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- Produktnummer SW24160
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 7091040
- Gewicht 0.0127 kg
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Jenzi Fluorocarbon-Leader mit Hülsen
Vorfachmaterial entscheidet oft darüber, ob ein misstrauischer Fisch den Köder nimmt oder abdreht. Der Fluorocarbon-Leader von Jenzi setzt genau an dieser Stelle an und bringt die passenden Hülsen gleich mit, sodass sich Schlaufen und Verbindungen ohne Knotenarbeit herstellen lassen. Vier Stärken bilden die Familie: 0,40mm, 0,50mm, 0,60mm und 0,70mm. Von der feinen Zandermontage bis zum derben Vorfach für schwere Köder steht damit jeweils eine passende Stärke bereit.
Fluorocarbon bricht Licht ähnlich wie Wasser. Im Wasser tritt das Material deshalb deutlich weniger in Erscheinung als eine vergleichbar starke monofile Schnur, was im klaren Flachwasser und bei vorsichtig beißenden Fischen zählt. Dazu kommen die geringe Dehnung, die Bisse direkt an die Rutenspitze weitergibt, die hohe Scheuerfestigkeit an Muscheln, Steinen und Hechtzähnen sowie das höhere Eigengewicht, mit dem das Vorfach zum Köder hin absinkt statt in der Oberfläche zu treiben.
Starke Durchmesser lassen sich nur mit Mühe verknoten, weil das Material steif ist und unter Zug an Knotenstellen nachgeben kann. Genau deshalb liegen dem Leader Hülsen bei. Das Schnurende wird durch die Hülse geführt, zur Schlaufe zurückgelegt, wieder eingeschoben und mit einer Quetschzange gesichert. So entsteht eine kompakte Verbindung, die den Querschnitt des Materials nicht durch eine Knotenwindung schwächt und sich zügig am Wasser wiederholen lässt.
- 0,40mm: Vorfächer für Zander, Barsch und große Forellen, auch als Schlagschnur vor feinem Geflecht.
- 0,50mm: Allzweckstärke für Gummifisch und Wobbler im Mittelgewicht sowie für Montagen am Kraut.
- 0,60mm: harte Kanten, Muschelbänke und kräftige Köder, dazu Vorfächer für größere Meeresfische.
- 0,70mm: schwerstes Gerät, grobe Köder und Stellen mit massiver Scheuerbelastung.
- Abstufung: Zwei benachbarte Stärken im Gepäck erlauben den Wechsel, sobald sich Wasserstand oder Köder ändern.
- Verarbeitung: Hülsen immer passend zum gewählten Durchmesser quetschen, damit die Schlaufe sauber hält.
Beim Binden hilft ein wenig Sorgfalt. Das Material mag keine Hitze, also wird nicht am Knoten gezogen, bis es quietscht, sondern vor dem Festziehen angefeuchtet. Die Hülse selbst bekommt zwei kurze Quetschungen nebeneinander statt einer einzigen harten, dann verteilt sich die Klemmkraft. Ein kurzer Zugtest von Hand deckt schlecht sitzende Verbindungen auf, bevor der erste Fisch das übernimmt.
Die Abstimmung auf die Hauptschnur verdient einen Gedanken. Geflecht überträgt jeden Kontakt, dehnt sich aber kaum, sodass ein hartes Kopfschütteln direkt am Haken ankommt. Ein Leaderstück vor dem Köder federt diese Spitzen etwas ab und schützt gleichzeitig das empfindliche Geflecht vor Grundkontakt. Je gröber der Untergrund, desto stärker darf das Endstück ausfallen. In klarem, ruhigem Wasser bringt dagegen die schlankere Stärke mehr Bisse, weil sie den Köderlauf weniger bremst und unauffälliger bleibt.
Eine Grenze gehört dazu. Gegen Hechtzähne ist auch ein starkes Endstück kein sicherer Schutz, denn die Zähne schneiden quer statt zu scheuern. Beim gezielten Hechtfischen und bei zu erwartendem Beifang gehört ein metallisches Vorfachstück vor den Köder und nutzt das Fluorocarbon als Zwischenstück zwischen Hauptschnur und Vorfach. Auf Zander, Barsch, Forelle, Karpfen und an vielen Küstenmontagen genügt dagegen das Material allein.
Eingesetzt wird der Leader überall dort, wo zwischen weithin sichtbarer Hauptschnur und Köder ein unauffälliges, widerstandsfähiges Stück gehört. Beim Spinnfischen auf Zander am Rhein ist das ein Meter vor dem Jigkopf, beim Schleppen ein längeres Stück vor dem Wobbler, am Forellensee ein kurzes Endstück vor Spoon oder Sbirolino. Auch an Naturködermontagen für Karpfen und Schleie taucht das Material auf, weil es am Grund liegen bleibt und sich nicht wie eine schwimmende Schnur über den Fisch legt.
Die Montagekette bleibt dabei einfach. Hauptschnur, ein Verbinder, das Leaderstück mit gequetschten Schlaufen an beiden Enden, dann Köder oder Haken. Für Hecht übernimmt eher ein metallisches Vorfach aus der Abteilung Stahlvorfach den Endkontakt, während die Vorfachschnur insgesamt alle weiteren Varianten versammelt. Als klassische Alternative dient die monofile Vorfachschnur, und die gesamte Auswahl an Schnüren liegt unter Angelschnur.
Nach dem Angeltag verdient das Leadermaterial einen prüfenden Griff. Durch die Finger gezogen verrät es raue Stellen, und ein gekräuseltes Endstück kommt ab, statt noch einen Einsatz mitzumachen. Aufgewickelt und trocken gelagert bleibt der Rest einsatzbereit. Mehrere fertig gequetschte Leader in der Vorfachtasche bringen nach einem Abriss in kurzer Zeit zurück ins Fischen.
- Produktnummer SW24160
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 7091040
- Gewicht 0.0127 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com