Futtertrog Zander Systembeute 10 Rähmchen
Bienen Ruck GmbH
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Beschreibung
Futtertrog Zander Systembeute 10 Rähmchen
Dieser Futtertrog ist für zehnrahmige Zanderbeuten bestimmt und wird als Futteraufsatz direkt über dem Brutraum eingesetzt. Laut Hersteller besteht er aus 3 mm starkem Kunststoff und wird mit Winkelabdeckung und Alulochblech geliefert. Für Liebig- und Herold-Beuten ist er ausdrücklich nicht geeignet. Für die Liebig-Beute führt der Hersteller einen eigenen Trog unter der Nummer 25009.
Wichtig ist deshalb vor dem Kauf ein kurzer Blick auf das eigene Beutensystem. Der Trog ist auf das Zandermaß mit zehn Rähmchen ausgelegt, wie es in vielen Systembeuten verbreitet ist. Wer verschiedene Beutentypen am Stand stehen hat, sollte die Tröge entsprechend kennzeichnen, damit beim Füttern im Spätsommer keine Verwechslung entsteht.
Den Kern des Geräts bildet die Wanne, in der das Flüssigfutter steht. Der Zugang der Bienen liegt an einer Seite und wird durch die Winkelabdeckung abgeschlossen. Das Alulochblech liegt im Aufstieg und gibt den Bienen eine griffige Fläche, auf der sie bis an den Futterspiegel laufen und dort Sirup aufnehmen können, ohne in die Flüssigkeit zu geraten. Die Abbildungen zu diesem Artikel zeigen eine schwarze Wanne mit breitem Rand sowie Abdeckung, Trennplatte und ein Gitter als Einzelteile.
Typische Einsatzbereiche:
- Einfütterung der Wirtschaftsvölker nach der letzten Honigernte
- Auffüttern von Kunstschwärmen und Jungvölkern, die in Zander-Systembeuten sitzen
- Notfütterung bei knappen Vorräten, solange die Witterung Flüssigfutter noch zulässt
Zum Einsetzen wird der Deckel der Beute abgenommen und der Trog auf die oberste Zarge gelegt. Dann folgen Alulochblech und Winkelabdeckung, sodass die Bienen nur über den vorgesehenen Aufstieg in den Futterbereich gelangen. Ist alles an seinem Platz, wird Sirup eingefüllt und die Beute wieder geschlossen. Bei der ersten Füllung lohnt sich nach einigen Stunden ein Kontrollblick, ob die Bienen den Aufstieg angenommen haben und das Futter abnehmen.
Futtersirup in unterschiedlichen Gebinden ist in der Kategorie Bienenfutter gelistet. Als Wintervorrat oder als Ergänzung bei kühler Witterung kommt häufig Futterteig zum Einsatz, den die Kategorie Futterteig bündelt. Andere Fütterer, Futtertaschen und Ersatzteile sind unter Futtergeschirr zusammengefasst.
Gefüttert wird bevorzugt am Abend. So nehmen die Bienen das Futter über Nacht ab, und der Duft des Sirups führt tagsüber nicht zu Unruhe am Flugloch. Daneben verringert ein sauberes Arbeiten die Gefahr von Räuberei: Tropfen am Trogrand oder an der Zarge mit einem feuchten Tuch entfernen, Fluglöcher bei schwachen Völkern einengen und keine Futterbehälter offen am Stand stehen lassen.
Beim Öffnen der Beute ist ein Schleier sinnvoll, auch wenn nur kurz gefüttert wird. Die Bienen sitzen unmittelbar unter dem Trog und laufen beim Abheben des Deckels häufig über den Rand. Langsames Arbeiten und ein ruhiger Stand helfen dabei, dass keine Bienen zwischen Trog und Zarge eingeklemmt werden.
Kunststoff lässt sich nach der Saison gut sauber halten. Die Wanne wird entleert, mit warmem Wasser und einer Bürste ausgewaschen und vollständig getrocknet. Das Alulochblech und die Abdeckung werden separat gereinigt, Kittreste lassen sich mit dem Stockmeißel vorsichtig lösen. Abflammen ist bei Kunststoff nicht geeignet. Trocken und vor Sonne geschützt gelagert steht der Trog in der nächsten Saison wieder bereit.
Bei der Planung der Einfütterung hilft es, den Trog als Teil eines festen Ablaufs zu sehen. Nach dem Abschleudern wird zunächst die Varroabehandlung abgestimmt, danach beginnt die Fütterung in mehreren Gaben. Der Trog bleibt dabei auf dem Volk, nur der Deckel wird zum Nachfüllen geöffnet. Durch das Alulochblech bleibt der Aufstieg auch nach mehreren Füllungen begehbar. Wer seine Völker wiegt oder an der Beutenhinterkante anhebt, erkennt, wann die Vorräte für den Winter ausreichen und der Trog abgenommen werden kann.
Am Ende der Fütterungsperiode sollte der Trog nicht über den Winter auf dem Volk bleiben. Ein leerer Futteraufsatz vergrößert den Raum über der Wintertraube unnötig. Deshalb wird er nach der letzten Gabe abgenommen, sobald das Futter vollständig eingetragen ist.
Für Imker mit Zander-Systembeuten und zehn Rähmchen ist dieser Trog eine robuste Lösung, um Völker im Spätsommer zügig mit Flüssigfutter zu versorgen.
Angaben laut Hersteller:
- 49,5 x 41,5 x 9 cm
Produktdetails
- Produktnummer SW41376
- Hersteller Bienen Ruck GmbH
- Herstellernummer 25000
- Gewicht 1,272 kg