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Jenzi Korkpose Feststellpose bauchig
Jenzi Korkpose Feststellpose bauchig

Jenzi Korkpose Feststellpose bauchig

Wellengang, Seitenwind und eine Oberfläche, die nie ganz zur Ruhe kommt: Unter solchen Bedingungen braucht der Schwimmer Volumen. Jenzi hält dafür diese bauchige Korkpose bereit, die fest auf der Schnur sitzt. Ihren Platz im Katalog hat sie bei den Allroundposen.

Der bauchige Körper unterscheidet sich im Verhalten deutlich von einem dünnen Schwimmer. Viel Volumen auf kurzer Länge heißt viel Auftrieb, und viel Auftrieb heißt Ruhe im Wasser. Die Pose kippt nicht bei jeder Welle um, sie rollt nicht über die Oberfläche und sie trägt eine Beschwerung, mit der die Montage auch gegen Wind gestreckt wird. Statt jede kleinste Bewegung zu übersetzen, zeigt sie den klaren Zug an, wenn ein Fisch den Köder wegträgt. Brassen, Karpfen und Schleien am Baggersee oder im langsam ziehenden Fluss nehmen den Köder häufig genau so: entschlossen und über eine längere Strecke.

Dass es sich um eine Feststellpose handelt, prägt die Montage. Der Schwimmer behält seinen Platz auf der Schnur, die Angeltiefe wird einmal eingestellt und bleibt erhalten, Wurf für Wurf. Der Köder arbeitet dadurch immer in derselben Schicht, was das Anfüttern auf einen Punkt erleichtert. Für sehr tiefe Stellen, in denen die Tiefe die Rutenlänge übersteigt, greifen Angler dagegen zur Laufpose; dieser Schwimmer bedient den weitaus häufigeren Fall der mittleren Tiefen.

Angelegt ist die Reihe in drei Abstufungen. Die Zahl benennt jeweils, wie viel Gewicht der Körper aufnimmt, bevor er einsinkt:

  • 2,0g (SW24448, Herstellernummer 6745102)
  • 3,0g (SW24449, Herstellernummer 6745103)
  • 4,0g (SW24450, Herstellernummer 6745104)

Zwischen 2,0g und 4,0g liegt nur ein kleiner Zahlensprung, in der Praxis aber ein merklicher Unterschied. Mit 2,0g lässt sich zurückhaltend fischen, etwa am geschützten Ufer oder über flachem Grund, ohne dass der Köder zu schnell nach unten gerissen wird. 3,0g ist die mittlere Wahl und deckt wechselhafte Tage ab, an denen der Wind auffrischt und wieder einschläft. Mit 4,0g wird die Montage am schwersten und steht am ruhigsten; sie passt zu kräftigen Ködern wie Wurmbündel, Maiskette oder Teigkugel und zu Stellen, an denen Oberflächenströmung die leichtere Montage abtreiben würde.

Die Beschwerung sollte dem Körper entsprechen. Reicht das Blei nicht aus, steht ein großer Teil des Korkkörpers über Wasser und der Fisch spürt beim Abziehen zu viel. Übernimmt umgekehrt zu viel Gewicht die Führung, verschwindet die Antenne dauerhaft. Als Richtwert gilt: austariert, mit kurzem sichtbarem Antennenstück, und das Hauptgewicht so tief, dass die Montage sich beim Wurf streckt. Vergleichbare und andersartige Schwimmer sind unter Posen, Schwimmer und Waggler gesammelt.

Am Platz selbst zahlt sich Ruhe aus. Geloten wird vor dem Anfüttern, damit die Tiefe stimmt und der Köder nicht im Kraut hängt. Treibt die Pose langsam ab, kann das Ablaufen mit gespannter Schnur geführt werden, bis die Spur über den Futterplatz läuft. Taucht der Schwimmer weg oder wandert er seitlich, folgt der Anhieb zügig, aber ohne Gewalt, damit der feine Haken hält.

Bei den Ködern fällt die Wahl in diesem Bereich meist auf kräftigere Happen. Eine Handvoll Dosenmais, ein Tauwurm oder eine Brotflocke bleibt am Haken, auch wenn die Montage über eine längere Strecke treibt, und hält kleinere Weißfische eher auf Abstand. Angefüttert wird dazu mit Grundfutter, dem man einige Körner des Hakenköders beimischt. Als Plätze bieten sich Kanten, Übergänge von Kraut zu freiem Grund und die Zuläufe kleiner Gräben an, weil Brassen und Schleien solche Strukturen regelmäßig abgehen.

Das Gerät darf zu dieser Montage etwas kräftiger ausfallen als bei der Feinangelei. Eine mittlere Rute mit Reserve im Rückgrat bringt den Anhieb bis zum Haken durch, selbst wenn Schnur im Wind steht. Rolle und Schnur werden auf den Zielfisch abgestimmt, der Kescher liegt vor dem ersten Wurf griffbereit am Platz. Nach dem Anhieb hält man den Fisch von Kraut und Hindernissen fern und arbeitet mit der Rute statt mit der Kurbel.

Korkkörper verlangen schonende Behandlung. Druckstellen und Kratzer lassen Wasser eindringen und der Auftrieb verändert sich, weshalb die Posen im Köcher oder in einem gefächerten Fach reisen sollten. Nach dem Angeltag wird Schlamm mit klarem Wasser abgewaschen und alles vollständig getrocknet, bevor der Rucksack zugeht. Lösemittel und Öle bleiben vom Kork fern.

Rund um diese drei Stufen ergibt sich schnell eine runde Ausrüstung: abgestufte Schrotbleie, ein Lotblei, Haken in mittlerer Größe und eine Schnur, die zum Zielfisch passt. Wer am Vereinsweiher und am Fluss unterwegs ist, kommt mit den bauchigen Modellen bei Wind weiter als mit sehr feinen Schwimmern. Das übrige Zubehör rund um Montagen steht im Bereich Angelzubehör.

  • Produktnummer SW24448
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 6745102
  • Gewicht 0.0057 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

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