Jenzi Surfcasting-Vorfach 2 Arme
Jenzi
3,95 €
Versandfertig in 3 Tagen, Lieferzeit 1-3 Tage
Fragen zum Produkt?
Wir beraten Sie gern persönlich.
Beschreibung
Jenzi Surfcasting-Vorfach 2 Arme
Beim Angeln vom Strand entscheidet häufig die Wurfweite darüber, ob der Köder die Zone erreicht, in der Fisch steht. Das Surfcasting-Vorfach von Jenzi ist auf genau diese Aufgabe zugeschnitten: Die Montage soll den Flug mitgehen statt ihn zu bremsen und am Ende der Bahn geordnet aufs Wasser treffen. Zwei Arme nehmen die Haken auf, der Strang bleibt dabei schlank.
Aerodynamik ist bei einer Wurfmontage keine Nebensache. Was während des Flugs quer steht, fängt Luft und nimmt Strecke; was sich anlegt, folgt dem Gewicht. Die Arme dieses Vorfachs sind so angeordnet, dass sie sich beim Beschleunigen an den Strang legen und erst im Wasser wieder abstehen. Der Strang bleibt gestreckt, die Montage dreht im Flug nicht auf, und die Energie des Wurfs bleibt beim Blei. Hinzu kommt die Richtungsstabilität: Was nicht pendelt, fliegt flacher und legt bei gleicher Rutenarbeit eine größere Strecke zurück.
Für den Wurfablauf heißt das vor allem, die Reihenfolge einzuhalten. Vor dem Wurf wird die Montage gestreckt ausgelegt, das Blei hängt am tiefsten Punkt, die Arme liegen in Wurfrichtung. Ein sauber geführter Ablauf mit kontrolliertem Schnurabgang bringt mehr als maximaler Kraftaufwand. Kurz vor dem Aufprall gebremst, kommt die Montage gestreckt auf die Oberfläche und sinkt geordnet ab, statt sich beim Eintauchen zu verwickeln.
Die Abstimmung mit dem Wurfgewicht gehört zur Vorbereitung. Ein kompaktes Blei mit ruhigem Flugverhalten passt zur schlanken Bauform, weil es die Richtung hält und den Strang hinter sich streckt. Zu leichte Gewichte lassen die Montage im Wind flattern, zu schwere verlangen eine Rute, die das Gewicht auch durchzieht. Stimmen Rute, Blei und Vorfach zusammen, liegt der Köder reproduzierbar in derselben Zone.
Die Farbe ist die Variantenachse:
- gelb: heller Ton, der sich in aufgewühltem Wasser und bei Sonne abzeichnet
- orange: wärmerer Ton für trübe Verhältnisse und die Stunden um Sonnenauf- und Sonnenuntergang
Beide Varianten lassen sich parallel auf zwei Ruten fischen, um die Reaktion am jeweiligen Strandabschnitt zu vergleichen.
Die beiden Arme bestimmen, wie die Köder am Grund stehen. Sie halten die Mundschnüre vom Strang ab, sodass die Haken frei beweglich bleiben. Zwei Ebenen bedeuten zugleich zwei Vorlagen in unterschiedlicher Höhe über dem Sand, eine knapp darüber und eine höher. Welche davon die Bisse bringt, lässt sich nach wenigen Würfen ablesen und bei der Köderwahl berücksichtigen.
Reviere sind offene Sandstrände mit vorgelagerten Bänken und die Rinnen dahinter. Die zweite oder dritte Rinne liegt oft jenseits der bequem erreichbaren Weite, und genau dort kommt eine wurffreundliche Montage zum Tragen. Auch Buhnenfelder und Abschnitte mit auflandigem Wind gehören zum Einsatzgebiet: Seitenwind drückt eine sperrige Montage aus der Linie, eine schlanke folgt der Wurfrichtung deutlich länger.
Für den Verlauf eines Strandtages hat sich ein einfaches Vorgehen bewährt: erst die Weite suchen, dann die Zone halten. Die ersten Würfe fächern den Abschnitt auf, bis eine Entfernung Bisse bringt; danach wird diese Entfernung mit gleichbleibendem Ablauf wiederholt. Markierungen an der Schnur helfen, die gefundene Strecke zu treffen, ohne jedes Mal neu abzuschätzen. Wind und Wellenbild verändern die Lage der Rinnen allerdings von Tag zu Tag. Nach dem Wurf übernimmt die Rutenhaltung: hoch gestellt hebt die Rute die Schnur aus der Brandung, flach gelegt bleibt die Montage dichter am Grund.
Die Weite allein entscheidet allerdings nichts, wenn die Montage am Ende nicht sauber liegt. Deshalb gehört zum Weitwurf auch der Blick auf den Zustand nach dem Aufprall: Ein gestreckt liegendes Vorfach bietet beide Köder getrennt an, ein verwickeltes nur einen oder keinen. Ein kurzer Zug an der Rute direkt nach dem Aufsetzen streckt die Montage in Zugrichtung und bringt die Arme in ihre Stellung. Erst danach wird die Schnur im Dreibein festgesetzt. Diese Reihenfolge beansprucht wenige Sekunden und entscheidet über die Qualität der nächsten Standzeit.
Sand und Salz sind nach jedem Strandtag das Thema. Das Vorfach wird in klarem Wasser gespült, damit kein Sand in den Verbindungen bleibt, danach offen getrocknet und gestreckt verstaut. Aufgewickelt auf einen Vorfachhalter behalten die Arme ihre Lage; eng zusammengedrückt in der Tasche verlieren sie den Stand und stören beim nächsten Mal die Flugbahn.
Bei purewild.de steht die Montage in der Abteilung Brandungsvorfächer und ist über den Bereich Meeressysteme erreichbar. Wer das Strandgerät weiter zusammenstellt, findet den Überblick im Hauptbereich Angeln. Die beiden Varianten laufen unter SW24574 und SW24575.
Produktdetails
- Produktnummer SW24574
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 7722008
- Gewicht 0,0028 kg