4,20 €
- Produktnummer 65070
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 7803002
- Gewicht 0.0201 kg
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Jenzi Pilkvorfach Frans-Twister
Farbe wirkt im Salzwasser anders als im Eimer am Steg. Genau daran setzt das Pilkvorfach Frans-Twister von Jenzi an: Es sitzt als Beifängerstrecke über dem Pilker und trägt einen Twister, dessen Schwanz bereits bei langsamer Bewegung läuft. Seinen Platz im Sortiment hat es bei den Pilkvorfächern.
Drei Farbstellungen bilden die Familie:
- rot (Artikelnummer 65069, HAN 7803001)
- rot/schwarz (Artikelnummer 65070, HAN 7803002)
- Motoroil (Artikelnummer 65071, HAN 7803003)
rot bleibt die klassische Reizfarbe beim Pilken und fällt im oberen Wasser sofort ins Auge. rot/schwarz nimmt diesen Reiz auf und stellt ihm eine dunkle Partie gegenüber, sodass der Köder als geteilter Umriss erscheint; das trägt bei viel Licht und klarer Sicht. Motoroil geht den anderen Weg und bleibt dunkel-durchscheinend, also nah an dem, was Beutetiere im Zwischenwasser abgeben. Wer zwischen diesen drei Stellungen wechselt, hat die üblichen Lichtlagen eines Angeltages abgedeckt.
Der Ort für ein solches Vorfach ist die Strecke zwischen Hauptschnur und Pilker. Der Pilker übernimmt Wurf, Absinken und Grundkontakt, der Twister darüber zeigt sich als zweiter, kleinerer Happen. Viele Fische nehmen genau diesen kleineren Reiz, nachdem sie dem schweren Köder nur nachgesehen haben. In den Boxen erfahrener Meeresangler liegt deshalb selten nur eine Farbstellung.
Zum Einsatz kommt die Montage beim Pilken vom Kleinboot, vom Kutter und von der Mole. Dorsch und Köhler stehen dabei im Vordergrund, über sandigem Grund mischen sich Plattfische und Wittling darunter. Auf flachen Riffkanten reicht ein leichterer Pilker am Ende, über tiefen Löchern darf er kräftiger ausfallen, ohne dass das Vorfach darüber verändert werden muss.
Angebunden wird oben an die Hauptschnur, unten an den Pilker. Ein Wirbel am oberen Ende hält die Schnur ruhig, ein Karabiner unten macht den Wechsel des Pilkers zur Sache von Sekunden. Zwischen Twister und Pilker gehört genug Abstand, damit sich der weiche Schwanz frei bewegt und nicht am Blei anliegt. Beim Werfen hilft es, die Montage über der Reling auszupendeln und dann flach zu beschleunigen.
Die Führung lebt von Pausen. Zwei bis drei Pilkschläge, dann die Rute absenken und den Köder frei fallen lassen: In dieser Phase arbeitet der Twister am deutlichsten, weil sein Schwanz beim Absinken allein von der Bewegung durch das Wasser angetrieben wird. Bisse kommen oft als trockenes Stoppen der Schnur. Ein zügiger Anschlag mit gestraffter Rute setzt den Haken, lange Schläge sind nicht nötig.
Für die Abstimmung mit dem Hauptköder gilt eine einfache Linie: Entweder der Pilker und der Twister tragen die gleiche Richtung, dann wirkt die Montage wie ein kleiner Trupp, oder sie stehen bewusst gegeneinander und der helle Reiz führt den dunklen. Beides fängt, und am Wasser zeigt sich innerhalb einer Stunde, welche Linie der Tag verlangt. Pilker, Gummifische und weitere bewegliche Köder zum Ausprobieren stehen in der Abteilung Kunstköder.
Besonderes Gerät verlangt die Montage nicht. Eine Pilkrute mit Rückgrat, eine Rolle mit sauber arbeitender Bremse und eine Schnur ohne Dehnung genügen, um den Anschlag auch aus mittlerer Tiefe durchzubringen. Wichtiger als jede Feinabstimmung ist der Kontakt zum Köder: Hängt die Schnur in einem Bogen im Wasser, bleibt der Biss in der Absinkphase unbemerkt, und genau dort nimmt der Twister am häufigsten.
Im Jahresverlauf wandern die Fische zwischen flachen Kanten und tiefen Rinnen. In den kühlen Monaten steht der Dorsch oft dicht über Grund, dann bleibt die Montage tief und die Pausen werden länger. Wird das Wasser wärmer und ziehen die Schwärme höher, lohnt es, die Pilkschläge schon auf halber Strecke nach oben zu setzen und den Köder nicht jedes Mal bis auf den Boden zurückzuschicken.
Weichköder nehmen Druck und Hitze übel. Das Vorfach gehört nach dem Angeltag gestreckt in eine flache Mappe oder lose aufgerollt in ein eigenes Fach, nicht unter einen Stapel Bleie. Verschiedene Weichköder sollten getrennt liegen, da sie sich bei engem Kontakt und Wärme gegenseitig verfärben können. Vor dem Verstauen das Salz mit Süßwasser abspülen und die Montage trocknen lassen.
Über rauem Grund gehen Montagen verloren, das lässt sich kaum vermeiden. Zwei bis drei Vorfächer je Farbstellung in der Tasche halten den Angeltag am Laufen, auch wenn ein Hänger am Wrack die erste Montage behält. Wer den Verbrauch klein halten möchte, setzt den Pilker eine Handbreit über Grund ab, statt ihn auf dem Boden schleifen zu lassen.
Für den Anfang genügt rot als verlässliche Grundfarbe; Motoroil ergänzt sie bei klarem Wasser und hohem Lichteinfall, rot/schwarz übernimmt, wenn es im Wasser trüb wird. Alle drei Stellungen kommen von Jenzi und sitzen an derselben Stelle der Montage, lassen sich also ohne Umbau gegeneinander tauschen. Das weitere Gerät für See und Küste sammelt die Abteilung Angeln.
- Produktnummer 65070
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 7803002
- Gewicht 0.0201 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com