49,50 €
- Produktnummer SW24836
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 1417180
- Gewicht 0.0901 kg
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Jenzi Angelrute Avalon Trout Spin UL 2-10 g
Ultraleichtes Spinnfischen lebt von kleinen Ködern, dünner Schnur und kurzen, genauen Würfen. Die Avalon Trout Spin UL von Jenzi ist für dieses Vorgehen ausgelegt und bewegt sich mit einem Wurfgewicht von 2-10 g in dem Bereich, in dem Mikrospinner, kleine Wobbler, Spoons und winzige Gummiköder liegen. Gefischt wird damit dort, wo große Geräte eher hinderlich sind: am schmalen Waldbach, am Mühlgraben, an kleinen Flüssen mit überhängenden Bäumen und am übersichtlichen Forellensee mit festem Standplatz.
Am Bach bestimmt das Gelände den Wurf. Oft bleibt nur ein Pendel- oder Unterhandwurf unter Ästen hindurch, der Köder muss in eine Rinne von kaum einem Meter Breite fallen. Danach wird gegen die Strömung geführt, der Spinner nur so schnell gedreht, dass das Blatt gerade läuft, und das Kehrwasser hinter Steinen Stück für Stück abgesucht. Die kurze Rute hält den Köder in dieser Arbeit unter Kontrolle und erlaubt es, flussaufwärts von Standplatz zu Standplatz zu steigen, ohne sich im Uferbewuchs zu verfangen.
Am Bach wird das Wasser gelesen, bevor der erste Wurf fällt. Forellen stehen vor und hinter Steinen, unter überhängenden Zweigen, an der Innenkante von Kurven, in schmalen Rinnen und am Rand von Rauschen, dort wo die Strömung Nahrung heranträgt. Angegangen werden diese Stellen von unten, weil die Fische gegen die Strömung schauen, und mit möglichst wenig Bewegung am Ufer. Ein einzelner, genau gesetzter Wurf bringt an solchen Plätzen mehr als mehrere ungenaue.
Am Forellensee verschiebt sich das Bild zu längeren Würfen und ruhiger Führung. Ein kleiner Spoon wird einige Sekunden absinken gelassen und dann gleichmäßig in der gefundenen Tiefe eingeholt, ein Mikrowobbler mit Stopps geführt. Weil die Bisse auf feines Gerät häufig nur ein kurzes Zupfen sind, zählt die Rückmeldung in die Hand mehr als Reichweite.
Die Köderpalette in diesem Gewichtsfenster ist größer, als sie auf den ersten Blick wirkt. Kleine Spinner mit schmalem Blatt laufen schon bei geringem Tempo an und eignen sich für das Fischen gegen die Strömung. Mikrowobbler mit flachem Lauf arbeiten über Kies und in flachen Rinnen, Modelle mit Tauchschaufel erreichen die tieferen Löcher. Spoons taumeln beim Absinken und werden besonders langsam geführt. Kleine Gummiköder an leichten Jigköpfen bringen die ruhigste Präsentation und werden an verkrauteten Stellen angeboten.
Die Baureihe ist über die Länge gestaffelt:
- 1,80m
- 1,95m
Mit 1,80m fällt die Rute am engen Bach, im verwachsenen Gewässerrandstreifen und beim Fischen aus dem Wasser heraus angenehm kurz aus, sie liegt handlich und nimmt wenig Platz im Gepäck. Mit 1,95m gewinnt der Wurf etwas Weite und die Schnurführung über Kraut und Uferkante etwas Höhe, was am offenen Forellensee und an breiteren Bachabschnitten hilft. Angler, die zwischen beiden Welten wechseln, entscheiden nach dem Gewässer, das sie am häufigsten befischen.
Zum feinen Fischen gehört feines Zubehör: dünne Schnur, kleine Wirbel, Haken in passender Größe und eine Rolle, deren Bremse schon bei geringer Last gleichmäßig anläuft. Der Drill wird nicht über die Rolle erzwungen, sondern über die gebogene Rute abgefedert, Fluchten werden mitgegeben und der Fisch mit einem kleinen Kescher aufgenommen. Wer Forellen zurücksetzen will, arbeitet mit nassen Händen, kurzem Drill und einem hakenlösenden Griff am Wasser.
Feines Gerät verlangt ein abgestimmtes Umfeld. Eine dünne Hauptschnur überträgt den Köderlauf deutlich in die Hand, ein kurzes Fluorocarbon-Vorfach hält die Verbindung unauffällig und nimmt Scheuerstellen an Steinen auf. Die Rolle muss nicht groß sein, ihre Bremse sollte jedoch schon bei sehr geringem Zug gleichmäßig anlaufen. Kleine Wirbel und sorgfältig gebundene Knoten verhindern Drall und Materialbruch bei plötzlichen Fluchten.
Die Jahreszeiten ordnen den Einsatz: Im Frühjahr nach der Schonzeit sind Bachforellen in flachen, schnell fließenden Abschnitten aktiv, im Sommer stehen sie unter Schattenlinien und in sauerstoffreichen Rauschen, im Herbst sind die Fische kräftig und nehmen größere Spinner, und am Forellensee verlagert sich das Geschehen im Winter in tiefere Zonen mit langsam geführtem Köder. Dämmerungsstunden bringen an beiden Gewässertypen die meisten Kontakte.
Nach dem Angeln wird die Rute mit klarem Wasser abgespült, abgetrocknet und liegend oder hängend verstaut, ohne Druck auf die Spitze. Feine Spitzen sind empfindlich gegen Stöße, deshalb empfiehlt sich der Transport im Futteral und das Ablegen abseits von Trittwegen. Hängern am Bach begegnet man mit Zug in Laufrichtung der Schnur und nicht mit einem Ruck über die Rutenspitze.
Eingeordnet ist das Modell bei den Spinnruten und zugleich bei den Forellenruten, weil beide Einsatzfelder zusammenfallen. Wer die gesamte Auswahl vergleichen will, findet sie unter Angelruten, das übrige Zubehör für Bach und Forellensee steht in der Abteilung Angeln.
- Produktnummer SW24836
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 1417180
- Gewicht 0.0901 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com