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Jenzi Fluorocarbon Schnur 50 m
Jenzi Fluorocarbon Schnur 50 m

Jenzi Fluorocarbon Schnur 50 m

Das Vorfach ist der letzte Meter vor dem Köder und damit das Stück der Montage, das ein Fisch am genauesten in Augenschein nimmt. Fluorocarbon hat sich an dieser Stelle durchgesetzt, weil das Material im Wasser optisch zurücktritt. Die Jenzi Fluorocarbon Schnur kommt auf Spulen mit 50 m Länge und in acht Stärken von 0,160mm bis 0,390mm; damit reicht die Reihe vom feinen Friedfischvorfach bis zum kräftigen Endstück vor dem Kunstköder.

Die Stärken im Überblick:

  • Fein: 0,160mm, 0,190mm und 0,210mm
  • Mittel: 0,230mm und 0,250mm
  • Kräftig: 0,290mm, 0,350mm und 0,390mm

Welche Stärke zum Einsatz kommt, hängt am Zielfisch und an der Beschaffenheit des Platzes. Die feinen Stufen von 0,160mm bis 0,210mm gehören an Vorfächer für Rotauge, Brasse und Schleie, an Posenmontagen in klarem Wasser und an kleine Haken. Mit 0,230mm und 0,250mm ist der Bereich für Forelle, Barsch und ruhige Karpfenplätze abgedeckt. Die Stufen 0,290mm, 0,350mm und 0,390mm bilden das Endstück vor dem Köder: als Übergang hinter einer geflochtenen Hauptschnur, als Scheuerschutz über Muschelbänken und als Abschluss an Montagen, die über Kies und Steine gezogen werden.

Die Abstufung der Reihe ist eng genug, um eine Montage genau anzupassen. Zwischen 0,160mm und 0,250mm liegen fünf Schritte, sodass sich ein Vorfach bei zurückhaltenden Bissen um eine einzige Stufe zurücknehmen lässt. Nach oben werden die Sprünge größer: Von 0,250mm über 0,290mm und 0,350mm bis 0,390mm wächst das Material in deutlicheren Schritten, weil sich in diesem Bereich die Aufgabe verschiebt, nämlich vom unauffälligen Vorfach zum längeren Endstück, das Scheuerstellen aufnimmt.

Viele Montagen beginnen heute mit einer geflochtenen Hauptschnur, vor die ein Stück Fluorocarbon gesetzt wird. Der Übergang entsteht über einen Verbindungsknoten oder über einen kleinen Wirbel. Beide Wege haben ihren Platz: Der Knoten läuft ruhiger durch die Rutenringe, der Wirbel ist am Wasser rascher getauscht. Die Stärke des Abschnitts wird dabei auf Hauptschnur und Köder abgestimmt und nicht umgekehrt.

Die Spulenlänge von 50 m ist auf den Verbrauch eines Vorfachmaterials zugeschnitten. Ein Vorfach an der Friedfischmontage misst wenige Dezimeter, ein Endstück zum Spinnfischen etwa eine Armlänge; aus 50 m entsteht damit eine lange Reihe einzelner Vorfächer. Weil über eine Saison weniger die Menge als die Auswahl entscheidet, lassen sich mehrere Stärken parallel führen. Für den Transport genügt eine Vorfachbox mit Platz für zwei bis drei Spulen.

Beim Ablängen hilft ein festes Maß. Wer die Vorfächer zu Hause in gleicher Länge vorbereitet und einzeln aufwickelt, greift am Wasser zum fertigen Stück und knüpft nur noch die Verbindung zur Hauptschnur. Eine Vorfachtafel oder ein Stück Schaumstoff hält die Wickel in Ordnung, und eine Notiz zur Stärke auf dem Träger verhindert Verwechslungen, denn die feinen Stufen 0,160mm, 0,190mm und 0,210mm lassen sich mit dem Auge kaum unterscheiden. Am Platz bleibt dadurch Zeit für das Anfüttern und für die Rute.

In der Verarbeitung belohnt das Material Sorgfalt. Der Knoten wird vor dem Zuziehen angefeuchtet und dann langsam und gleichmäßig geschlossen, damit die Wicklungen gleichmäßig aufliegen. Nach dem Binden bleibt ein kurzer Stummel stehen, statt den Knoten knapp abzuschneiden. Vor jedem Angeltag läuft der Abschnitt einmal durch die Finger: Raue Stellen, Kerben nach Hängern und Knicke nach einem Drill bedeuten, dass das Stück ersetzt wird. Bei den kräftigen Stärken braucht der Knoten etwas mehr Hebel, weil sich dickeres Material schwerer formen lässt.

Im Alltag deckt eine Spule mehrere Aufgaben ab. Am Feederplatz sitzt das Material zwischen Wirbel und Haken, an der Posenmontage bildet es den Abschluss unter der Hauptschnur, und beim Spinnfischen übernimmt ein längerer Abschnitt den Übergang vor dem Kunstköder. Beim Karpfenangeln lassen sich Rigs binden, deren Endstück dicht am Grund liegt. Für Hecht bleibt dagegen ein bissfestes Vorfach die richtige Wahl; Fluorocarbon tritt dort nicht an dessen Stelle.

Für die Lagerung gilt, was für Angelschnüre allgemein gilt: Spulen trocken, kühl und vor direkter Sonne geschützt aufbewahren, nicht im aufgeheizten Fahrzeug und nicht neben Lösungsmitteln oder Kraftstoffen. Abgeschnittene Reste gehören nicht ans Ufer, sondern in kurzen Stücken in den Abfall, damit sie für Vögel und andere Tiere nicht zur Gefahr werden.

Im Sortiment steht die Serie bei den Fluorocarbon-Schnüren und gehört zum Bereich Vorfachschnur. Wer lieber mit dehnbarerem Material arbeitet, findet es bei der monofilen Vorfachschnur; für Hecht und andere Räuber mit scharfen Zähnen steht das Stahlvorfach bereit.

  • Produktnummer SW23122.1
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 3102016
  • Gewicht 0.0021 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

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