5,80 €
- Produktnummer SW41364
- Hersteller Bienen Ruck GmbH
- Herstellernummer 25021
- Gewicht 0.371 kg
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Futtergeschirr 2.0 rund mit Innendom und Deckel
Auf dem Produktbild ist das Futtergeschirr 2.0 in seine Einzelteile zerlegt zu sehen: oben ein flacher, runder Deckel mit erhabenem Mittelring, in der Mitte ein einzelner, nach unten offener Innendom in Becherform und unten die runde Schale mit dem fest eingeformten Aufstiegsdom. Alle drei Teile wirken milchig transparent. Zu diesem Geschirr liegt keine weitere Herstellerbeschreibung vor, die folgenden Angaben stützen sich daher auf das Bild und auf die übliche Funktionsweise eines Domgeschirrs.
Der Aufstiegsdom in der Schale ist unten offen und mit kleinen Füßchen versehen, die auf dem Bild am Fuß des Doms zu erkennen sind. Durch diese Öffnung gelangen die Bienen in den Dom und klettern nach oben. Der lose Innendom wird anschließend über den festen Dom gesetzt. Er verhindert, dass die Bienen in die gesamte Futterfläche laufen, und lässt ihnen nur den Rand rund um den Dom als Trinkstelle. Ruck führt den Innendom laut eigener Angabe auch einzeln als Ersatzteil, passend zu den Modellen 2.0 und 4.0.
Der Deckel mit dem Mittelring legt sich über den Schalenrand. Er hält Schmutz und fremde Insekten fern und erlaubt das Nachfüllen, ohne dass Bienen nach oben steigen. Da der Innendom die Bienen auf den Mittelbereich begrenzt, wird der Deckel zum Nachgießen nur kurz abgehoben.
Durch die transparente Ausführung aller Teile lässt sich nach dem Abheben des Deckels sofort erkennen, wie viel Futter noch in der Schale steht und ob die Bienen am Domrand aktiv sind. Bei einer gut angenommenen Fütterung sitzen die Bienen dicht gedrängt im Ring unter dem Innendom. Bleibt die Trinkstelle leer, liegt das oft an einer zu kühlen Witterung, einem zu kalten Futter oder einer verdeckten Öffnung in der Abdeckung.
Die runde Bauform hat praktische Vorteile beim Handling. Die Schale lässt sich gut greifen, ohne dass Futter über eine Ecke schwappt, und sie passt in eine Leerzarge, ohne dass die Ausrichtung eine Rolle spielt. Für kleinere Völker und Ableger ist ein rundes Domgeschirr deshalb ein häufig gewähltes Werkzeug.
Typische Einsatzbereiche sind die Reizfütterung im Frühjahr mit kleinen Gaben, die Versorgung frisch gebildeter Ableger und Kunstschwärme, die bis zum Ausbau ihrer Waben auf Futter angewiesen sind, sowie die Notfütterung bei einer Trachtlücke im Frühsommer. Für die Einfütterung im Spätsommer lässt sich das Geschirr mehrfach hintereinander befüllen.
So läuft die Fütterung mit dem Futtergeschirr 2.0 ab:
- Abdeckfolie oder Innendeckel mit einer Futteröffnung versehen beziehungsweise das vorhandene Futterloch öffnen
- Leerzarge aufsetzen und das Geschirr so hineinstellen, dass der Dom über der Öffnung sitzt
- Futter seitlich in die Schale gießen, der Spiegel bleibt deutlich unterhalb der Domspitze
- Innendom aufsetzen, Deckel auflegen, Beute verschließen
- Nach ein bis zwei Tagen den Füllstand kontrollieren und bei Bedarf nachfüllen
Als Futter eignen sich Sirupe und Zuckerlösungen aus der Kategorie Bienenfutter. Ergänzend lassen sich Futterzusätze verwenden, die laut ihrem jeweiligen Hersteller dem Flüssigfutter beigemischt werden, Dosierung und Anwendung richten sich dann nach der Packungsangabe. Eine Übersicht steht unter Futterzusätze & Bienentee.
Für ruhiges Arbeiten empfiehlt sich die Fütterung in den Abendstunden. Die Bienen nehmen das Futter dann ohne Flugbetrieb ab, und Nachbarvölker werden nicht auf den Futterplatz aufmerksam. Das Flugloch sollte während der Fütterungszeit eher eng gestellt sein, damit das Volk den Eingang gut verteidigen kann. Wer die Beute öffnet, trägt Schleier und arbeitet mit wenig Rauch.
Das Reinigen ist bei drei getrennten Teilen einfach. Nach der Saison werden Schale, Innendom und Deckel mit warmem Wasser gespült, Zuckerreste in den Füßchen des Doms mit einer kleinen Bürste entfernt und alle Teile gut getrocknet. Gelagert wird das Geschirr trocken und geschlossen, damit sich kein Staub und keine Wachsmotten darin festsetzen.
Bei Ablegern, die nur wenige Waben besetzen, sollte das Geschirr direkt über dem Wabensitz stehen. Die Bienen müssen dann keinen langen Weg über kalte Waben zurücklegen, um an das Futter zu gelangen. Ein dünnes Abdecktuch oder eine Isolierung auf dem Deckel hält die Wärme im Kasten.
Wer weitere Größen oder eckige Geschirre benötigt, findet in der Kategorie Futtergeschirr eine Auswahl an Futtergeräten für verschiedene Beutensysteme.
- Produktnummer SW41364
- Hersteller Bienen Ruck GmbH
- Herstellernummer 25021
- Gewicht 0.371 kg
Herstellerangaben
Bienen Ruck GmbH
Am Angertor 9
97618 Wülfershausen
Deutschland
Tel: 09762 305
Mail: info@bienen-ruck.de
Web: https://www.bienen-ruck.de