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Jenzi Pilkvorfach
Jenzi Pilkvorfach

Jenzi Pilkvorfach

Ein Pilkvorfach gehört an der Ostsee zur Grundausstattung. Diese Montage von Jenzi deckt genau diesen Bedarf: ein unauffälliges Standardsystem, das zwischen Hauptschnur und Pilker geschaltet wird und dem Angler einen oder zwei zusätzliche Angriffspunkte verschafft. Wer vom Kutter oder vom Kleinboot auf Dorsch fischt, braucht davon mehrere Stück in der Kiste, weil Hänger am Steingrund und abgerissene Montagen zum Tagesgeschäft gehören.

Die Variantenachse ist hier die Ausführung, also die Zahl der Beifänger:

  • 1 Arm: die schlanke Lösung mit einem einzigen Beifänger. Sie wirft sich besser, verwickelt sich seltener und ist die erste Wahl bei starker Strömung, bei Wind und für alle, die mit Kunstködern an der Küste anfangen.
  • 2 Arme: die Ausführung mit zwei Beifängern. Sie besetzt zwei Höhen über dem Pilker, liefert mehr Signal im Wasser und ist dort richtig, wo die Fische verstreut stehen und die fangende Tiefe erst gefunden werden muss.

Die Wahl zwischen den beiden Ausführungen richtet sich nach den Bedingungen und nicht nach dem Zielfisch. Bei ruhiger See, klarem Wasser und viel Zeit zum Suchen spielt die Variante mit zwei Armen ihre Stärke aus. Sobald Welle läuft, die Drift zunimmt oder mit schwerem Blei gefischt wird, bringt die einarmige Montage mehr Ruhe ins System. Auch beim Angeln von der Brandungsrute oder vom Steg herunter ist die schlanke Ausführung die praktischere.

Typische Reviere liegen vor der deutschen Küste: Steinfelder, Kanten und Übergänge zwischen Sand und Hartgrund in Tiefen, die sich mit mittleren Gewichten noch gut befischen lassen. Im Frühjahr und Herbst ziehen die Fische flacher, im Sommer rücken sie in kühlere, tiefere Abschnitte. Gefischt wird meist in einem einfachen Takt: absinken lassen, bis der Grund erreicht ist, dann in gleichmäßigem Rhythmus anheben und wieder zurückgeben.

Für den Einstieg in das Pilken ist diese Montage ein guter Anfang. Sie erklärt sich beim ersten Blick, wird mit zwei Verbindungen in die Schnur gebracht und verlangt kein weiteres Zubehör. Wer auf dem Kutter neben erfahrenen Anglern steht, kommt mit einem schlanken Standardsystem besser zurecht als mit einem aufwendigen Aufbau, der sich leicht in Nachbarschnüren verfängt.

Das Zusammenspiel mit dem Köder am Ende bestimmt die Wirkung. Ein kompaktes Gewicht zieht die Montage senkrecht nach unten und hält die Arme gestreckt; ein flacher, breiter Körper lässt sie beim Absinken seitlich auswandern, wodurch die Beifänger größere Bögen ziehen. Beide Varianten fangen, erzeugen aber ein anderes Bild im Wasser. An Bord ist es üblich, zunächst dem Gewicht zu folgen, das die Nachbarn fischen, und erst danach eigene Wege zu probieren.

Der Saisonverlauf an der Küste gibt den Rahmen vor. Im Frühjahr stehen die Fische nach dem Winter oft dicht unter Land und werden flach befischt; im Hochsommer sind kühlere Rinnen und tiefe Löcher die besseren Plätze, im Herbst ziehen die Schwärme wieder näher an die Steinfelder. Weil sich die Tiefe über das Jahr verschiebt, ist die Möglichkeit, zwischen einem und zwei Beifängern zu wechseln, in der Praxis mehr wert als jede Feinabstimmung am Köder.

Hänger lassen sich mit einfachen Mitteln begrenzen. Sobald der Köder den Boden berührt, wird die Montage sofort ein Stück angehoben und nicht über den Grund geschleift. Steht das Boot über einem Steinfeld, bleibt die Montage besser eine Handbreit über den Spitzen, auch wenn der Kontakt dann nur noch gelegentlich spürbar ist. Bei festsitzender Montage hilft ein ruhiger, gerader Zug mit der Rolle mehr als ein kräftiger Schlag mit der Rute.

Beim Verstauen ist Ordnung der halbe Tag. Mehrere Montagen in einer flachen Tasche, getrennt voneinander und gestreckt, lassen sich auch bei Seegang mit nassen Händen wechseln. Ein kurzer Spülgang mit Süßwasser nach dem Angeln verlängert die Nutzungsdauer deutlich, und die Hakenspitzen werden vor jedem Einsatz kurz am Fingernagel geprüft. Was nicht mehr greift, wird getauscht, bevor der nächste Drift beginnt.

Im Shop steht die Montage bei den Pilkvorfächern, wo auch Ausführungen mit Weichkörpern und besonderen Materialien gelistet sind. Pilker und Zubehör für die Küste führt die Abteilung Meeressysteme, und einen allgemeinen Einstieg in das Angelprogramm gibt der Bereich Angeln. Als Vorrat für die Saison bietet es sich an, von beiden Ausführungen mehrere Montagen bereitzuhalten. Wer im Frühjahr mit gut gefüllter Tasche startet, muss im Herbst nicht improvisieren, wenn der Vorrat nach einigen Hängern zur Neige geht. Vorbereitete Montagen bleiben dafür am besten Eine zweite Tasche mit vorbereiteten Montagen bleibt dafür am besten ungeöffnet im Rucksack, bis sie gebraucht wird.

  • Produktnummer 65127
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 7851001
  • Gewicht 0.0042 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

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