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9er Zander Fluglochkeil nach Pfefferle/Spürgin

Beschreibung

9er Zander Fluglochkeil nach Pfefferle/Spürgin

Der 9er Fluglochkeil ist als Einzelteil für den Boden der 9er Zanderbeute nach Pfefferle/Spürgin erhältlich, etwa als Ersatz für einen verlorenen oder verzogenen Keil oder als zweiter Keil zum Wechseln. Laut Hersteller misst er in der Gesamtlänge 348 mm bei einem Querschnitt von 18 mm x 18 mm. Das Produktbild zeigt eine gerade Leiste aus hellem Holz mit sichtbarer Maserung.

In der Mitte der Leiste ist eine flache, langgezogene Aussparung eingearbeitet. Liegt der Keil mit dieser Seite nach unten im Flugloch, entsteht genau dort ein schmaler Durchgang für die Bienen. Auch an den beiden Enden sind kurze Absätze ausgeformt, mit denen der Keil im Boden sitzt. Wird er umgedreht oder ganz herausgenommen, verändert sich die Größe des Eingangs.

Die Weite des Fluglochs ist im Jahreslauf ein wichtiges Werkzeug. Im Hochsommer und während starker Tracht braucht ein kräftiges Volk viel Platz für Flugverkehr und Belüftung. Ein schwaches Volk, ein frischer Ableger oder ein Volk in einer Phase mit Räuberei profitiert dagegen von einem engen Eingang, den es leichter verteidigen kann. Im Herbst und Winter wird das Flugloch ebenfalls verkleinert.

So kommt der Keil zum Einsatz:

  • Vor dem Einsetzen kurz prüfen, ob die Führung im Boden frei von Wachs und Kittharz ist.
  • Den Keil mit der Aussparung nach unten in die Fluglochöffnung des 9er Bodens schieben.
  • Auf geraden, festen Sitz achten, damit keine seitlichen Spalten bleiben.
  • Den Flugbetrieb in den folgenden Minuten beobachten; staut sich der Verkehr deutlich, den Eingang wieder erweitern.
  • Bei einer Durchsicht oder Futtergabe den Keil an Ort und Stelle lassen.

Das Einsetzen erfolgt am besten seitlich von der Flugbahn, damit heimkehrende Bienen nicht gestört werden. Bei regem Flug sind Schleier und Handschuhe ratsam, ein kurzer Rauchstoß am Flugloch beruhigt die Wächterinnen.

Zur Pflege werden Propolis und Wachs mit dem Stockmeißel abgekratzt. Ein Holzkeil darf vorsichtig abgeflammt werden. Bei längerer Lagerung liegt er trocken und gerade, damit er sich nicht verzieht. Ein Anstrich ist für das kleine Teil in der Regel nicht nötig, da es geschützt im Boden liegt.

Ein zweiter Keil ist bei der Arbeit am Bienenstand praktisch. Während einer frisch abgekratzt, gereinigt oder getrocknet wird, sitzt der andere bereits im Flugloch. Auch bei mehreren Völkern im gleichen System verhindert ein kleiner Vorrat an Keilen, dass ein Boden im entscheidenden Moment ohne Verengung bleibt, etwa wenn plötzlich Räuberei am Stand einsetzt.

Im Winter wird der Eingang regelmäßig kontrolliert. Nach Frost, Schnee oder Sturm können tote Bienen den schmalen Durchgang verstopfen. Mit einem dünnen Stäbchen oder einem kleinen Haken werden sie vorsichtig herausgezogen, ohne den Keil zu verschieben. So bleibt die Belüftung erhalten und die Bienen können an milden Tagen zum Reinigungsflug ausfliegen.

Im Frühjahr, wenn das Volk wächst und der Pollen eingetragen wird, wird der Eingang schrittweise wieder vergrößert. Ein Blick auf den Flugbetrieb am Vormittag zeigt, ob die Bienen zügig ein- und ausfliegen oder sich am Flugloch drängen. Bei kräftigen Völkern im Hochsommer kann der Keil auch ganz entnommen werden, solange die Beute keine weitere Verengung braucht.

Notizen in der Stockkarte, wann der Keil gesetzt, gedreht oder entnommen wurde, helfen bei der Planung der nächsten Saison.

Weil der Keil auf das Maß des 9er Bodens nach Pfefferle/Spürgin abgestimmt ist, empfiehlt sich vor dem Einsatz in anderen Böden ein Abgleich der Fluglochlänge mit den 348 mm des Keils. Ein zu kurzer Keil lässt seitliche Lücken, ein zu langer klemmt. Im passenden Boden sitzt er gerade und lässt sich mit zwei Fingern ein- und ausschieben.

Bei der Wanderung wird das Flugloch vollständig verschlossen, der Keil allein reicht dafür nicht aus. Für den Transport ist daher ein separater Verschluss nötig, der Keil wird am neuen Standort nach dem Öffnen wieder in der gewünschten Stellung eingesetzt.

Der dazugehörige Boden und weitere Teile der 9er Zanderbeute nach Pfefferle/Spürgin stehen unter Weitere Magazinbeuten. Weiteres Kleinzubehör für die Beute ist unter Beutenzubehör zusammengefasst.

Produktdetails

  • Produktnummer SW42653
  • Hersteller Bienen Ruck GmbH
  • Herstellernummer 70346
  • Gewicht 0.106 kg

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