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Jenzi Planer Board
Jenzi Planer Board

Jenzi Planer Board

Beim Schleppangeln entscheidet die Breite der abgesuchten Spur. Ein Planer Board zieht die Schnur schräg zur Seite und setzt den Köder dadurch deutlich neben die Fahrlinie des Bootes. So werden Bahnen abgedeckt, die vom Heck aus nicht erreichbar sind, und zugleich laufen die Köder abseits der Zone, in der Rumpf und Antrieb Unruhe erzeugen. Für vorsichtige Fische im Flachwasser ist dieser Versatz oft der entscheidende Punkt.

Die erste Achse ist die Ausführung. Zur Wahl stehen die Varianten links und rechts, jeweils für die zugehörige Bootsseite. Ein Board in der Ausführung links zieht zur linken Seite hinaus, die Ausführung rechts entsprechend zur rechten. Wer symmetrisch aufbauen möchte, nimmt beide Seiten und erhält damit eine gleichmäßige Spur nach links und rechts. Wer vom Ufer entlangschleppt oder nur eine Seite bearbeitet, bleibt bei einer Ausführung.

Die zweite Achse ist das Modell. Zur Wahl stehen:

  • Planer Board 13 cm als kompakte Variante für leichtes Geschirr und kurze Versätze
  • Planer Board Flag 19 cm mit Signalfahne für die mittlere Spur
  • Planer Board Flag 25 cm mit Signalfahne für große Versätze und kräftigere Montagen

Mit der Größe steigt der seitliche Zug. Das Planer Board 13 cm bleibt näher am Boot und eignet sich für enge Gewässer, kleine Boote und ruhige Fahrt. Das Planer Board Flag 19 cm deckt den mittleren Bereich ab und ist der übliche Ausgangspunkt für zwei bis drei Ruten. Das Planer Board Flag 25 cm trägt den Köder am weitesten hinaus und hält die Linie auch bei Welle und bei stärkerem Zug der Montage.

Die Signalfahne der Modelle Planer Board Flag 19 cm und Planer Board Flag 25 cm hat einen praktischen Nutzen. Sie steht während der Fahrt sichtbar über dem Wasser, und ihre Stellung verrät, was am Köder passiert. Fällt sie zurück oder kippt sie, hängt entweder ein Fisch oder Kraut an der Montage. Auf größere Entfernung ist das für den Fahrer besser zu erkennen als eine zuckende Rutenspitze im Halter.

Der Aufbau folgt dem gewohnten Ablauf des Schleppens. Das Board wird in das Schnursystem eingesetzt, danach fährt das Boot langsam an und das Board arbeitet sich auf seine Bahn hinaus. Erst wenn es stabil steht, wird die Rute in den Halter gelegt und die restliche Länge ausgegeben. Ein ruhiger Kurs und eine gleichmäßige Geschwindigkeit sind dabei wichtiger als eine hohe Fahrstufe.

Mehrere Ruten verlangen eine klare Ordnung. Üblich ist, die äußeren Bahnen zuerst zu setzen und die innere Bahn zuletzt. Beim Bergen wird in umgekehrter Reihenfolge gearbeitet, damit sich Schnüre nicht übereinander legen. In Kurven verkürzt sich die innere Bahn und die äußere zieht weiter hinaus, weshalb Wendungen weit und langsam gefahren werden. Wer die Boards nach jeder Kurve kurz beobachtet, erkennt Verwicklungen früh.

Als Zielfische kommen vor allem Hecht, Zander, Barsch, Seeforelle und an der Küste Meerforelle und Lachs in Betracht. Auf großen Talsperren und Seen lassen sich mit zwei versetzten Bahnen Kanten entlangfahren, ohne dass das Boot direkt über den Fischen steht. In flachen Boddengewässern bringt der Versatz die Köder in Zonen, die sonst gemieden werden.

Vor dem ersten Einsatz gehört ein Blick in die Gewässerordnung dazu. Die Zahl der erlaubten Ruten, die Zulässigkeit des Schleppens und örtliche Vorgaben für Boote unterscheiden sich von Gewässer zu Gewässer. Dazu kommt die Rücksicht auf den übrigen Bootsverkehr: Eine weit ausgestellte Bahn ist für andere schwer zu erkennen, deshalb gehören Fahrwasser und Badebereiche gemieden.

Nach dem Angeln werden Boards und Leinen abgespült, besonders nach dem Einsatz im Brackwasser, und anschließend getrocknet. Verstaut wird flach liegend, damit die Fahne nicht dauerhaft gebogen bleibt. Vor jedem Törn hilft eine kurze Kontrolle der Verbindungen und Knoten, da die seitliche Last dauerhaft an der Montage zieht.

Wer die Ausstattung schrittweise aufbaut, beginnt mit einem Paar aus links und rechts in einem Modell und ergänzt später die größere Variante für Welle und weite Versätze. Damit lässt sich das Schleppen von zwei bis vier Ruten planen, ohne dass sich die Bahnen in die Quere kommen.

Die Fahrstufe richtet sich nach dem geschleppten Köder und nach dem Zielfisch. Langsame Fahrt hält flach laufende Köder in der oberen Schicht und ist auf Hecht im Frühjahr und Spätherbst üblich; eine zügigere Fahrt gehört zum Angeln auf Meerforelle und Lachs. Der Abstand zwischen Board und Köder bestimmt dabei, wie weit hinter der Störzone des Bootes gearbeitet wird; längere Abstände sind im klaren, flachen Wasser sinnvoll, kürzere im trüben Wasser und über Kanten.

Zubehör zum Schleppangeln findet sich in der Kategorie Planer Boards.

  • Produktnummer SW24907
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 8753002
  • Gewicht 0.071 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

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Regulärer Preis: Ab 19,90 €