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10er Liebig DN Hochboden 120 mm mit Bodenschieber

Beschreibung

10er Liebig DN Hochboden 120 mm mit Bodenschieber

Der Hochboden ist das hohe Unterteil der 10er Liebig DN Kompaktbeute. Er misst laut Hersteller außen 465 x 420 x 120 mm und besteht aus 20 mm starkem Massivholz. Mit dieser Bauhöhe schafft er unter den Rähmchen einen Freiraum, der nach Herstellerangabe die Varroabehandlung, die Reizfütterung und das Wandern mit den Bienen erleichtert.

Folgendes Zubehör gehört laut Hersteller zum Boden:

  • Lüftungsgitter aus Edelstahl
  • Fluglochverschluss- und Mäusekeil
  • Bodenschieber zur Varroakontrolle

Das Produktbild zeigt einen kräftigen Holzrahmen auf zwei Kufen. In der Mitte liegt das feinmaschige Gitter, unter dem ein gelber Kunststoffschieber seitlich herausragt. Vorne ist das breite Flugloch zu sehen, davor liegt der Holzkeil, der mit einer Aussparung versehen ist. Auf der Innenseite verläuft an der Rückwand eine Leiste, auf der die Zarge später aufsetzt.

Ein hoher Boden verändert die Arbeit am Volk spürbar. Der Raum zwischen Gitter und Wabenunterkante bleibt frei und kann je nach Jahreszeit unterschiedlich genutzt werden. Bei einer Behandlung lassen sich Verdunster oder Behandlungsmittel unter den Waben unterbringen, ohne dass die Brutwaben gezogen werden müssen. Bei der Reizfütterung im Frühjahr kann dort ein flaches Futtergefäß stehen. Beim Wandern dient der Raum zusammen mit dem Edelstahlgitter als Luftpolster, damit das Volk während des Transports nicht überhitzt.

Der Bodenschieber wird zur Varroakontrolle unter das Gitter geschoben. Milben, die von den Bienen abfallen, landen auf dem Schieber und können nach einigen Tagen ausgezählt werden. Aus der Zahl der gefallenen Milben pro Tag lässt sich der Befall des Volkes abschätzen. Bleibt der Schieber gezogen, ist der Boden nach unten offen, was im Sommer zusätzliche Lüftung bringt.

Der Keil hat zwei Aufgaben. Als Fluglochverschluss schließt er das Flugloch komplett, etwa beim Transport. Als Mäusekeil verengt er den Eingang im Herbst so weit, dass Bienen noch ein- und ausfliegen können, Mäuse jedoch nicht in die Beute gelangen. Eingesetzt wird er, sobald die Nächte kühler werden.

Ein Nebeneffekt des hohen Raumes: Bienen neigen dazu, freie Räume mit Wildbau zu füllen. Für diesen Fall gibt es eine passende Bausperre, die in den Hochboden eingelegt wird und den Wildbau verhindert. Sie wird separat angeboten.

So wird der Hochboden aufgestellt:

  • auf einem waagerechten Beutenbock oder Stand platzieren, Flugloch zur gewünschten Seite
  • Schieber einsetzen, sofern eine Diagnose geplant ist
  • bei Bedarf Bausperre einlegen
  • Brutraumzarge der 10er Liebig DN Kompaktbeute aufsetzen und ausrichten

Der Hochboden passt zu allen Zargen der Serie mit der Grundfläche 465 x 420 mm, also zu Halb-, Flach-, Ganz-, 1 1/2- und Schauzarge. Wer einen bestehenden Flachboden ersetzen möchte, kann den Hochboden direkt austauschen.

Zum Schutz vor Witterung empfiehlt der Hersteller, das Holz außen mit einer Lasur oder einer Farbe bzw. einem Lack zu streichen. Gerade der Boden ist Spritzwasser und Bodenfeuchte ausgesetzt, deshalb lohnt sich hier ein sorgfältiger Anstrich und ein Aufstellen mit Abstand zum Erdreich.

Zur Reinigung wird das Edelstahlgitter abgebürstet, der Kunststoffschieber mit warmem Wasser abgewaschen und der Holzrahmen mit dem Stockmeißel von Wachs und Propolis befreit. Anschließend alles gut trocknen lassen.

Arbeiten am Boden sind meist mit dem Anheben des gesamten Zargenstapels verbunden. Hier helfen Schutzkleidung, ein zweiter Helfer und ruhige Bewegungen.

Im Winter kann der Hochboden ebenfalls Vorteile bieten. Der Abstand zwischen Wintertraube und Gitter sorgt dafür, dass kalte Zugluft nicht direkt auf die Bienen trifft, während Feuchtigkeit über das Gitter abziehen kann. Auf dem eingeschobenen Schieber sammelt sich in dieser Zeit das Gemüll des Volkes. Anhand der Wachsdeckelreste lässt sich ablesen, in welchen Wabengassen das Volk sitzt und wie es zehrt – ohne die Beute öffnen zu müssen.

Für Wanderimker ist der Hochboden besonders praktisch: Flugloch mit dem Keil schließen, Schieber ziehen, Zargen verzurren – schon ist das Volk transportbereit und über das Gitter gut belüftet.

Alle Teile der Kompaktbeute finden sich unter Normalmaß. Der passende Unterbau steht unter Beutenböcke & Stände bereit, Zubehör wie Fluglochkeile und Rähmchen unter Beutenzubehör.

Produktdetails

  • Produktnummer SW42508
  • Hersteller Bienen Ruck GmbH
  • Herstellernummer 70806
  • Gewicht 5.3 kg

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