Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Jenzi Pilkervorfach mit Jig-Head
Jenzi Pilkervorfach mit Jig-Head

Jenzi Pilkervorfach mit Jig-Head

Zwei Köderformen an einer Schnur: Das Pilkervorfach mit Jig-Head von Jenzi verbindet einen Beifänger im oberen Teil mit einem Jigkopf am Ende der Montage. Damit entfällt der Pilker als Abschlussgewicht, und das System arbeitet als geschlossene Einheit. Für Angler, die vom Boot aus senkrecht fischen, bedeutet das eine schlanke Montage mit zwei unterschiedlichen Anläufen auf denselben Fisch.

Die Arbeitsteilung ist klar verteilt. Der Jigkopf am unteren Ende trägt das Gewicht, hält die Schnur gestreckt und bringt die Montage zügig nach unten. Er kippt beim Absinken leicht nach vorn und taumelt dadurch, statt starr durchzufallen. Der Beifänger oberhalb davon läuft frei im Wasser, folgt jeder Beschleunigung mit Verzögerung und pendelt nach jedem Stopp noch einen Moment nach. Fische, die dem Jigkopf nur bis zu einem gewissen Punkt folgen, nehmen häufig den höher laufenden Köder.

Die Farbgebung ist die Achse, über die die Varianten unterschieden werden:

  • Pink: der auffällige Ton, der im tiefen Wasser und bei bedecktem Himmel als Letztes seine Wirkung verliert und auch in aufgewühltem Wasser noch erkennbar bleibt.
  • grün: die ruhigere Wahl für sonnige Tage, flachere Bereiche und Situationen, in denen vorsichtige Fische auf grelle Signale nicht reagieren.

Beim vertikalen Fischen zählt der Takt. Die Montage geht bei gelöster Bremse nach unten, bis die Schnur sich kurz entspannt und der Bodenkontakt spürbar wird. Danach folgt ein ruhiges Anheben über eine Rutenlänge, ein kurzes Halten im oberen Umkehrpunkt und ein geführtes Zurückgeben, bei dem die Schnur gespannt bleibt. Die meisten Bisse kommen in diesem Zurückgeben, weil beide Köder dann am längsten im Blickfeld stehen und am wenigsten Widerstand erzeugen.

Das Boot selbst bestimmt mit, wie die Montage läuft. Bei schwachem Wind steht die Schnur nahezu senkrecht, und schon kleine Rutenbewegungen übertragen sich auf den Beifänger. Zieht der Driftanker, kommt die Montage in Schrägstellung, der Jigkopf schleift flacher über den Grund und der obere Köder wandert mit. Über Wracks, Steinfeldern und Kanten empfiehlt es sich, die Montage häufiger anzuheben, damit sie nicht in Hindernissen hängen bleibt.

Gegenüber der klassischen Reihenfolge aus Metallköder unten und Nachläufer oben verschiebt der Jigkopf den Schwerpunkt. Ein Weichkörper am Kopf sinkt langsamer und weicher als ein Metallkörper gleichen Gewichts, braucht also mehr Zeit nach unten und bleibt dafür länger in der Zone, in der gefressen wird. In mittleren Tiefen und über weichem Boden ist dieses Verhalten von Vorteil, weil der Köder nicht hart aufschlägt und keine Wolke aufwirbelt.

Die Jahreszeit entscheidet über das Tempo. In kaltem Wasser folgen die Fische kurzen Wegen und nehmen den Köder häufig im Stillstand; dann wird die Montage über Minuten nahezu ruhig gehalten und nur alle paar Sekunden um eine Handbreit versetzt. Steigt die Wassertemperatur, jagen die Fische aktiver, und ein schnelleres, höheres Spiel bringt mehr Kontakte. Wer beide Tempi an einem Platz durchprobiert, erkennt nach kurzer Zeit, welche Gangart an diesem Tag trägt.

Hinweise zum Gerät ergeben sich aus der Technik. Eine Rute mit klar definierter Spitze überträgt den Grundkontakt sauber, eine Rolle mit zuverlässiger Bremse nimmt den Startschub eines kräftigen Fisches auf. Weil der Biss beim senkrechten Fischen oft nur als Gewichtsverlust oder als kurzes Nachgeben in der Schnur ankommt, zahlt sich dauerhafter Kontakt zur Montage aus: hängende Schnurbögen schlucken jede Rückmeldung.

Für die Handhabung an Bord gilt: Die Montage wird vor dem Ablassen frei hängend ausgestreckt, damit sich kein Schlag in der Schnur festsetzt. Nach dem Angeln hält kurzes Abspülen mit Süßwasser die Haken länger scharf. Zum Verstauen wird die Montage gestreckt in eine flache Tasche gelegt oder auf ein Brettchen gewickelt; eng zusammengedrückt in der Hosentasche verliert der Beifänger seine Form. Weil der Jigkopf das Blei ersetzt, lässt sich die Einheit komplett ein- und aushängen, was den Wechsel bei kaltem Wind und nassen Fingern deutlich verkürzt.

Eingeordnet ist das System bei den Pilkvorfächern, wo auch Montagen ohne Jigkopf zu finden sind. Weitere Ausrüstung für See und Küste steht in der Abteilung Meeressysteme, und wer sein Köderprogramm insgesamt ergänzen möchte, schaut in den Bereich Kunstköder. Beide Farbgebungen nebeneinander an Bord zu haben hilft, einen zögerlichen Tag schnell zu drehen, ohne die Technik zu verändern. Bei wechselndem Licht über den Tag ist der Griff zur anderen Farbgebung die einfachste Form der Anpassung und in wenigen Sekunden erledigt.

  • Produktnummer SW24349
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 7753007
  • Gewicht 0.0095 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

Ähnliche Produkte

Produktgalerie überspringen
Neu
SPRO Salt Rig 33 Feather Red Yellow Meeresvorfach
Jenzi Gummi-Makk montiert
Jenzi Gummi-Makk montiert

Regulärer Preis: Ab 5,20 €
Jenzi Naturködersystem
Jenzi Naturködersystem

Regulärer Preis: Ab 4,90 €
Jenzi Meeresgewicht Torpedo bleifrei
Jenzi Meeresgewicht Torpedo bleifrei

Regulärer Preis: Ab 3,20 €
Mikado Hair Tube Rig Dorschvorfach
Mikado Hair Tube Rig Dorschvorfach

Regulärer Preis: 1,79 €
Neu
SPRO Salt Butt Spoon Buttlöffel
SPRO Salt Butt Spoon Buttlöffel

Regulärer Preis: Ab 2,49 €
Jenzi Meeres-Vorfach
Jenzi Meeres-Vorfach

Regulärer Preis: Ab 3,60 €
Neu
Gamakatsu Octopus Meereshaken – 6 Stück
Gamakatsu Octopus Meereshaken – 6 Stück

Regulärer Preis: Ab 3,49 €