2,40 €
- Produktnummer SW23238
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 7220008
- Gewicht 0.0011 kg
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Jenzi Forellenhaken gebunden 2,00 m
Die Zahl im Namen ist das eigentliche Merkmal dieser Serie: Das Vorfach misst 2,00 m. Diese Länge ist für das Angeln am Forellensee bewusst gewählt, denn sie hält den Köder weit vom Blei oder vom Wirbel entfernt und lässt ihn langsam und in großem Bogen absinken. Forellen in bewirtschafteten Gewässern folgen einem fallenden Köder oft über eine weite Strecke, und genau diese Strecke liefert ein langes Vorfach. Jenzi bindet die Haken fertig, sodass die Einheit ohne eigenes Abmessen und Knoten in die Montage kommt.
Die Varianten unterscheiden sich allein in der Hakengröße. Die Staffel vollständig als Auswahlhilfe:
- Hakengröße 10 für kleine Köderportionen und sehr zurückhaltende Fische
- Hakengröße 8 für die übliche Portion am Forellensee
- Hakengröße 6 für größere Köder und kräftige Besatzforellen
- Hakengröße 4 für die größte Köderstufe dieser Serie
Erste Methode: das Grundangeln. Die Einheit läuft hinter einem Blei oder einem Grundgewicht, das am Boden liegt. Die Vorfachlänge von 2,00 m bestimmt dabei, wie weit der Köder vom Gewicht entfernt zur Ruhe kommt. Ein auftreibender Köder steigt über die ganze Länge nach oben und steht dann frei im Wasser, statt am Grund zu kleben. Dieser Abstand ist der Hauptgrund, warum lange Vorfächer am Forellensee zum Standard geworden sind. Hakengröße 8 trägt die gängige Portion, bei vorsichtigen Fischen geht es auf 10 herunter.
Innerhalb des Grundangelns gibt es eine zweite Spielart, bei der der Köder bewusst auftreibt und das Gewicht als ruhender Punkt am Boden dient. Dann hängt die Länge von 2,00 m nicht mehr waagerecht hinter dem Blei, sondern steht schräg nach oben, und der Köder arbeitet in halber Höhe. Forellen, die über dem Grund kreisen, treffen ihn in dieser Lage auf ihrer gewohnten Bahn. Umgekehrt legt sich ein schwerer Köder über die ganze Länge auf den Boden, was an Tagen mit Fischen direkt am Grund genau richtig ist. Dieselbe Einheit deckt damit zwei Höhen ab, ohne dass etwas umgebaut wird.
Zweite Methode: das Angeln mit der Pose. Hier hängt die Einheit unter einem Schwimmer, und die 2,00 m legen fest, in welcher Spanne der Köder arbeitet. Wird der Schwimmer flach eingestellt, pendelt der Köder weich im oberen Wasser; tiefer eingestellt streicht er dicht über dem Grund. Weil sich ein langes Vorfach beim Wurf gern verwickelt, geht der Wurf langsam und mit gestreckter Montage vonstatten. Für kräftige Köder unter der Pose greift Hakengröße 6 oder 4, weil der Köder dann nicht am Bogen vorbei rutscht.
Beide Methoden teilen eine Eigenheit: Die Bisse werden nicht am Haken, sondern an der Rutenspitze oder am Schwimmer beurteilt. Bei einem Vorfach von 2,00 m erreicht der erste Zug die Anzeige verzögert, weshalb ein sofortiger Anhieb oft ins Leere geht. Besser arbeitet, wer die Spitze oder den Schwimmer kurz laufen lässt und erst dann gleichmäßig Spannung aufbaut. Diese Zurückhaltung ist am Forellensee der Unterschied zwischen Kontakt und Fang.
Am Forellensee spielt die Länge auch deshalb eine Rolle, weil das Wasser dort häufig klar steht und die Fische den gesamten Montagebereich sehen. Ein kurzes Vorfach rückt Blei, Wirbel und Köder in ein enges Feld zusammen; 2,00 m ziehen diese Teile auseinander und lassen den Köder für sich stehen. Bei frisch besetzten Fischen fällt das weniger ins Gewicht, weil sie unbefangen anrücken. Nach einigen Tagen am gleichen Teich werden dieselben Forellen vorsichtiger, und dann trennt der Abstand zwischen Gewicht und Köder die Bisse von den bloßen Kontakten.
Ein Vorfach dieser Länge verlangt beim Wurf Aufmerksamkeit. Die Einheit wird vor dem Wurf gestreckt in die Hand genommen oder frei hängen gelassen, nie gebündelt, denn ein verwickeltes Vorfach legt sich beim Aufschlag zu einem Knoten zusammen. Auch beim Landen zählt die Länge: Zwischen Rutenspitze und Fisch bleiben bei durchgezogener Montage zwei Meter, die der Kescher überbrücken muss. Wer hoch über dem Wasser steht, nimmt dafür einen langen Keschergriff, statt den Fisch am Vorfach heranzuheben.
Am Forellensee gehört zum Haken ein passend abgestimmtes Umfeld. Eine weiche Rutenspitze federt die kurzen, harten Fluchten ab, und ein gestrecktes Vorfach ohne Krümmung trägt den Köder gerade ins Wasser. Wer zusätzlich mit anderen Köderformen arbeitet, findet bei Maishaken eine Linie für feste Köder, bei Matchhaken die feine Variante für das Angeln mit Schwimmer und bei Allroundhaken die breit einsetzbare Form für wechselnde Zielfische.
Zur Aufbewahrung eignen sich lange Vorfachtafeln oder Wickelbretter, auf denen sich 2,00 m ohne engen Radius ablegen lassen. Eng aufgerollte Vorfächer behalten Windungen, die den Köder im Wasser rotieren lassen und die Länge wirkungslos machen. Nach dem Ansitz wird die Einheit abgespült, offen getrocknet und erst dann verstaut, damit Feuchtigkeit nicht in der geschlossenen Box bleibt.
Zur Auswahl stehen Hakengröße 10, Hakengröße 8, Hakengröße 6 und Hakengröße 4, jeweils an einem Vorfach von 2,00 m. Zwei Größen im Gepäck decken den Tag am See ab, weil sich damit sowohl die kleine als auch die kräftige Köderportion sauber führen lässt.
- Produktnummer SW23238
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 7220008
- Gewicht 0.0011 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com