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Jenzi Fluorocarbon-Vorfach No-Knot 30 cm

Beschreibung

Jenzi Fluorocarbon-Vorfach No-Knot 30 cm

Mit dem Fluorocarbon-Vorfach No-Knot bietet Jenzi ein fertig konfektioniertes Vorfachstück von 30 Zentimetern Länge an. Es sitzt zwischen Hauptschnur und Köder und übernimmt damit genau den Abschnitt, der im Einsatz am meisten aushalten muss. Fünf Tragkraftstufen von 9 bis 27 Kilogramm stehen zur Auswahl, sodass sich leichte Barschmontagen ebenso bestücken lassen wie kräftiges Gerät für große Köder.

Fluorocarbon verhält sich anders als gewöhnliche monofile Schnur. Der Werkstoff bricht das Licht ähnlich wie Wasser und tritt deshalb unter der Oberfläche optisch zurück. Er nimmt kaum Wasser auf, sinkt von allein ab und hält Scheuern an harten Kanten gut aus. Im kurzen Abschnitt direkt vor dem Köder zählen genau diese Eigenschaften, denn dort treffen Muschelbänke, Steinpackungen und Fischzähne auf das Material.

Dreißig Zentimeter sind eine praktische Länge. Der Abschnitt reicht aus, um den Köder von der Hauptschnur zu entkoppeln und erste Berührungen mit Hindernissen abzufangen, bleibt aber kurz genug, um beim Wurf nicht zu stören. Ein beschädigtes Stück ist am Wasser in wenigen Handgriffen getauscht, ohne dass die ganze Montage neu aufgebaut werden muss. Im Gepäck nehmen mehrere dieser Vorfächer kaum Platz ein.

Die Familie gliedert sich nach Schnurtragkraft:

  • 9 kg, Artikelnummer SW24155, Herstellernummer 7062009
  • 11 kg, Artikelnummer SW24156, Herstellernummer 7062011
  • 17 kg, Artikelnummer SW24157, Herstellernummer 7062017
  • 24 kg, Artikelnummer SW24158, Herstellernummer 7062024
  • 27 kg, Artikelnummer SW24159, Herstellernummer 7062027

Die beiden leichten Stufen mit 9 und 11 Kilogramm begleiten feine Ansätze auf Barsch, Forelle und Döbel sowie kleine Kunstköder, deren Lauf nicht durch ein zu steifes Stück gebremst werden soll. Die mittlere Stufe mit 17 Kilogramm deckt einen großen Teil des Spinnfischens ab. Die kräftigen Stufen mit 24 und 27 Kilogramm sind für voluminöse Köder, schweres Gerät und Gewässer mit viel Totholz gedacht, in denen jede Berührung an der Montage zerrt.

Angebunden wird das Vorfach meist über einen kleinen Wirbel oder über einen Schnellverschluss, der den zügigen Köderwechsel erlaubt. Wer ohne Metallteile auskommen möchte, verbindet geflochtene Hauptschnur und Fluorocarbon direkt mit einem Verbindungsknoten, der auf beiden Seiten genügend Windungen mitbringt. Da die Steifigkeit beider Materialien unterschiedlich ausfällt, lohnt es, den Knoten langsam zu schließen und ihn vor dem ersten Wurf mit leichtem Zug zu prüfen.

Beim Verbinden gilt dasselbe wie bei jeder Schnur: anfeuchten, langsam zuziehen und das Ende nicht zu knapp abschneiden. Fluorocarbon ist steifer als Monofil, deshalb bewähren sich Knoten mit mehr Windungen und mit sauber geführten Schlingen. Nach einem Hänger und nach jedem größeren Fisch wird das Stück durch die Finger gezogen; raue Stellen, Kräuselungen oder matte Abschnitte sind das Zeichen, das Vorfach zu wechseln.

Besonders dankbar nimmt man ein Fluorocarbonstück in klarem Wasser und an stark befischten Strecken zur Hand, etwa im Spätsommer am stehenden Gewässer oder im Winter, wenn die Trübung nachlässt und jede Auffälligkeit in der Montage ins Auge springt. In stark eingefärbtem Wasser spielt die optische Zurückhaltung eine kleinere Rolle; dort zählt vor allem die Widerstandsfähigkeit gegen Scheuern.

Gegenüber einem Stahlvorfach bleibt Fluorocarbon weicher und beeinflusst den Lauf kleiner Köder weniger, bietet aber keinen vergleichbaren Schutz gegen Hechtzähne. Wer gezielt auf Hecht fischt, greift deshalb zu einem bissfesten Vorfach aus Metall; für Zander, Barsch, Forelle und Friedfische ist das Fluorocarbonstück die passende Wahl.

Aufbewahrt werden die Vorfächer am besten flach und ohne engen Knick, etwa in einer Vorfachtasche oder in einer Box mit Schaumstoffeinlage. Enge Wicklungen merkt sich das Material eine Weile, und ein gekräuseltes Stück läuft im Wasser unruhig. Wer mehrere Stufen mitnimmt, sortiert sie nach Tragkraft, weil sich die Stärken im Köderkasten sonst kaum unterscheiden lassen.

Typische Situationen sind das Spinnfischen mit Gummiködern und Wobblern, der Ansitz mit Naturköder an steinigem Grund und das Angeln an Buhnen, wo die Montage ständig Kontakt zu scharfen Kanten hat. Auch an der Küste, beim Fischen über Muschelfeldern, nimmt ein kurzes Fluorocarbonstück die Reibung auf, die sonst die Hauptschnur treffen würde.

Innerhalb dieser Familie ändert sich allein die Tragkraft. Länge, Werkstoff und Ausführung bleiben über alle fünf Varianten gleich; die Wahl erfolgt direkt in der Variantenauswahl.

Weiteres Material dieser Art steht in der Kategorie Fluorocarbon. Die Übersicht Vorfachschnur zeigt alle Bauarten nebeneinander. Für Fische mit scharfen Zähnen führt der Weg zu Stahlvorfach, während Monofile Vorfachschnur die weichere Alternative bereithält.

Produktdetails

  • Produktnummer SW24158
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 7062024
  • Gewicht 0,0032 kg

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