12,95 €
- Produktnummer 67369
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 8922002
- Gewicht 0.159 kg
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Jenzi Erdspieß Bank-Stick
Beim Ansitz entscheidet die Rutenablage darüber, wie ruhig die Montage im Wasser liegt und wie früh ein Biss auffällt. Der Erdspieß Bank-Stick von Jenzi übernimmt diese Aufgabe am Ufer: Er wird in den Grund gesteckt, auf die passende Höhe gebracht und trägt die Rute über die gesamte Wartezeit. Zwei Längenbereiche decken dabei vom flachen Uferstreifen bis zur hohen Böschung die üblichen Verhältnisse ab.
Einstich in unterschiedlichen Böden
Ein Erdspieß ist nur so gut wie der Halt, den er findet. In gewachsener Wiese, in Sand und in weichem Uferlehm bringt ihn gleichmäßiger Druck senkrecht nach unten; dabei hilft es, den Stab leicht zu drehen, statt ihn mit Gewalt zu stoßen. In trockenem, hartem Grund ist Geduld gefragt: erst eine kleine Vertiefung vorbereiten, dann die Spitze nachsetzen. Auf Kies und Schotter trägt nicht die Tiefe, sondern die Verzahnung der Steine, weshalb ein etwas schrägerer Winkel gegen die Zugrichtung häufig stabiler steht. Auf befestigten Flächen, Stegen und Plattformen findet ein Erdspieß dagegen keinen Grund, dort übernimmt eine andere Ablageform. Nach dem Setzen gehört ein kurzer Zugtest zur Routine, bevor die Rute abgelegt wird: Ein Stab, der im nassen Boden langsam nachgibt, fällt besser vor dem ersten Biss auf als danach.
Höhe einstellen für Rutenwinkel und Schnurführung
Die verstellbare Länge ist der eigentliche Arbeitsbereich dieses Stabs. Niedrig eingestellt liegt die Rute flach, die Schnur verläuft dicht über dem Wasser und bietet dem Wind wenig Angriffsfläche; das ist die Stellung für offene Ufer und für Montagen, die ruhig liegen sollen. Weit ausgezogen steigt der Rutenwinkel, die Schnur verlässt die Spitze steiler und läuft über Schilfkanten, Steinpackungen oder Treibgut hinweg, ohne aufzuliegen. Am Fluss lässt sich damit die Schnur aus der Strömung heben, sodass weniger Zug an der Montage steht. Vorn und hinten unterschiedlich eingestellte Stäbe ergeben eine leichte Neigung, über die die Rute von selbst in ihrem Lager bleibt.
- flach eingestellt — offenes, windiges Ufer, Schnur dicht am Wasser
- mittlere Höhe — gewohnte Ablage beim Ansitz mit Bissanzeiger
- weit ausgezogen — hohe Böschung, Schilfkante oder Strömung mit Abstand zur Schnur
Wind und Wellenschlag arbeiten die ganze Zeit gegen die Ablage. Eine Rute, die hoch und frei liegt, nimmt Böen auf wie ein Segel; sie bekommt deshalb entweder weniger Höhe oder einen Platz, der die Spitze aus der Hauptwindrichtung dreht. Wird auf Distanz gefischt, bleibt die Strecke zwischen Spitze und Wasser besser kurz, damit der Wind keinen Bogen hineinzieht, der jeden zarten Biss verschluckt.
Die beiden Längenbereiche
- 51-97cm — niedrige Ufer, flache Kiesbänke und Plätze knapp über der Wasserlinie
- 76-137cm — höhere Böschungen, hohes Gras und Stellen, an denen die Rute weit über den Grund steigen soll
Der kürzere Bereich passt überall, wo die Rute dicht am Boden bleiben darf, und er steht weit eingeschoben besonders fest. Der längere Bereich kommt dort zum Tragen, wo Vegetation, eine Kante oder eine Steinschüttung zwischen Rute und Wasser liegt. Wer an wechselnden Gewässern unterwegs ist, kombiniert gern beide Abstufungen: den kurzen Stab unter der Rutenspitze, den langen unter dem Griff, damit die Rute in die gewünschte Richtung abfällt oder ansteigt.
Im Umgang zahlt sich eine kleine Gewohnheit aus: Die Länge wird vor dem Setzen festgelegt und nicht erst, wenn der Stab schon im Boden steckt. Nachträgliches Verstellen mit aufgelegter Rute führt leicht dazu, dass sich der Stab im weichen Grund lockert. Bleibt der Platz über Stunden besetzt, empfiehlt sich nach Regen ein zweiter Blick, weil durchnässter Boden weniger hält als trockener.
Zusammenspiel mit Rutenauflage und Bissanzeiger
Ein Bank-Stick arbeitet nie allein. Oben wird das Zubehör aufgenommen, das die Rute tatsächlich berührt: eine Auflage mit weicher Rinne für den Blank, ein Kopf mit Schnurführung für den Ansitz mit offener Rolle oder ein elektronischer Bissanzeiger, dessen Rädchen die Schnur abtastet. Zwei Stäbe bilden so eine vollständige Ablage, vorn der Anzeiger oder die Führung, hinten die Auflage für den Griff. Wichtig ist, dass die Rute in beiden Lagern wirklich ruht und nicht gegen eine Kante drückt; nur dann überträgt sich ein vorsichtiger Zupfer sichtbar auf Spitze und Anzeiger. Bei Nachtansitzen bewährt es sich, die Höhen schon im Hellen festzulegen.
- Platz wählen, Untergrund prüfen, Stäbe im Abstand der Rutenlänge setzen
- Höhen getrennt einstellen und mit aufgelegter Rute kontrollieren
- Auflage und Anzeiger ausrichten, den Schnurlauf frei halten
- vor dem Einpacken Erde und Sand abstreifen und trocken verstauen
Weitere Stäbe dieser Art führt die Abteilung Banksticks, die passenden Köpfe und Rinnen stehen bei den Rutenauflagen, und für Untergründe ohne Einstichmöglichkeit gibt es die Rod Pods als Alternative. Beide Längen, 51-97cm und 76-137cm, lassen sich mit diesem Zubehör frei zusammenstellen.
- Produktnummer 67369
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 8922002
- Gewicht 0.159 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com