur locker wird oder der Köder aufsetzt; beim nächsten Wurf hält man eine Zahl weniger und fischt die Schicht darüber ab. So entsteht aus wenigen Würfen ein Längsschnitt durch die Wassersäule, und die Tiefe, in der der Biss kam, lässt sich wiederholen.
Typische Situationen, in denen diese Familie zum Einsatz kommt:
- Steinschüttung und Spundwand am Kanal, Köder dicht an der Kante geführt
- Scharkante im Baggersee, angeworfen von oben und über die Stufe hinweg gezogen
- Mündungsbereich kleiner Zuläufe, in denen Beutefische im Frühjahr stehen
- Weite Flachbuchten im Sommer, wenn Barschschwärme an der Oberfläche jagen
Licht und Tageszeit lenken den Einsatz. Am frühen Morgen, wenn die Sonne flach über das Wasser streicht, reicht ein kurzer Blitz weit; mittags bei hohem Stand wirkt dasselbe Blatt mitunter zu hart, und die Fische weichen in tiefere Schichten aus. Dann verlagert man die Würfe in den Schatten von Bäumen, Brücken und Spundwänden. Bei bedecktem Himmel bleibt die Wirkung über den Tag hinweg gleichmäßig, was lange Angelzeiten erlaubt.
Barsche treten in Gruppen auf. Kommt der erste Fisch, folgen oft weitere aus derselben Richtung, deshalb geht der nächste Wurf an dieselbe Stelle und nicht fünf Meter daneben. Hört der Kontakt auf, ist der Schwarm meist nur weitergezogen; ein paar Schritte am Ufer entlang bringen ihn häufig zurück. Zander verhalten sich zurückhaltender, stehen tagsüber tief und nehmen den Köder vor allem in der Dämmerung über Hartgrund und an Rinnen.
Vom Ufer aus entscheidet der Standpunkt. Ein erhöhter Platz auf der Steinschüttung erleichtert den Wurf, verlangt aber trittsicheres Schuhwerk und beim Landen einen Kescher mit langem Stiel. Im Boot wird in Driften gearbeitet, die quer zur Kante verlaufen, mit Schwimmweste und ruhiger Bewegung an Bord. In beiden Fällen gilt: zuerst den Grundverlauf klären, dann die Stufe wählen.
Im kalten Wasser verlangsamt sich alles. Die Fische folgen dem Köder weiter, nehmen ihn aber zögerlicher, und ein schneller Lauf führt kaum zum Erfolg. Hier trägt eine schwere Stufe mit langsamer Führung: absinken lassen, zwei Kurbelumdrehungen, wieder absinken. Im Hochsommer stimmt das Gegenteil, dann reizt die zügige Bahn dicht unter der Oberfläche.
Zwischen den vier Stufen wählt man nach Tiefe, Wind und Distanz. 10,0g und 12,0g sind die Werte für Flachwasser und kurze Wege, bei denen der Köder langsam und hoch laufen soll. 20,0g bringt mehr Weite und erreicht die mittlere Schicht auch bei Seitenwind. 27,0g ist die Stufe für die lange Distanz vom Ufer, für tiefe Löcher und für das Absuchen der Scharkante dort, wo das Wasser steil abfällt. Alle vier Werte verhalten sich gleichartig im Lauf, unterscheiden sich aber deutlich in Sinkzeit und Wurfweite.
Rute und Schnur sollten zur gewählten Stufe passen. Geflochtene Hauptschnur überträgt den Kontakt und zeigt an, wann der Köder aufsetzt; ein Fluorocarbonvorfach trennt die sichtbare Schnur vom Köder. Beim Angeln auf Hecht kommt ein bissfestes Vorfach davor. Ein Einhänger an der Vorfachspitze verkürzt den Wechsel zwischen den Gewichten auf wenige Sekunden, was beim Abfischen einer fremden Bucht hilft.
Pflege: abspülen, trocknen, einzeln ablegen. Blanke Oberflächen nehmen Fingerabdrücke und Wasserflecken an, ein weiches Tuch hält sie klar. Haken gehören vor dem Verstauen geprüft, denn an Steinpackungen und Spundwänden gehen Spitzen am schnellsten verloren.
Die Familie besteht aus SW21879 mit PMB-WAL-10-S, SW21880 mit PMB-WAL-12-S, SW21881 mit PMB-WAL-20-S und SW21882 mit PMB-WAL-27-S. Ruten, Rollen, Schnüre und Kleinteile für das Spinnfischen führt der Bereich Angeln.
- Produktnummer SW21879
- Hersteller Mikado
- Herstellernummer PMB-WAL-10-S
- Gewicht 0.016 kg
Herstellerangaben
Abramis Sp. z o.o.
ul. Łąkowa 52a
05-092 Łomianki
Polen
Tel: +48 22 751 74 97
Web: https://www.mikado.pl/