Beutenschiene Edelstahl Zandermaß 379 x 30 mm (Liebig/Herold)
Bienen Ruck GmbH
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Beschreibung
Beutenschiene Edelstahl Zandermaß 379 x 30 mm (Liebig/Herold)
Die Beutenschiene Edelstahl Zandermaß 379 x 30 mm (Liebig/Herold) ist ein gerader Flachstab aus Edelstahl, auf dem die Rähmchen einer Zarge mit ihren Ohren aufliegen. Der Hersteller gibt die Maße mit 379 x 30 x 1 mm an und nennt als Einsatzbereich Zandermaß sowie Beuten der Bauart Liebig und Herold. Eine Zarge benötigt zwei Schienen, je eine an der vorderen und der hinteren Stirnwand.
Auf dem Produktbild ist die Schiene als blanker, fein gebürsteter Streifen zu sehen. Entlang der Mittellinie verlaufen vier runde Bohrungen in regelmäßigem Abstand, zwei nahe den Enden und zwei weiter innen. Durch sie lässt sich die Schiene mit Nägeln oder Schrauben im Holz festsetzen, alternativ wird sie mit Klammern über den Rand fixiert.
Ohne Auflageschiene liegen die Rähmchenohren direkt auf dem Holz des Falzes. Dort verkitten die Bienen sie mit Propolis, und beim Ziehen der Waben splittert mit der Zeit das Holz. Eine glatte Metallauflage verringert die Kontaktfläche, die Rähmchen lassen sich mit dem Stockmeißel leichter lösen und seitlich verschieben. Bei 1 mm Materialstärke trägt die Schiene kaum auf, der Abstand zwischen Oberträgern und Zargenoberkante bleibt nahezu unverändert.
Edelstahl bietet dabei einen klaren Vorteil gegenüber verzinktem Blech: Er rostet in der feuchten Beutenluft nicht, verfärbt das Holz nicht und behält seine glatte Oberfläche über viele Jahre. Gerade an der Auflage der Rähmchen, wo ständig Kittharz und Wachs anfallen und mit dem Stockmeißel geschabt wird, zahlt sich das harte Material aus.
Einbau Schritt für Schritt: Zunächst wird die leere Zarge gereinigt und der Falz von alten Schienen, Nägeln und Propolis befreit. Die neue Schiene wird bündig an die Innenkante gelegt und auf Länge kontrolliert, 379 mm sollten zur Innenbreite der Zarge passen. Dann wird sie durch die Bohrungen mit kurzen, rostfreien Nägeln oder Schrauben befestigt; Edelstahl-Klammern über die Schiene sind eine Alternative. Abschließend wird ein Rähmchen probeweise eingehängt, um den gleichmäßigen Sitz zu prüfen.
Bei der Montage schützt eine Schutzbrille vor abspringenden Nägeln. Die Kanten der Schiene werden vor dem Einbau mit der Hand abgetastet; ein scharfer Grat lässt sich mit einer feinen Feile brechen, damit sich beim späteren Arbeiten am Volk niemand die Finger schneidet. Arbeiten an Schienen finden immer an leeren Zargen statt, nicht während der Durchsicht.
Gepflegt wird die Schiene direkt in der Zarge: Bei der Reinigung der Zargen nach der Saison wird Propolis abgeschabt, und mit heißer Waschsodalösung kann die gesamte Zarge samt Schiene abgewaschen werden. Ein kurzes Abflammen der Zarge schadet dem Edelstahl ebenfalls nicht. Danach wird alles gut getrocknet.
Die Schiene eignet sich für Imkerinnen und Imker mit Liebig- oder Herold-Beuten im Zandermaß, die neue Zargen bauen, abgenutzte Auflagen ersetzen oder von Holz- auf Metallauflagen umrüsten möchten. Vor dem Kauf lohnt ein Nachmessen der vorhandenen Schienen.
Beim Umrüsten mehrerer Zargen spart eine kleine Vorrichtung Zeit. Ein Holzklotz in der Höhe des gewünschten Abstands zwischen Schienenauflage und Zargenoberkante dient als Lehre: Er wird an die Oberkante gehalten, die Schiene daran angelegt, und schon liegt jede Schiene auf derselben Höhe. So hängen die Rähmchen in allen Zargen gleich, und beim Aufsetzen der nächsten Zarge stimmt der Bienenabstand zwischen den Oberträgern und den Unterträgern darüber. Eine kleine Wasserwaage auf zwei eingehängten Rähmchen zeigt, ob beide Schienen einer Zarge auf gleicher Höhe liegen.
Für die Planung gilt: Zwei Schienen je Zarge, bei einem Bestand mit Brutraum und Honigräumen also schnell eine größere Stückzahl. Die Umrüstung lässt sich gut auf die Wintermonate legen, wenn die Zargen ohnehin gereinigt und kontrolliert werden. Eine Zarge, deren Falz stark ausgebrochen ist, wird vorher mit einer aufgeleimten Leiste ausgebessert, damit die Schiene auf festem Untergrund liegt.
Weitere Beutenschienen für Normalmaß und Dadant, Edelstahl-Klammern zur Befestigung sowie Verschlüsse und Bienenfluchten finden sich in Beutenbeschläge & Fluglochschieber. Für die Zarge selbst sind Absperrgitter unter Absperrgitter und Abdeckungen unter Beutenzubehör passende Ergänzungen.
Produktdetails
- Produktnummer SW43620
- Hersteller Bienen Ruck GmbH
- Herstellernummer 6310
- Gewicht 0.0106 kg