Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Jenzi Pose vorgebleit Black
Jenzi Pose vorgebleit Black

Jenzi Pose vorgebleit Black

Die vorgebleite Pose aus dem Jenzi-Programm richtet sich an Angler, die ihre Montage ohne langes Austarieren fischen wollen. Ein Teil des notwendigen Gewichts sitzt bereits fest am Kiel des Schwimmers, sodass der Körper nach dem Anbringen an der Schnur von sich aus aufrecht im Wasser liegt. Den restlichen Teil der Abstimmung übernimmt ein kleines Zusatzblei auf der Hauptschnur. Dieses Zusammenspiel aus festem Grundgewicht und beweglichem Blei prägt das Modell und erklärt, warum die Tragkraft hier in zwei Zahlen genannt wird.

Die Angabe folgt einem festen Muster. Bei 1+0,5g steht die erste Zahl für das Gewicht, das im Posenkörper verbaut ist, die zweite für das Blei, das zum vollständigen Ausbleien auf die Schnur kommt. Zusammengerechnet ergeben beide Werte die Belastung, bei der der Schwimmer sauber einsteht. Wer so liest, erkennt auf einen Blick, wie viel Spielraum die Restbebleiung lässt: bei 1+2g liegt der Anteil des beweglichen Bleis deutlich über dem im Kiel, bei 4+4g verteilt sich das Gewicht zu gleichen Teilen auf Körper und Schnur.

Sechs Tragkraftstufen gehören zur Familie:

  • 1+0,5g für ruhiges Wasser und zurückhaltend beißende Fische
  • 1+1g mit gleichmäßig verteiltem Gewicht bei geringer Gesamtbelastung
  • 1+2g, wenn der Köder zügiger absinken soll
  • 2+2g als stabile Mittelstufe für wechselnde Bedingungen
  • 2+3g für kräftigere Köder und leichten Zug im Wasser
  • 4+4g für tiefere Stellen, auffrischenden Wind und weitere Wurfdistanzen

Alle Stufen teilen denselben schwarz gehaltenen Körper und unterscheiden sich allein in der Belastung.

Das Ausbleien geht bei dieser Bauart zügig von der Hand. Weil der Kiel den Hauptteil des Gewichts mitbringt, bleibt am Wasser nur das Feinblei zu setzen. Bewährt hat sich, das Zusatzblei als Reihe mehrerer Schrote zu verteilen und die Spitze so einzustellen, dass lediglich ein kurzes Stück über der Oberfläche steht. Ein Probewurf auf freie Fläche zeigt, ob der Schwimmer ruhig einsteht: steht er zu hoch, fehlt Blei, sinkt er langsam weg, sitzt zu viel auf der Schnur. Diese Kontrolle dauert wenige Minuten und hält den ganzen Angeltag, solange die Montage unverändert bleibt.

Für die Tiefeneinstellung wird die Strecke zwischen Schwimmer und Haken ausgelotet, bevor der erste Köder ins Wasser geht. Sitzt das Zusatzblei weit oben, fällt der Köder langsam und bleibt länger im freien Wasser; rückt es näher an das Vorfach, erreicht er die Grundnähe schneller. Bei Fischen, die den Köder im Absinken nehmen, bietet sich der weite Abstand an, bei Fischen am Grund die kurze Variante. In den höheren Stufen der Reihe lässt sich das Blei zusätzlich auf zwei Gruppen verteilen, um die Montage bei leichtem Zug an der Stelle zu halten.

Als Gerät passt zu den feinen Stufen eine lange, weich ausgelegte Rute mit dünner Hauptschnur, weil der Anschlag dann weniger Kraft auf das Vorfach bringt. Für 2+3g und 4+4g darf das Gerät kräftiger ausfallen, hier verträgt die Montage auch stärkere Schnur, ohne dass der Schwimmer träge reagiert. Wichtig bleibt in beiden Fällen, dass Rute, Schnur und Tragkraft zusammenpassen: eine zu harte Rute an der feinen Pose nimmt der Montage die Bissanzeige, eine zu weiche Rute an der kräftigen Stufe verzögert den Anschlag.

Die Bissanzeige fällt bei vorgebleiten Modellen nüchtern aus. Das Grundgewicht hält den Körper ruhig, und erst der Fisch bringt ihn aus der Lage. Ein Rotauge, das den Köder im Mittelwasser nimmt, lässt die Spitze seitlich wandern, ein Fisch am Grund drückt sie zuerst ein Stück nach oben. Beide Zeichen sind gut zu lesen, solange die Schnur zwischen Rutenspitze und Schwimmer nicht durchhängt.

Im Einsatz deckt die Reihe die üblichen Friedfischgewässer ab. Am Weiher und am Vereinsteich reichen die feinen Stufen für Rotaugen, Rotfedern und kleine Brassen. Im Kanal, wo Schiffsverkehr die Oberfläche bewegt, sorgt mehr Blei für einen ruhigeren Stand. In langsam ziehenden Flüssen hält die kräftigste Stufe die Montage auch dann auf Spur, wenn Wind gegen die Strömung drückt. Karauschen, Güster, Barsche und Schleien lassen sich mit demselben Aufbau ansprechen, lediglich Hakengröße und Köder werden angepasst.

Gepflegt wird die Beschreibung am Hauptartikel, sie gilt damit für jede der sechs Tragkraftstufen. Wer mehrere Belastungen in der Box hat, deckt vom stillen Teich bis zum windigen Kanal ein breites Feld ab. Weitere Schwimmer für den allgemeinen Friedfischeinsatz stehen in der Abteilung Allroundposen.

Nach dem Angeltag wird der Schwimmer abgetrocknet und am besten in einem Köcher oder einer flachen Box befördert, damit Spitze und Kiel keinen Druck bekommen. Klemmbleie, die lange auf der Schnur saßen, werden beim Umbau erneuert statt weiterverwendet, weil die Quetschstelle das Monofil schwächt. So bleibt die einmal abgestimmte Montage über viele Ansitze hinweg zuverlässig.

  • Produktnummer 63331
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 6278201
  • Gewicht 0.0032 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

Ähnliche Produkte