Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Farm-Land Jagd Rucksack Dublin
Farm-Land Jagd Rucksack Dublin

Farm-Land Jagd Rucksack Dublin

Der frühe Weg zum Ansitz entscheidet oft darüber, wie der Morgen weitergeht. Was klappert, was drückt und was sich erst im Dunkeln suchen lässt, nimmt einem die Ruhe, bevor die erste Dämmerung einsetzt. Der Dublin von Farm-Land ist für diesen Teil des Jagdtages gebaut: Er bringt die Ausstattung ans Ziel und bleibt dabei im Hintergrund.

Auf dem Pirschgang kommt es auf eine ruhige Last an. Ein Rucksack, der eng am Rücken sitzt, schwingt nicht mit und verändert das Gleichgewicht kaum, wenn man sich bückt, über einen Graben steigt oder sich langsam um einen Stamm herumschiebt. Je dichter das Gepäck am Körperschwerpunkt liegt, desto weniger Kraft fordert jeder Schritt. Deshalb empfiehlt es sich, Schweres nah an den Rücken und nach unten zu packen und Leichtes nach außen.

Das Tragesystem ist der Teil, dem vor dem ersten Gang die meiste Aufmerksamkeit gebührt. Die Schultergurte werden so weit angezogen, dass der Rucksack nicht hängt, aber auch nicht an den Achseln scheuert; anschließend wird die Last so verteilt, dass sie auf den Schultern ruht und beim Aufsteigen zur Kanzel nicht nach hinten zieht. Wer den Sitz einmal in voller Bekleidung einstellt, muss im Gelände nicht nachjustieren. Bei kalter Witterung empfiehlt sich eine zweite Einstellung über der dicken Jacke.

Was auf einem Ansitz mitgeht, ist schnell aufgezählt und doch jedes Mal etwas anderes:

  • Sitzkissen, Handschuhe, Mütze und eine zweite Schicht für die kalten Stunden
  • Fernglas, Lampe, Messer und das, was zum Versorgen gebraucht wird
  • Getränk, Verpflegung und ein trockenes Tuch
  • Papiere, Schreibzeug und Kleinkram, der einen festen Platz haben sollte

Sinnvoll ist es, jedem Teil denselben Platz zu geben. Wer im Dunkeln nicht suchen will, packt immer gleich: Lampe und Handschuhe griffbereit nach außen, Wechselkleidung tief nach innen, Verpflegung in ein eigenes Fach. Nach einigen Ansitzen findet die Hand den richtigen Griff von selbst, und das Geräusch beim Kramen entfällt.

Geräusch ist auf dem Ansitz überhaupt die härteste Währung. Deshalb gilt beim Packen, nichts lose nebeneinanderzulegen, was gegeneinanderschlagen kann. Metallteile wickelt man in ein Tuch, harte Gegenstände trennt man durch weiche, und der Deckel wird geschlossen, bevor es losgeht. Wer einmal zu Hause prüft, was beim Gehen klappert, bewegt sich danach deutlich leiser durch den Bestand.

Auf dem Sitz selbst wird der Rucksack vom Transportmittel zum Möbelstück. Er steht neben dem Hocker, dient als Ablage für Fernglas und Lampe und hält die Ausstattung vom nassen Boden fern. Wer ihn mit der Öffnung zum Körper abstellt, kommt heran, ohne sich zu drehen, und erzeugt beim Greifen weniger Bewegung. Das klingt nach Kleinigkeit, entscheidet aber darüber, ob man in der wichtigen Minute hantiert oder ruhig sitzt.

Über das Jahr verändert sich die Beladung erheblich. Im Sommer reicht wenig: Getränk, dünne Jacke, Fernglas. Ab dem Spätherbst kommen Handschuhe, Mütze, eine warme Zwischenschicht und oft noch ein Sitzkissen dazu, und spätestens dann zeigt sich, ob ein Rucksack geordnet gepackt werden kann oder ob alles übereinanderliegt. Es empfiehlt sich, die Winterbeladung einmal zu Hause durchzuspielen, bevor man sie im Dunkeln das erste Mal braucht.

Die Achse dieses Artikels ist die Farbe. Der Dublin kommt in braun und in oliv. Braun lehnt sich an Laubwald, Bruchholz und offene Ackerflächen im Spätjahr an und wirkt in einer klassisch gehaltenen Ausrüstung sehr stimmig. Oliv liegt näher an Nadelholz, Grünland und sommerlichem Bewuchs und fügt sich gut in eine Ausstattung ein, die ohnehin in dieser Farbfamilie gehalten ist. Beide Ausführungen sind derselbe Rucksack; wer viel in wechselndem Revier unterwegs ist, wählt schlicht die Farbe, die zur übrigen Bekleidung passt.

Nach dem Einsatz wird der Rucksack ausgeräumt und offen zum Trocknen aufgestellt, am besten kopfüber und mit geöffneten Fächern. Erde und Laub bürstet man trocken ab, Flecken nimmt man mit klarem Wasser und einem Tuch auf. Eingelagert wird er locker und leer, nicht gestopft, damit sich nichts dauerhaft verformt. Reißverschlüsse laufen leichter, wenn sie gelegentlich von Sand befreit werden.

Gedacht ist der Dublin für Jägerinnen und Jäger, die mit überschaubarem Gepäck unterwegs sind und Wert darauf legen, dass es beim Gehen nicht auffällt. Auch für Reviergänge ohne jagdlichen Anlass, für Kontrollen am Ansitz und für Arbeiten an Kanzel und Kirrung ist er eine passende Begleitung.

Dazu passt alles, was den Transport im Revier ordnet: In der Abteilung Jagdrucksäcke stehen weitere Modelle für Ansitz und Pirsch, die allgemeine Auswahl an Rucksäcken für draußen führt Modelle für Wanderungen und Reviertouren, und ergänzende Behältnisse finden sich unter Transport und Aufbewahrung.

  • Produktnummer SW28120
  • Hersteller Farm-Land
  • Herstellernummer 80-1-014-oliv
  • Gewicht 1 kg

Herstellerangaben

Huntivity Group GmbH
Lingener Straße 32
49584 Fürstenau
Deutschland

Tel: +49 5901 9587171
Mail: info@farm-land.de
Web: https://www.farm-land.de/