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Farm-Land Herren Sauenschutzhose Rot Mulligan Protect
Farm-Land Herren Sauenschutzhose Rot Mulligan Protect

Farm-Land Herren Sauenschutzhose Rot Mulligan Protect

Mit der Mulligan Protect stellt Farm-Land eine Beinbekleidung für die rauen Stunden der Sauenjagd bereit. Die durchgehend rote Farbgebung ordnet das Modell der Signalausrüstung zu. Auf der Bewegungsjagd zählt jeder Moment, in dem Nachbarschützen, Treiber und Hundeführer eine Regung im Bestand richtig deuten. Eine in Rot gehaltene Hose trägt dazu bei, dass ihr Träger zwischen Stangenholz, Schlagfläche und Brombeergestrüpp sofort als Mensch wahrgenommen wird und nicht erst auf den zweiten Blick auffällt.

Der Herrenschnitt ist auf Bewegung ausgelegt. Wer als Treiber durch Dickungen arbeitet, geht selten geradeaus: Hocken, Steigen, das Übersteigen von Gipfelholz und das Durchdrücken enger Gassen gehören zum Tagwerk. Die Hose geht diese Beanspruchung mit, statt bei jedem Schritt am Knie zu spannen. Getragen wird sie über dem Stiefelschaft oder unter Gamaschen — beide Wege sind im Revier üblich und richten sich nach Gelände, Bewuchs und Nässe des Tages.

Die typische Bühne für eine Hose dieser Art ist die winterliche Drückjagd auf Schwarzwild. Dazu kommen Nachsuchen, bei denen der Hundeführer hinter dem Riemenhund in Bestände geht, die sonst niemand freiwillig betritt: junge Fichtenkulturen, verwachsene Windwurfflächen, Schlehen- und Brombeerdickungen. Auch beim Reviergang im Spätjahr, beim Beschicken der Kirrung und beim Freischneiden von Schussfeldern leistet eine strapazierfähige, weithin erkennbare Beinbekleidung gute Dienste. Geführt wird das Modell in der Abteilung Angelbekleidung, in der die Ausstattung für lange Stunden im Freien zusammenläuft.

Die Achse Größe umfasst sechs Konfektionsstufen in Doppelschritten. Als Orientierung für die Zuordnung dient folgende Übersicht:

  • 46/48 — schlanke Statur, schmale Bundweite, mittlere Beinlänge
  • 50/52 — normale Statur und damit der am häufigsten gegriffene Bereich
  • 54/56 — kräftigere Statur oder Platz für einen warmen Unterzieher
  • 58/60 — breite Schulter- und Hüftpartie, Reserve im Bund
  • 62/64 — deutlich kräftige Statur, Winterwäsche darunter eingerechnet
  • 66/68 — größte Stufe der Reihe für viel Bundweite

Für die Wahl der Stufe ist die Bundweite der wichtigere Wert, nicht die Körperlänge. Wer im Januar zwei Lagen unter der Hose trägt, greift eine Stufe höher, als es die sommerliche Konfektion nahelegt. Wer sie dagegen überwiegend für den kurzen Weg zur Kanzel und für das Ansprechen am Stand nutzt, bleibt bei der gewohnten Größe. Da die Stufen in Doppelschritten laufen, deckt jede von ihnen zwei gängige Konfektionsgrößen ab und lässt entsprechend Spielraum in der Anpassung.

Im Lagensystem übernimmt eine Hose dieser Art die äußere Schicht. Darunter liegt je nach Kälte eine leichte oder eine kräftige Lage, und genau deshalb wird die Stufe nicht nach dem Sommerwert gegriffen. Wichtiger als jedes Detail ist dabei die Reihenfolge beim Anziehen am Sammelplatz: erst die Beinbekleidung samt Stiefel richten, danach den Oberkörper schließen. Wer umgekehrt vorgeht, steht beim Ordnen des Schafts in der vollen Jacke und wird schon vor dem ersten Trieb warm.

Im Revier bewährt sich eine schlichte Routine: Die Hose gehört vor dem Jagdtag bereitgelegt und nicht im Kofferraum gesucht. Am Sammelplatz wird sie über den Schaft geordnet, damit beim ersten Trieb nichts an Reisig hängt. Nach dem letzten Trieb kommt sie nicht zusammengerollt in den Sack, sondern ausgehängt in den Wagen. Diese wenigen Handgriffe entscheiden darüber, ob eine Hose zwei Saisons oder zehn Jahre begleitet.

  • Vor dem Trieb die Hosenbeine über dem Schaft ordnen, damit kein Reisig fängt
  • Anhaftende Erde erst trocknen lassen und dann ausbürsten
  • Nähte und Bünde nach dem Einsatz durchsehen und Schäden früh ausbessern
  • Luftig und ausgehängt lagern, nie feucht im geschlossenen Rucksack
  • Für Treiberdienst und Nachsuche ein zweites Paar Socken im Gepäck halten

Zur Pflege gehört wenig mehr als Verlässlichkeit. Groben Schmutz trocknen lassen und mit einer weichen Bürste abnehmen, anschließend nach den Angaben des eingenähten Etiketts waschen. Getrocknet wird an der Luft und nicht auf der Heizung, weil starke Hitze jedem Gewebe zusetzt. Wer nach der Jagd noch zehn Minuten aufwendet und die Hose zum Durchtrocknen aufhängt, verlängert ihre Standzeit merklich — gerade bei Ausrüstung, die über Jahre jede Saison mitgehen soll.

Im Betrieb einer Gesellschaftsjagd hat Signalbekleidung eine klare Funktion. Der Jagdleiter erkennt beim Abschreiten der Stände, wo seine Leute stehen, die Treiberwehr findet ihre Linie, und im Bereich zwischen zwei Ständen bleibt nachvollziehbar, wer sich bewegt. Rote Beinbekleidung ergänzt dabei die üblichen Signalteile an Oberkörper und Kopf, gerade dort, wo hohes Gras, Reisig oder eine Kuppe den Oberkörper verdecken und einzig die Beine im Blickfeld bleiben.

Rund um die Hose lässt sich die Ausstattung schrittweise ergänzen. Passende Kopfbedeckungen halten Kopf und Ohren warm, wenn der Wind über die Schneise zieht, weitere Oberteile in Herrenschnitten stehen unter Angelbekleidung für Herren. So wächst mit der Zeit ein abgestimmter Satz Kleidung zusammen, der von der ersten Drückjagd im Oktober bis zur letzten Nachsuche im Januar durchhält.

  • Produktnummer SW27903
  • Hersteller Farm-Land
  • Herstellernummer 30-2-002-46/48
  • Gewicht 2 kg

Herstellerangaben

Huntivity Group GmbH
Lingener Straße 32
49584 Fürstenau
Deutschland

Tel: +49 5901 9587171
Mail: info@farm-land.de
Web: https://www.farm-land.de/