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Jenzi Allround-Laufpose Serie 6111
Jenzi Allround-Laufpose Serie 6111

Jenzi Allround-Laufpose Serie 6111

Eine Laufpose trennt sich von der festen Pose in einem Punkt, der alles Weitere nach sich zieht: Die Hauptschnur läuft frei durch die Pose, statt an ihr fixiert zu sein. Die Tiefe gibt damit nicht die Position der Pose vor, sondern ein Stopper oberhalb davon. Beim Wurf liegen Pose und Blei dicht beieinander, die Montage ist kurz und kippt nicht; erst im Wasser rutscht die Pose bis an den Stopper und stellt die eingestellte Tiefe her. Genau das öffnet Plätze, die mit einer fest gesetzten Pose nicht mehr zu beangeln wären. Die Jenzi Allround-Laufpose deckt diesen Bereich mit vier Gewichten von 3g bis 8g ab.

Flaches Wasser bis etwa anderthalb Meter

Über Krautbänken, an Uferkanten und in verlandeten Buchten steht der Fisch dicht unter der Oberfläche. Hier genügt 3g. Das Blei bleibt klein, der Köder sinkt ruhig, und die Montage schlägt beim Eintauchen nicht hart auf. Weil der Weg vom Stopper zum Haken kurz ist, lässt sich diese Montage noch wie eine feste Pose werfen und kontrollieren.

Mittlere Tiefe von zwei bis drei Metern

Das ist der Bereich, in dem die meisten Plätze am See liegen: die Kante hinter dem Schilf, der Übergang vom Flachen ins Tiefe, der Rand einer Fahrrinne. 4g bringt die Montage dort zügig auf Tiefe, ohne dass der Köder im Absinken zu weit abgetrieben wird. Sobald Seitenwind aufkommt, führt der Wechsel auf 6g schneller zum Ziel als ein größeres Blei an der leichteren Pose.

Tiefe Plätze ab drei Metern

In Baggerseen, Talsperren und tiefen Hafenbecken wird die Tiefe zum eigentlichen Thema. 6g hält die Montage auf drei bis fünf Metern stabil, 8g übernimmt darüber hinaus und auch dann, wenn Wind und Welle die Oberfläche kräftig bewegen. Je tiefer der Platz, desto wichtiger wird die Bauart: Der Stopper lässt sich auf jede Tiefe schieben, während die Montage beim Wurf trotzdem kurz bleibt.

Die vier Gewichte

  • 3g für flaches Wasser bis etwa anderthalb Meter und ruhige Oberfläche
  • 4g für die mittlere Tiefe von zwei bis drei Metern am ruhigen Tag
  • 6g für drei bis fünf Meter oder für mittlere Tiefe bei Seitenwind
  • 8g für tiefe Plätze und für Wind, der die Oberfläche kräftig bewegt

Tiefe ausloten und festlegen

Vor dem ersten Wurf wird gelotet. Ein Lotblei am Haken, Stopper weit nach oben geschoben, Montage am Platz ablegen: Steht die Antenne, passt die Einstellung; liegt die Pose flach, sitzt der Stopper zu hoch; verschwindet sie, sitzt er zu tief. Zwei oder drei Würfe genügen für eine verlässliche Zahl. Danach wird der Stopper so gesetzt, dass der Köder knapp über dem Grund pendelt, bei Brassen gern eine Handbreit darauf. Ein zweiter Stopper unterhalb des ersten sichert die Einstellung, falls der erste beim Wurf wandert, und eine Perle zwischen Stopper und Pose schützt den Knoten. Weil die Schnur frei durch die Montage läuft, bleibt jede Korrektur eine Sache von Sekunden.

Wenn der Platz die Tiefe wechselt

Wenige Gewässer fallen gleichmäßig ab. Zwischen Flachwasserzone und Rinne liegen oft nur ein paar Meter, und genau auf dieser Kante steht der Fisch. Hier spielt die Bauart ihre Stärke aus: Ein Griff an den Stopper reicht, um von anderthalb auf drei Meter zu wechseln, ohne die Montage zu öffnen. Bewährt hat sich, zwei Tiefen zu merken, die flache Seite der Kante und ihren Fuß, und zwischen beiden zu wechseln, solange der Platz noch nicht gelesen ist. Steht der Fisch im Mittelwasser, wandert der Stopper um eine halbe Rutenlänge nach unten; der Köder pendelt dann über dem Grund statt darauf zu liegen.

Zusammenspiel mit dem übrigen Gerät

Auf kurzer Distanz, wenn gar nicht geworfen wird, bleiben Stippposen die feinere Wahl. Wer gezielt auf Brassen und Schleien am Futterplatz angelt, findet bei den Friedfischposen die passenden Formen, und für den Köderfisch unter der Pose stehen Raubfischposen bereit. In die Kleinteilebox gehören Stopper, Perlen und ein Lotblei für das Ausloten.

Pflege und Aufbewahrung

Laufposen leiden am Transport weniger als feine Stippposen, wollen aber trocken liegen. Nach dem Angeln abspülen, offen trocknen, erst dann in die Box legen. Die Durchführung für die Schnur gehört vor dem Einsatz geprüft: Sitzt dort ein Sandkorn oder ein Faden Kraut, läuft die Schnur nicht mehr sauber und die Tiefe stellt sich beim Wurf nicht vollständig ein. Die Stopper selbst sind Verbrauchsmaterial und werden ersetzt, sobald sie unter Zug rutschen.

Alle Stufen im Überblick

Vier Gewichte stehen zur Wahl: 3g, 4g, 6g und 8g. Flach und ruhig bedeutet 3g, der Alltag am See 4g, Tiefe oder Wind 6g, beides zusammen 8g. Zwei benachbarte Stufen in der Box reichen aus, um einen Platzwechsel vom Flachen in die Tiefe mitzugehen.

  • Produktnummer 63000
  • Hersteller Jenzi
  • Herstellernummer 6111040
  • Gewicht 0.0032 kg

Herstellerangaben

Jenzi
Wilhelm-Bahmüller-Straße 53
73655 Plüderhausen
Deutschland

Tel: 0718198870
Mail: verkauf@jenzi.com
Web: https://www.jenzi.com

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