Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Jenzi Schleppblei Fast Change
Jenzi Schleppblei Fast Change

Jenzi Schleppblei Fast Change

Schleppfischen ist eine Methode der Strecke. Das Boot zieht den Köder über weite Bereiche, die Rute steht im Halter, und der Ausschlag gibt sich meist in jener Tiefe, in der die Fische gerade jagen. Genau hier arbeitet ein Schleppblei: Es führt den Köder in das gewünschte Band und hält ihn dort über die ganze Strecke, anstatt ihn knapp unter der Oberfläche mitlaufen zu lassen.

Drei Größen bestimmen die Lauftiefe beim Schleppen: die Fahrtstufe des Bootes, die ausgegebene Schnurlänge und die eingesetzte Masse. Von diesen drei Reglern ist die Masse der einzige, der sich exakt festlegen lässt. Fahrt und Schnurlänge schwanken mit Wind, Welle und Kurs. Wer eine bestimmte Tiefe wiederholt anfahren möchte, verändert daher zuerst das Gewicht und lässt die übrigen Werte unberührt.

Der Namenszusatz Fast Change benennt die Arbeitsweise. Der Tausch des Gewichts geschieht zügig, ohne dass die Montage geöffnet, abgeschnitten oder neu gebunden werden muss. Das klingt nach einer Kleinigkeit, verändert aber den Ablauf an Bord deutlich. Wer für jede Tiefenkorrektur die Schnur trennen musste, hat es bei drei laufenden Ruten oft dabei belassen und auf gut Glück weitergezogen. Mit einem schnellen Wechsel lässt sich stattdessen in kurzen Abständen nachstellen, bis die Köder dort laufen, wo das Echolot Fische anzeigt.

Vier Stufen bilden den Werkzeugsatz dieser Familie:

  • 50,0g, Artikel 66909, für flaches Schleppen knapp unter der Oberfläche und langsame Fahrt.
  • 100,0g, Artikel 66910, der mittlere Wert für die meisten Seen und Küstenabschnitte.
  • 150,0g, Artikel 66911, sobald der Köder tiefer laufen oder die Fahrt zügiger ausfallen soll.
  • 200,0g, Artikel 66912, die kräftigste Stufe für tiefe Bänder, Strömungsdruck und schnelles Schleppen.

Die Entscheidung beginnt am Bildschirm. Zeigen sich Futterfischschwärme in acht Metern, ergibt eine Stufe Sinn, die den Köder dorthin bringt, ohne ihn in den Grund zu ziehen. Steigen die Fische im Tagesverlauf auf, folgt der Wechsel nach unten in der Reihe. Dieses Nachführen über den Tag ist der eigentliche Gewinn eines schnellen Wechsels, weil zwischen Beobachtung und Korrektur kaum Zeit liegt.

Erfahrene Schlepper notieren ihre Einstellungen. Eine kurze Liste mit Masse, Schnurlänge und Fahrtstufe ergibt nach wenigen Touren eine eigene Tabelle, aus der sich ein Tiefenband gezielt anfahren lässt. Weil die Masse in dieser Rechnung die feste Größe bildet, bleiben die Werte von Ausfahrt zu Ausfahrt vergleichbar. Das Umsteigen zwischen zwei Stufen verschiebt die Lauftiefe nachvollziehbar, während am Rest der Montage nichts verändert wird.

Gefischt wird so auf Meerforelle und Lachs im Küstenbereich, auf Seeforelle und Hecht in großen Binnenseen und auf Zander entlang von Kanten und Fahrwassern. Geschleppt werden Blinker, Wobbler, Streamer und Naturköder am Systemvorfach. In allen Fällen gilt: Je weiter der Köder hinter dem Gewicht läuft, desto freier arbeitet er. Dieser Abstand gehört zu den Einstellungen, die zusammen mit der Stufe festgelegt werden.

An Bord bewährt sich eine klare Zuordnung. Jede Rute erhält ihre Stufe, die Halter werden gefächert gesetzt, und beim Wenden fällt die Fahrt kurz ab, damit die Montagen nicht durchhängen und sich kreuzen. Beim Absenken läuft die Schnur kontrolliert aus statt frei von der Rolle, sonst legt sich das Gewicht in die eigene Schnur. Der Drill verlangt gleichmäßigen Zug, weil eine Masse in der Montage bei jeder Flucht des Fisches mitarbeitet.

Das Gerät sollte zur Stufe passen. Eine Schleppkombination mit kräftigem Rückgrat trägt 200,0g ohne Dauerbiegung, während eine feinere Rute mit 50,0g besser zurechtkommt. Die Bremse wird vor dem ersten Durchgang eingestellt, denn beim Einschlag eines Fisches wirkt der Zug des Bootes zusätzlich auf die Montage. Im Frühjahr, wenn Meerforellen flach stehen, arbeiten die leichten Stufen; später im Jahr, sobald die Fische tiefer ziehen, kommen die schweren an die Reihe.

Nach der Tour gehört das Gerät gespült und getrocknet in die Box, Süßwasser genügt dafür. Wechselgewichte liegen besser getrennt von Wobblern, damit Haken und Körper sich nicht berühren. Verwandte Bauformen für die Schleppstrecke führt die Kategorie Schleppbleie. Für das Führen am Grund in Strömung bieten sich Tiroler Hölzer an, kompakte Wurfgewichte stehen beim Tropfenblei und rollfeste Formen beim Sechskantblei.

  • Produktnummer 66909
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 8598050
  • Gewicht 0.053 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

Ähnliche Produkte

Produktgalerie überspringen
Neu
SPRO Salt Rig 33 Feather Red Yellow Meeresvorfach
Jenzi Gummi-Makk montiert
Jenzi Gummi-Makk montiert

Regulärer Preis: Ab 5,20 €
Jenzi Naturködersystem
Jenzi Naturködersystem

Regulärer Preis: Ab 4,90 €
Jenzi Meeresgewicht Torpedo bleifrei
Jenzi Meeresgewicht Torpedo bleifrei

Regulärer Preis: Ab 3,20 €
Mikado Hair Tube Rig Dorschvorfach
Mikado Hair Tube Rig Dorschvorfach

Regulärer Preis: 1,79 €
Neu
SPRO Salt Butt Spoon Buttlöffel
SPRO Salt Butt Spoon Buttlöffel

Regulärer Preis: Ab 2,49 €
Jenzi Meeres-Vorfach
Jenzi Meeres-Vorfach

Regulärer Preis: Ab 3,60 €
Neu
Gamakatsu Octopus Meereshaken – 6 Stück
Gamakatsu Octopus Meereshaken – 6 Stück

Regulärer Preis: Ab 3,49 €