85,00 €
- Produktnummer SW22557.1
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 2315010
- Gewicht 0.1473 kg
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Jenzi Angelrolle Miyako XDC Carbon
Die Miyako XDC Carbon von Jenzi ist eine Stationärrolle, die in drei Baugrößen geführt wird. Damit lässt sich dieselbe Serie über mehrere Rutenlängen und mehrere Arten des Fischens hinweg einsetzen, ohne dass der Griff und die Bedienung jedes Mal neu erlernt werden müssen. Für den Aufbau einer Kombination ist das der angenehme Weg: Rute aussuchen, dann die Baugröße der Rolle danach bestimmen und nicht umgekehrt.
Die Variantenachse dieser Familie ist die Rollengröße. Hinterlegt sind drei Stufen:
- Rollengröße 1000
- Rollengröße 2000
- Rollengröße 3000
Die Zahlenreihe folgt der üblichen Staffelung bei Stationärrollen: Je höher die Zahl, desto größer fällt die Baugröße aus. Die Stufen stehen deshalb nicht für unterschiedliche Qualitätsstufen innerhalb der Serie, sondern für unterschiedliche Einsatzbereiche. Die Entscheidung zwischen 1000, 2000 und 3000 läuft über zwei Fragen der Praxis: Wie lang und wie kräftig ist die Rute, an der die Rolle sitzen soll, und wie weit muss die Schnur hinaus.
Die 1000 ist die kleinste der drei Stufen und gehört an kurze, leichte Ruten. Gedacht ist diese Stufe für das feine Fischen auf kleine und mittlere Fische, zum Angeln am Bach und am Kanal, zu engen Stellen, an denen der Wurf kurz bleibt, und zu Ruten, die den ganzen Tag in der Hand liegen. Eine kleine Baugröße hält das Gesamtgewicht der Kombination niedrig, was sich nach einigen Stunden aktiven Fischens deutlich bemerkbar macht.
Die 2000 nimmt die Mitte ein und ist die Stufe, die am häufigsten passt. Diese Baugröße sitzt an Ruten mittlerer Länge und deckt den Alltag an See, Fluss und Vereinsgewässer ab: ein Ansitz am Morgen, ein paar Würfe mit Kunstköder am Abend, ein Wechsel zwischen beidem. Wer nur eine Rolle für wechselnde Aufgaben sucht, fährt mit dieser Stufe am breitesten.
Die 3000 ist die größte der drei und gehört an längere oder kräftigere Ruten. Zum Einsatz kommt diese Stufe dort, wo mehr Schnur gebraucht wird, wo gegen Strömung gefischt wird oder wo größere Fische zu erwarten sind. An einer langen Rute wirkt eine größere Baugröße zudem ausgleichend, weil das Gewicht näher am Haltepunkt der Hand sitzt und die Spitze nicht nach vorn kippt.
Die Abstimmung auf die Rute ist der eigentliche Punkt. Eine Kombination fühlt sich dann richtig an, wenn sie am Rollenhalter annähernd ausbalanciert ist: Die Rute wird dort mit zwei Fingern aufgelegt und soll weder stark zur Spitze noch stark zum Griffende kippen. Eine zu kleine Rolle an einer langen Rute führt zu einem spitzenschweren Gefühl und zu einer müden Handgelenkshaltung, eine zu große Rolle an einer kurzen Rute drückt das Gleichgewicht nach hinten und nimmt der Spitze die Rückmeldung. Deshalb steht der Blick auf die Rute am Anfang.
Beim Aufbau wird die Rolle so in den Rollenhalter gesetzt, dass der Fuß sauber in der Aufnahme liegt und die Überwurfmutter handfest sitzt. Die Schnur läuft anschließend gleichmäßig und unter leichter Spannung auf die Spule, damit sich keine losen Lagen bilden, die beim Wurf abspringen. Der Bügel wird vor dem Wurf von Hand geöffnet, die Bremse vor dem ersten Fisch am Wasser geprüft und nicht erst im Drill nachgestellt. Die Kurbel lässt sich bei Stationärrollen üblicherweise auf die linke oder rechte Seite umbauen, die Seite wird also nach der Hand gewählt, die später die Rute hält.
Auch die Schnur gehört in die Überlegung zur Baugröße. Eine Spule arbeitet am ruhigsten, wenn sie bis knapp unter den Spulenrand gefüllt ist: Liegt zu wenig Schnur auf, bremst die Kante den Ablauf und der Wurf wird kürzer, liegt zu viel auf, springen beim Öffnen des Bügels ganze Lagen ab. Wer eine kleinere Stufe wählt und dennoch Reserve auf der Spule braucht, gleicht das über eine dünnere Schnur aus. Umgekehrt nimmt eine größere Stufe eine kräftigere Schnur auf, ohne dass die Füllung knapp wird. Zwischen Rute, Baugröße und Schnurstärke entsteht so ein Dreieck, in dem jede Entscheidung die beiden anderen beeinflusst.
Passende Ruten und Zubehör liegen in benachbarten Abteilungen. Einen Überblick über weitere Modelle dieser Bauart gibt der Bereich Stationärrollen, speziell auf das Fischen mit Kunstköder ausgelegte Modelle stehen bei den Spinnrollen. Wer eine zweite Spule mit anderer Schnur bereithalten möchte, findet den Überblick bei den Ersatzspulen, und Öl, Fett sowie Werkzeug für die Wartung liegen in der Rollenpflege.
Nach dem Einsatz wird die Rolle außen mit einem feuchten Tuch abgewischt, Sand am Spulenrand und am Bügel vorher vorsichtig entfernt. Süßwasser reicht dafür aus, ein Wasserstrahl bleibt besser aus dem Spiel, weil er Schmutz nach innen trägt. Gelagert wird mit gelöster Bremse, damit die Bremsscheiben über den Winter nicht unter Druck stehen. Ein Beutel oder eine Rollentasche hält Staub ab, und vor der ersten Tour im Frühjahr sorgt ein Tropfen Öl an der Kurbelachse für einen ruhigen Lauf.
In der Übersicht umfasst die Familie die Rollengrößen 1000, 2000 und 3000: 1000 für kurze und leichte Ruten, 2000 als breit verwendbare Mitte, 3000 für längere Ruten, mehr Schnur und kräftigeres Fischen.
- Produktnummer SW22557.1
- Hersteller Jenzi
- Herstellernummer 2315010
- Gewicht 0.1473 kg
Herstellerangaben
Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland
Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com