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Jenzi Deadbait Ryder-Hook Float Rig 7x7
Jenzi Deadbait Ryder-Hook Float Rig 7x7

Jenzi Deadbait Ryder-Hook Float Rig 7x7

Der Ryder-Haken ist eine der ältesten Antworten auf ein altes Problem: Ein toter Köderfisch soll sicher am Haken sitzen und trotzdem natürlich im Wasser stehen. Dazu trägt der Haken einen zweiten, kleineren Haken am Schenkel. Der eine Teil nimmt den Köderfisch auf, der andere steht frei und greift beim Anhieb. Jenzi liefert dieses Prinzip hier als fertige Montage an einem 7x7-Stahlvorfach, ergänzt um einen Auftriebskörper für die Präsentation über dem Grund.

Wer mit dieser Montage arbeitet, gewinnt vor allem Zeit und Ruhe am Platz. Nichts muss gebunden, gequetscht oder angeglichen werden. Die Montage wird eingeschlauft, der Köderfisch aufgezogen, und der Wurf kann erfolgen. Bei Dunkelheit, bei Wind oder mit kalten Händen zählt dieser Vorteil doppelt.

Die drei Hakengrößen 2, 4 und 6 bilden die Variantenachse. Sie liegen bewusst im feineren Bereich und sind damit auf kleinere Köderfische zugeschnitten. Als Orientierung aus der Praxis:

  • Hakengröße 2 für die größeren Köderfische dieser Reihe und für kräftigere Bisse.
  • Hakengröße 4 als Mittelweg, der die meisten Ansitze abdeckt.
  • Hakengröße 6 für ausgesprochen kleine Köderfische und zurückhaltend beißende Fische.

Feine Hakengrößen passen zum Zanderangeln im Fluss, wo oft mit Köderfischen von wenigen Zentimetern gearbeitet wird, und zu Tagen, an denen Raubfische den Köder nur kurz aufnehmen. Große Barsche und kleinere Hechte nehmen solche Köder ebenfalls.

Das Stahlvorfach in 7x7-Bauweise besteht aus verseilten Litzen und bleibt deshalb weich. Diese Eigenschaft ist bei kleinen Ködern besonders wichtig: Ein steifer Draht würde einen leichten Köderfisch in eine unnatürliche Lage drücken, während eine geschmeidige Litze der Strömung und der Bewegung des Köders folgt. Gleichzeitig bleibt der Schutz vor scharfen Zähnen erhalten, der bei Hechtbeifang den Verlust von Fisch und Montage verhindert.

Im Fließgewässer wird die Montage gern mit einem seitlich angebrachten Blei gefischt, das die Position hält, während der Auftriebskörper den Köderfisch anhebt. So steht der Köder über Kiesbänken, über Muschelfeldern und in Rinnen frei im Wasser und wird von der Strömung leicht bewegt. An tiefen Außenkurven, hinter Buhnen und an Hafeneinfahrten sind das klassische Plätze für den Ansitz.

Am Stillwasser kommt die Montage über weichem Grund zum Einsatz. Dort verschwindet ein flach liegender Köderfisch schnell im Schlamm, während der Auftrieb ihn im Blickfeld der Fische hält. Wer seine Plätze kennt, setzt die Rute gezielt an Kanten und Krautlücken.

Beim Gerät genügt eine mittelschwere Ansitzrute mit sensibler Spitze. Da die feinen Haken wenig Masse mitbringen, sollte der Anhieb kontrolliert und nicht brachial erfolgen. Eine Rolle mit Freilauf oder ein offener Bügel geben dem Fisch die Möglichkeit, abzuziehen, ohne Widerstand zu spüren. Bei Bissanzeige in der Nacht übernimmt ein akustischer Anzeiger die Arbeit, damit die Montage nicht zu lange unbeachtet bleibt.

Weitere Montagetypen für dieselbe Angelei finden sich bei den Raubfisch-Rigs, während Stinger dann ins Spiel kommen, wenn Kunstköder mit zusätzlicher Hakenabsicherung gefischt werden. Wer gern mit zwei getrennten Hakenpunkten am Köderfisch arbeitet, greift zum Zwilling.

Zur Behandlung des Materials: Eine gebundene Montage hält lange, solange das Vorfach gerade bleibt. Deshalb wandert sie nach dem Angeln nicht lose in die Tasche, sondern gestreckt in eine Rigmappe oder in eine flache Box. Vor dem Einsatz wird das Vorfach zwischen den Fingern durchgezogen, um aufgesprungene Litzen zu erkennen, und die Spitzen werden am Fingernagel geprüft. Nach Salzwasserkontakt oder einem Tag im Hafenbecken hilft klares Süßwasser, anschließend trocknen lassen.

Für den Umgang mit dem Fisch gehören lange Lösezange, Hakenlöser und eine nasse Matte zum Platz. Gerade bei feinen Haken sitzt der Haken häufig vorn im Maul und lässt sich schnell lösen, was dem Fisch zugutekommt. Ein Seitenschneider bleibt trotzdem in Reichweite, damit im Zweifelsfall getrennt statt gezogen wird.

Auch der Köderfisch selbst verdient Aufmerksamkeit. Kleine Köder bleiben in einer Kühltasche mit Kühlakku länger fest, und ein fester Köderfisch sitzt deutlich besser am Haken als ein weicher. Wer vorgefrostete Köder nutzt, taut sie am Platz portionsweise auf, statt die ganze Packung in die Sonne zu legen. Reste wandern wieder in die Kühlung und nicht ins Wasser.

Rechtlich bleibt festzuhalten, dass ausschließlich mit totem Köderfisch gefischt wird. Mindestmaße, Schonzeiten und Rutenzahl richten sich nach der jeweiligen Gewässerordnung, und die Erlaubniskarte beantwortet diese Punkte vor dem ersten Wurf.

Als Fazit bleibt eine Montage für die feinere Köderfischangelei: das bewährte Ryder-Prinzip mit zweitem Hakenpunkt, ein weiches Stahlvorfach, Auftrieb über dem Grund und drei Hakengrößen von 6 bis 2 für kleine bis mittlere Köder. Richtig gelagert und regelmäßig kontrolliert begleitet sie viele Ansitze an Fluss und See.

  • Produktnummer SW24528
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 7112006
  • Gewicht 0.0011 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

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