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Jenzi Stahlvorfach ummantelt 1x7 Schwarz 10 m

Beschreibung

Jenzi Stahlvorfach ummantelt 1x7 Schwarz 10 m

Hechtzähne kennen keine Nachsicht, und jede noch so gut gebundene monofile Spitze hält ihnen nur zufällig stand. Dieses Vorfachmaterial von Jenzi setzt deshalb auf eine Litze aus sieben Einzeldrähten, die von einer Ummantelung umschlossen wird. Die Spule trägt zehn Meter Material in schwarzer Ausführung, und die Familie bietet vier Tragkraftklassen: 7 Kg, 9 Kg, 12 Kg und 15 Kg. Beim Selbstbinden lassen sich Länge und Endverbindung damit genau auf die eigene Montage abstimmen.

Die Konstruktion 1x7 steht für sieben zu einem Strang verseilte Drähte. Gegenüber einem Einzeldraht ergibt sich daraus mehr Geschmeidigkeit, weil sich die Drähte beim Biegen gegeneinander verschieben. Der Köder läuft dadurch freier, und das Material legt sich beim Aufwickeln ohne scharfe Knicke auf die Spule. Die Ummantelung glättet die Oberfläche, schützt die Litze und nimmt dem Vorfach das harte Klirren, das blanke Stahlseile oft mitbringen.

Schwarz als Farbe der Ummantelung passt zu den meisten Gewässern. Über dunklem Grund, im Kraut und bei trübem Wasser bleibt die Verbindung zwischen Schnur und Köder unauffällig, und reflektierende Lichtblitze, die ein glänzendes Vorfach erzeugt, entfallen. Die zehn Meter auf der Spule reichen für eine ganze Serie Vorfächer, sodass sich die üblichen Längen für Spinnköder, Schlepprigs und Köderfischmontagen in einem Arbeitsgang vorbereiten lassen.

  • 7 Kg: leichte Spinnmontagen auf Hecht im Flachwasser, kleine Wobbler und Spinner mittlerer Größe.
  • 9 Kg: Allzweckklasse für das klassische Hechtfischen mit Gummifisch und Blinker.
  • 12 Kg: große Köder, Schleppeinsatz und Gewässer mit Beständen jenseits der Meterklasse.
  • 15 Kg: schweres Gerät, Jerkbaits, Köderfischmontagen und Einsätze mit hoher Scheuerbelastung.
  • Länge: Spinnvorfächer bleiben oft kurz, Schlepprigs und Montagen am Köderfisch fallen deutlich länger aus.
  • Verarbeitung: Enden mit Quetschhülsen sichern und die Schlaufe vor dem ersten Einsatz von Hand belasten.

Beim Binden arbeitet man am besten mit Hülsen und einer Quetschzange. Das Litzenende wandert durch die Hülse, bildet eine Schlaufe um Wirbel oder Einhänger und kehrt in die Hülse zurück. Zwei kurze Quetschungen nebeneinander verteilen die Klemmkraft besser als eine einzige harte. Ein Seitenschneider trennt Litze sauber, wobei ein scharfes Werkzeug Pflicht ist, denn ausgefranste Enden lassen sich kaum noch durch eine Hülse schieben.

Im Wasser übernimmt das Vorfach die letzte Strecke vor dem Köder. Am Hauptschnurende sitzt ein Wirbel, daran die Schlaufe des Vorfachs, am anderen Ende ein Einhänger für den schnellen Köderwechsel. Beim Spinnfischen hält diese Anordnung den Köder frei und erlaubt den Wechsel ohne neues Binden. Beim Schleppen und an der Pose für Köderfisch sorgt die größere Länge dafür, dass auch ein tief geschluckter Köder nicht zur Gefahr für die Schnur wird.

Die Tragkraftklasse gehört zum übrigen Gerät. Ein Vorfach, das deutlich schwächer ausfällt als die Hauptschnur, wird zur Sollbruchstelle am falschen Ort, während eine viel zu starke Klasse das Spiel kleiner Köder dämpft. Beim leichten Spinnfischen auf Hecht mit Ködern um zehn Zentimeter passt die untere Klasse gut, beim Schleppen großer Gummifische und beim Fischen am Köderfisch führt kein Weg an den kräftigen Varianten vorbei. Beim Pendeln zwischen beiden Extremen gehören zwei Spulen ins Gepäck.

Gegenüber anderen bissfesten Lösungen hat die ummantelte Litze eigene Eigenschaften. Hartmonofile Materialien bleiben steifer und lassen sich knoten, Titan stellt sich nach Verbiegungen von selbst zurück, und eine blanke Litze arbeitet ohne schützende Hülle. Die ummantelte Ausführung liegt dazwischen: geschmeidig genug für laufende Köder, geschützt gegen Aufrauen und dank der glatten Oberfläche angenehm in der Hand. Sie bleibt dabei das Material für den direkten Kontakt mit Hechtzähnen.

Knicke sind der größte Feind jeder Litze. Ein Vorfach, das nach einem Drill in sich verdreht liegt, verliert genau an der Knickstelle Tragkraft, und auch häufiges Aufwickeln um die Hand hinterlässt Spuren. Ein Wirbel am oberen Ende nimmt dem System den Drall, besonders beim Schleppen und bei rotierenden Ködern. Große Schlaufen statt enger Wicklungen halten das Material in Form, und ein kurzer Blick auf die Hülsen vor dem Einsatz verhindert böse Überraschungen.

Nach dem Einsatz gehört jedes Vorfach kurz durch die Finger. Eine aufgeplatzte Ummantelung, eine abstehende Litze oder ein Knick direkt hinter der Hülse sind Gründe für den Austausch, denn an diesen Stellen bricht Draht unter Last. Vorfächer wickelt man am besten in großen Schlaufen auf und lagert sie in einer Vorfachtasche, damit die Litze ihre Form behält. Vergleichsmaterial dazu versammeln die Abteilungen Titanvorfach und Fluorocarbon, einen Gesamtüberblick gibt die Vorfachschnur, und alle Hauptschnüre stehen unter Angelschnur.

Produktdetails

  • Produktnummer SW24217
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 7081009
  • Gewicht 0,0127 kg

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