0,85 €
- Produktnummer 61768
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 5395010
- Gewicht 0.0042 kg
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Jenzi Twister lose Chartreuse
Twister gehören zu den Weichplastikködern, die sich über Jahrzehnte gehalten haben. Kennzeichnend ist der sichelförmige Schwanz, der schon bei geringem Zug zu rotieren beginnt. Daraus entsteht ein gleichmäßiges Flattern, das sich bis in die Rutenspitze überträgt. Jenzi bietet diese Köder einzeln an, also lose statt im Beutel, und zwar durchgehend in der Farbe Chartreuse.
Die einzelne Abgabe hat einen praktischen Hintergrund. Weichplastik verschleißt, vor allem wenn Zander und Barsch am Schwanz zupfen oder Hechtzähne den Körper aufreißen. Wer lose nachkauft, ergänzt genau die Längen, die tatsächlich zur Neige gegangen sind, und baut sich nach und nach eine Box auf, die zum eigenen Gewässer passt. Auch beim Ausprobieren einer ungewohnten Größe ist das angenehm, weil der Versuch bei einem einzelnen Köder bleibt.
Die Variantenachse ist die Länge. Zur Wahl stehen:
- 2 cm, Artikelnummer 61763
- 3 cm, Artikelnummer 61764
- 5 cm, Artikelnummer 61766
- 10 cm, Artikelnummer 61768
Mit der Länge ändert sich der gesamte Charakter des Köders. Die kurzen Ausführungen mit 2 und 3 Zentimetern zielen auf feines Gerät. Sie passen an leichte Jigköpfe, an die Dropshot-Montage oder als Beigabe am Spinnerblatt, wenn Barsche auf kleine Beute eingestellt sind. Fünf Zentimeter gelten als Allroundmaß: groß genug, um aufzufallen, und klein genug, damit auch zurückhaltende Fische zugreifen. Die zehn Zentimeter lange Ausführung richtet sich an Zander und Hecht und verdrängt beim Einholen deutlich mehr Wasser.
Montiert werden Twister überwiegend auf Jigköpfen. Dabei lohnt es sich, den Haken gerade einzuführen, damit der Köder ohne Verdrehung läuft. Ein schief sitzender Twister dreht sich sonst um die eigene Achse und verdrallt die Schnur. Neben dem Jigkopf sind Texas- und Carolina-Rig gängige Wege, ebenso der Einsatz als Anhänger an einem Chatterbait oder Spinnerbait, wo der rotierende Schwanz zusätzliche Bewegung beisteuert.
Chartreuse ist eine der am häufigsten genutzten Signalfarben im Raubfischangeln. Der gelbgrüne Ton bleibt auch dann noch erkennbar, wenn das Wasser nach Regen eingetrübt ist oder wenn in tieferen Bereichen wenig Licht ankommt. Gerade an bedeckten Tagen, in gefärbten Flüssen und in den Randstunden spielt diese Farbe ihre Stärke aus. Weil hier alle Längen im selben Ton gehalten sind, lässt sich die Größe wechseln, ohne die gewohnte Farbwirkung aufzugeben. Am klaren Gewässer unter hellem Himmel ist dagegen Zurückhaltung angebracht, weil ein kräftiger Ton dort schnell zu viel des Guten sein kann.
Als Zielfische stehen Barsch, Zander und Hecht im Vordergrund, je nach Länge und Montage. Im Hafenbecken und am Kanal lassen sich mit den kurzen Maßen vorsichtig stehende Barsche überzeugen, während am Fluss die größeren Ausführungen an der Strömungskante und in tieferen Rinnen zum Zug kommen. Auch Forellen in Vereinsgewässern reagieren auf kleine Twister, sofern das übrige Gerät fein genug ausfällt. Weil der Köder wenig Platz braucht, lassen sich mehrere Längen gleichzeitig mitführen und im Verlauf eines Tages durchprobieren.
Die Abstimmung von Rute, Schnur und Kopfgewicht entscheidet darüber, wie viel vom Köderlauf an der Hand ankommt. Eine straffe Spitze und eine geflochtene Hauptschnur geben die Vibration des Schwanzes deutlich weiter, sodass sich schon am Zittern erkennen lässt, ob der Köder sauber arbeitet oder sich verdreht hat. Fluorocarbon als Vorfachmaterial ist am klaren Gewässer verbreitet; vor Hecht gehört stattdessen ein bissfestes Material davor.
In der Führung sind zwei Wege verbreitet. Beim Jiggen wird der Köder mit der Rute angehoben und an gespannter Schnur wieder absinken gelassen, wobei der Biss meist in der Absinkphase erfolgt. Alternativ reicht ein langsamer, durchgehender Einzug dicht über Grund, bei dem der Schwanz dauerhaft arbeitet. In stehenden Gewässern darf das Tempo ruhiger ausfallen, in der Strömung übernimmt das Wasser einen Teil der Arbeit.
- 2 cm und 3 cm: feines Gerät, Barsch, Dropshot und kleine Jigköpfe
- 5 cm: vielseitiges Maß für Barsch und Zander
- 10 cm: größere Zander und Hecht, mehr Druck im Wasser
Zur Aufbewahrung gehört ein Hinweis, der bei Weichplastik immer gilt: Köder aus unterschiedlichen Serien sollten nicht lose aufeinanderliegen, da sich Oberflächen sonst verkleben oder verfärben können. Ein Fach je Länge, eine flache Box oder einzelne Beutel schaffen Ordnung und verlängern die Lebensdauer. Nach dem Angeln lohnt es sich, angerissene Köder auszusortieren, damit später nicht im entscheidenden Moment der Schwanz fehlt.
Reißt der Kopf nach mehreren Bissen aus, ist der Köder nicht zwangsläufig verbraucht. Oft genügt es, ihn ein Stück weiter nach hinten auf den Haken zu schieben, solange die Sichel unbeschädigt bleibt. Erst wenn diese einreißt, verliert der Twister seine Laufruhe, und ein Austausch lohnt sich.
Die ganze Auswahl steht unter Twister. Verwandte Weichplastikköder sind unter Gummifische gelistet, der Überblick über alle künstlichen Köder unter Kunstköder.
- Produktnummer 61768
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 5395010
- Gewicht 0.0042 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com