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Gläsereinsatz für Wabenhonig 12er Dadant, 25 Gläser

Beschreibung

Gläsereinsatz für Wabenhonig 12er Dadant, 25 Gläser

Mit diesem Gläsereinsatz entsteht Wabenhonig direkt im Verkaufsglas. Die Variante für die 12er Dadantbeute ist die größte der einfachen Lochplatten: Laut Hersteller misst sie außen ca. 462 × 462 mm und nimmt 25 Gläser auf. Auf den Produktbildern ist eine helle, quadratische Holzplatte mit fünf mal fünf runden Ausschnitten zu sehen, deren Schnittkanten eine mehrlagige Plattenstruktur erkennen lassen. Ein Bild zeigt die Platte eingelegt in einer Holzzarge, darauf ein einzelnes Schraubglas, das mit der Öffnung nach unten über einem der Löcher steht.

Das Prinzip ist einfach. Die Bienen steigen von den Waben der darunterliegenden Zarge durch die Ausschnitte nach oben in die umgedrehten Gläser und bauen dort frische Waben, die sie mit Honig füllen und verdeckeln. Das Ergebnis ist ein Glas mit naturbelassener Wabe, das ohne Schneiden, Abtropfen oder Umfüllen verschlossen und verkauft werden kann. Gerade bei Kundschaft auf Märkten und im Hofladen gilt Wabenhonig im Glas als besondere Spezialität.

Geeignete Gläser laut Hersteller:

  • Glastypen: Neutral, TO oder Deep
  • Deckelöffnung: ca. 78 bis 82 mm
  • Glasgrößen: ca. 500 g bis 1.000 g
  • Anzahl: 25 Gläser pro Einsatz

Die Dadantbeute bietet mit ihrer großen Grundfläche Platz für deutlich mehr Gläser als kleinere Beutenformate. Damit lässt sich pro Volk eine nennenswerte Menge Wabenhonig erzeugen, vorausgesetzt das Volk ist stark genug, um 25 Gläser gleichzeitig zu belagern und auszubauen. Bewährt hat sich ein Einsatz in einer kräftigen Tracht, wenn das Volk bereits Baulust zeigt und frisches Wachs an den Oberträgern ansetzt.

Vorbereitung und Aufsetzen Schritt für Schritt:

  • Gläser gründlich spülen und vollständig trocknen lassen.
  • In jedes Glas einen schmalen Wachsstreifen senkrecht einkleben, wie es der Hersteller empfiehlt. Der Streifen gibt den Bienen die Baurichtung vor.
  • Die Lochplatte direkt auf die Rähmchen der obersten Zarge auflegen.
  • Die Gläser umgedreht über die Öffnungen stellen, bis alle 25 Plätze belegt sind.
  • Eine Leerzarge darübersetzen, damit die Gläser geschützt stehen, und die Beute wie gewohnt mit Deckel verschließen.

Die Kontrolle erfolgt durch Anheben des Deckels: In den Gläsern ist gut zu sehen, wie weit der Ausbau fortgeschritten ist. Sind die Waben vollständig verdeckelt, werden die Gläser bienenfrei gemacht, abgenommen, gesäubert und verschlossen. Ob zusätzlich ein Absperrgitter unter die Platte gelegt wird, um die Königin aus den Gläsern fernzuhalten, entscheidet die eigene Betriebsweise.

Der Lieferumfang umfasst laut Hersteller ausschließlich die Lochplatte. Zargen und Gläser gehören nicht dazu und werden passend zum eigenen Bestand ergänzt.

Bei der Arbeit am geöffneten Volk sind Schleier und Handschuhe Pflicht. Gefüllte Gläser werden langsam abgehoben und sofort verschlossen, damit kein offener Honig am Stand steht und Räuberei vermieden wird.

Nach der Saison wird die Platte von Wachs und Propolis befreit, am besten mit einem Stockmeißel. Anschließend feucht abwischen, gut trocknen lassen und flach gelagert aufbewahren, damit sich das Holz nicht verzieht.

Bei der Auswahl der Glasgröße spielt die Vermarktung eine wichtige Rolle. Ein 500-g-Glas mit sichtbarer Wabe ist für viele Kunden ein überschaubarer Einstieg in die Spezialität, während das Kiloglas eher als Geschenk oder für Liebhaber gekauft wird. Da auf der Dadant-Platte 25 Plätze zur Verfügung stehen, können auch beide Größen gemischt eingesetzt werden. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass größere Gläser länger brauchen, bis sie vollständig ausgebaut sind, und die Ernte dann gestaffelt erfolgt.

Fertige Gläser werden kühl, trocken und dunkel gelagert. Die Wabe bleibt im Glas stehen, sodass die Kundschaft beim Öffnen ein vollständig erhaltenes Stück Naturwabe vorfindet. Eine schlichte Präsentation mit Etikett, das Sorte und Herkunft angibt, unterstreicht den handwerklichen Charakter. Für den Verkauf gelten die üblichen Kennzeichnungspflichten für Honig.

Die quadratische Grundform macht es einfach, die Platte in beide Richtungen aufzulegen. Beim Aufsetzen wird nur darauf geachtet, dass die Ränder gleichmäßig auf der Zarge liegen und keine Spalten entstehen, durch die Bienen am Glas vorbei in die Leerzarge gelangen und dort wild bauen.

Weitere Lösungen für die Wabenhonig-Erzeugung stehen unter Wabenhonig bereit. Absperrgitter für den Honigraum führt Absperrgitter, Transportboxen für die Honigernte finden sich unter Transportboxen.

Produktdetails

  • Produktnummer SW43858
  • Hersteller Bienen Ruck GmbH
  • Herstellernummer 68042
  • Gewicht 1.06 kg

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